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Ryuk: Neue Ransomware-Kampagne nimmt Unternehmen ins Visier

Die Hintermänner sammeln in nur zwei Wochen mehr als 640.000 Dollar ein. Ein Opfer soll bis zu 320.000 Dollar Lösegeld gezahlt haben. Ähnlichkeiten im Code legen eine Verbindung zu der aus Nordkorea aus agierenden Lazarus-Gruppe nahe.

Krypto-Miner nutzt alte Linux-Schwachstelle

Linux-Server können über das Network-Weathermap-Plug-in angegriffen werden. Ein Patch liegt seit rund fünf Jahren vor. Forscher schätzen die Beute auf rund 3 Millionen Dollar.

Trojaner Quant nimmt Kryptowährungen ins Visier

Neue Module des Trojaners suchen nach Geldbörsen für Kryptowährungen sowie den zugehörigen Anmeldedaten. In russischen Untergrundforen kostet Quant inklusive der neuen Module 275 Dollar. Eine neue Tarnfunktion der Malware wird jedoch von einigen Sicherheitsanwendungen bereits erkannt.

Banking-Malware Terdot über Phishing-Mails auch in Deutschland in Umlauf

Die Malware Terdot späht neben Bankdaten auch die Anmeldedaten für Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter aus. Außerdem kann die Malware auch den E-Mail-Verkehr abhören. In den E-Mails ist in der Regel ein Button enthalten, der angeblich zu einer PDF-Datei führt, stattdessen aber JavaScript-Code zum Download der Malware ausführt.

Service von McAfee verteilte Banking-Malware

Ein Link des Sicherheitsdiensts McAfee ClickProtect führte offenbar zu einer Website mit einem schädlichen Word-Dokument. Es enthält ein Makro, das den Banking-Trojaner Emotet einschleust. McAfee zufolge wird der Zugriff auf die fragliche Domain inzwischen gesperrt.

Trojaner für Mac OS X über manipulierte Software verbreitet

Unbekannte schleusten den Trojaner Proton in die Installationsdatei des Elmedia Player ein. Den Download-Server des Anbieters Eltima hacken sie über eine JavaScript-Bibliothek. Proton installiert eine Hintertür, die es dem Angreifer erlaubt, nahezu die vollständige Kontrolle zu übernehmen.

Ransomware DoubleLocker sperrt Android-Nutzer aus

DoubleLocker ersetzt den PIN-Code durch eine zufällige Zahlenfolge. Die Erpresser verlangen ein vergleichsweise moderates Lösegeld von rund 60 Euro. Die Verschlüsselung der Dateien lässt sich derzeit nur mit Lösegeldzahlung rückgängig machen.

Mythos zerstört: Mac-Malware hat deutlich zugenommen

Altbekannte Malware-Familien hatten im dritten Quartal 2017 ein Comeback und sorgten für mehr Infektionen auf Mac-Rechnern. Spam-Kampagnen sorgten für eine Verbreitung des Banking-Trojaners Emotet auf Windows-Systemen. Eine wachsende Zahl von Android-Trojanern ermöglicht den Hinetrmännern Klickbetrug.

15 kostenlose Anti-Virus-Produkte im Überblick

Das Testlabor AV-Comparatives hat 15 kostenlose Anti-Virus-Produkte untersucht und vor allem die Unterschiede zu den Bezahlvarianten ermittelt. Überprüft wurden unter anderem Angebote von Avast, AVG, Avira, Bitdefender, Comodo, Kaspersky, McAfee, Microsoft, Panda, Sophos und ZoneAlarm.

Windows durch Backdoor-Trojaner CowerSnail gefährdet

Die Malware CowerSnail weist starke Parallelen zu dem Linux-Schädling SambaCry auf, wird aber aber normaler Backdoor-Trojaner eingesetzt. Möglicherweise werden noch weitere Schädlinge aus der gleichen Werkstatt folgen, wie Sicherheitsexperten vermuten.

Mac-Malware Fruitfly kann Maus und Tastatur bedienen sowie Webcam einschalten

Fruitfly blieb wahrscheinlich mehrere Jahre unentdeckt. Die neue Variante der Malware erlaubt es Angreifern, aus der Ferne die vollständige Kontrolle zu übernehmen. Laut Sicherheitsforscher Patrick Wardle ist unklar, ob Macs mit aktuellen OS-Versionen gegen die neuentdeckten Fruitfly-Varianten immun sind.

IT-Sicherheitsanbieter warnen vor Mouse-over-Malware

Malwarebytes und Trend Micro haben entsprechenden Schadcode analysiert. Er wird offenbar über Office 365 verteilt und findet sich da bevorzugt in Powerpoint-Dateien. Allerdings ist die Malware für eine erfolgreiche Infektion derzeit noch auf tätige Mithilfe der Opfer angewiesen.

Banking-Trojaner Trickbot wird in Europa aktiver

Davor hat der IT-Sicherheitsanbieter Forcepoint jetzt gewarnt. Er hat einen “signifikanten” Anstieg von E-Mails beobachtet, mit denen die Malware verbreitet werden soll. Sie stammen aus dem Botnet Necurs, über das zuvor schon die Ransomware Locky und kürzlich die Erpressersoftware Jaff verteilt wurde.

Entschlüsselung für Ransomware WannaCry verