IT-News Filesharing

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Wegen Filesharing ihrer Kinder verurteilte Eltern ziehen vor den BGH

Das Oberlandesgericht München hatte in einem im Januar veröffentlichten Urteil entschieden, das Eltern preisgeben müssen, welches ihrer Kinder für illegales Filesharing verantwortlich ist, falls sie das wissen. Gegen das der bisherigen Rechtsprechung zuwider laufende Urteil legen die Eltern nun Revision ein.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

Neues Urteil verkompliziert Rechtslage bei Filesharing-Abmahnungen wieder

Dem Oberlandesgericht München zufolge haften Eltern haften für ihre Kinder doch, falls sie wissen, welches der Kinder für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich ist. Sie können dann der Strafzahlung – im verhandelten Fall 3544,40 Euro plus Zinsen, nur entgehen, wenn sie den Täter benennen.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

Filesharing: BGH gibt der Musikbranche dreimal Recht

Der Bundesgerichtshof hat heute drei Revisionen in Filesharing-Verfahren zurückgewiesen. Die Lehren für Anschlussinhaber: Die Beweislast für Fehler in der zur Adressermittlung eingesetzten Software liegt bei ihnen, sie sollten andere Personen nicht pauschal als mögliche Täter ausschließen und Eltern müssen Kinder nachweisbar belehren, damit sie nicht haften.

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Filesharing: OLG Hamburg schraubt Erwartungen an Anschlussinhaber herunter

Die Vorinstanz wollte nicht nur wissen, wie viele internetfähige Endgeräte zum Zeitpunkt der behaupteten Urheberrechtsverletzung im Haushalt waren, sondern auch, wer diese genutzt hat, wer sich im Haushalt aufhielt und wer Zugriff auf den Internetanschluss hatte. Diese Interpretation der sogenannten sekundären Darlegungslast hat das Oberlandesgericht jetzt als übertrieben zurückgewiesen.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

Landgericht Hamburg lässt drei vielgenutzte Bittorrent-Tracker abschalten

Betroffen sind OpenBitTorrent, PublicBittorrent und Istole.it. Deren Server wurden von ihrem deutschen Hoster nach einem im Streit mit der Musikindustrie gefällten Urteil (Aktenzeichen 310 O 11/15) abgestellt. Er muss außerdem Auskunft über die Betreiber der Tracker erteilen. Anwälte bezeichnen das Urteil als “technologiefeindlich”.

Zwar wird bei Popcorn Time darauf hingewiesen, dass das Herunterladen von urherberrechtlich geschütztem Material verboten sein kann - allerdings lässt die Gestaltung der Oberfläche viele Nutzer glauben, dass dies bei der Nutzung des Programms überhaupt nicht geschieht. Ein möglicherweise teurer Irrglaube, da derzeit vermehrt Abmahnungen gegen Nutzer von Popcorn Time verschickt werden (Screenshot: ITespresso).

Filesharing-Abmahnungen: Anwälte warnen vor Nutzung von Popcorn Time

Die Benutzeroberfläche des Programms – so wie einiger vergleichbarer Apps – ähnelt einem Streaming-Portal. Viele Nutzer wähnen sich daher in einer Online-Videothek. Tatsächlich greifen sie aber auf das BitTorrent-Netzwerk zurück. Die dadurch begangenen Urheberrechtsverletzungen werden Anwälten zufolge derzeit verstärkt abgemahnt.

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Justizbehörden gehen massiv gegen Filesharing-Portal boerse.bz vor

Die Polizei hat in einer groß angelegten Aktion in 14 Bundesländern 121 Wohnungen durchsucht und Computer, Festplatten und DVDs sichergestellt. Im Gegensatz zu den Ermittlungen gegen die Betreiber von kinox.to könnten diesmal die Aktionen der Polizei auch Konsequenzen für die 2,7 Millionen Nutzer der Plattform haben. Deren Administratoren formieren sich auf boerse.to derweil bereits neu.

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Betrüger versuchen ihr Glück mit Filesharing-Abmahnungen

Unter der Flagge von Kanzleien, die früher im Zusammenhang mit Abmahnungen bekannt wurden, werden Empfänger per E-Mail zur Zahlung von bis zu 500 Euro aufgerufen. Die soll binnen 48 Stunden erfolgen. Den E-Mails ist eine höchstwahrscheinlich mit Malware verseuchte ZIP-Datei angehängt. Empfänger sollten die Nachrichten am besten ungelesen löschen.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

Filesharing: Vermieter haftet nicht für seine Mieter

Die Firma Splendid Film wollte von einem Anschlussinhaber für Filesharing über 1200 Euro Schadensersatz haben. Der Anschluss befand sich jedoch in einer zum Zeitpunkt des Upload vermieteten Ferienwohnung. Laut Amtsgericht Hamburg genießt der Vermieter die Privilegien eines Access Provider und vermeidet so die Störerhaftung.

eDocSync

eDocSync sichert Dokumentenaustausch in Firmen ab

Die Collaboration-Lösung kontrolliert das Versenden und Onlinestellen von Dokumenten. Sie synchronisiert zudem die bearbeiteten Dateien, liefert Versionskontrollen und erlaubt das Echtzeit-Sharing der Files. Das alles kann geschehen, ohne dass Dokumente jemals das Firmennetz verlassen.

Anwalt bei der Arbeit (Bild: Shutterstock)

Neue Dokumente sollen Mauscheleien der Kanzlei Urmann + Collegen belegen

Es handelt sich um Kontenbewegungen und eine exemplarische Kostennote der Regensburger Kanzlei an einen ihrer Mandanten. Auch bei diesen Unterlagen aus dem Jahre 2010 geht es um Abmahnungen im Auftrag von Porno-Produzenten. Bereits vergangene Woche kam ein Gutachten zu dem Schluss, eien Mandantenvereinbarung der Kanzlei U+C “könne als illegal bezeichnet werden”.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

Urheberrecht: BGH legt Latte für File-Hoster höher

Anbieter sind unter Umständen zu einer umfassenden regelmäßigen Kontrolle der Linksammlungen verpflichtet, die auf ihren Dienst verweisen. Das gilt zumindest, wenn das Geschäftsmodell Urheberrechtsverletzungen “in erheblichem Umfang Vorschub leistet”. Bei Rapidshare sehen die obersten Richter dies als gegeben an.

Code (Bild: Shutterstock)

Sächsische Polizei schaltet Filesharing-Portal 1load.net ab

Die Polizei hat im Rahmen ihrer Ermittlungen ein Rechenzentrum und die Wohnungen der mutmaßlichen Betreiber in Dresden und Altenburg durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen in mindestens 95.000 Fällen vor. Ihnen drohen nun eine Geldstrafe sowie eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Sharemate Screen

ShareMate für Mac teilt blitzschnell Daten

Ein Tool gibt Dateien für andere Nutzer frei und kümmert sich um den Rest: Es organisiert den Upload in den Onlinespeicher, die Synchronisation und das Sharing mit anderen.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Erster Franzose wegen Filesharing vom Internet ausgesperrt

Die im Oktober 2009 in Frankreich eingerichtete Behörde zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet (Hadopi) hat jetzt bei einem Gericht die erste Internetsperre für einen französischen Bürger ereicht. Er muss für zwei Wochen auf seinen Internetzugang verzichten und eine Strafe von 600 Euro bezahlen.

Novell-Software Filr macht Filesharing in Firmen sicherer

Mit dem “Novell Filr” soll Compliance-gerechter Dateiaustausch möglich werden. Die neue Lösung soll Sicherheit gewährleisten und auch die Zugriffe über eigene Geräte der Mitarbeiter protokollieren. Im Gegensatz zu anderen Filesharing-Lösungen setzt Filr nicht auf externe Storage-Dienste.

Filesharing: Landgericht spricht computerlose Rentnerin frei

Einem Urteil des Amtsgerichts München von Ende 2011 zufolge hätte nicht der Rechteinhaber die Urheberrechtsverletzung, sondern eine pflegedürftige Rentnerin beweisen sollen, dass ein Hooligan-Film nicht von ihr hochgeladen wurde. Jetzt hat das Landgericht München das Urteil gegen die Rentnerin gekippt.

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Rapidshare wehrt sich gegen Studie der GfK

Eine diese Woche veröffentlichte Untersuchung von GfK und OpSec Security kommt zu dem Ergebnis, dass Sharehoster überwiegend illegal genutzt werden. Der für den Bericht ebenfalls untersuchte Anbieter Rapidshare kritisiert jetzt die Methodik und zweifelt die Ergebnisse an.

(Bild: Shutterstock / Kubais)

96 Prozent der Dateien bei Sharehostern sind Raubkopien

Eine Untersuchung von GfK und OpSec Security im Auftrag der Filmwirtschaft soll zeigen, dass Sharehoster überwiegend illegal genutzt werden. Untersucht wurden Stichproben bei Share-Online.biz, Rapidshare.com und Uploaded.to. Den größten Anteil an den gefundenen Raubkopien haben Film- und Fernsehaufnahmen.

Rapidshare: Neues Tarifmodell soll Missbrauch vermeiden

Der Filehoster beschränkt ab 27. November den Traffic, der durch das Herunterladen von Dateien über öffentliche Download-Links entsteht. Free-User bekommen pro Tag 1 GByte zur Verfügung gestellt, RapidPro-Nutzer verfügen über 30 GByte. Dafür hebt Rapidshare die Drosselung der Download-Geschwindigkeit auf.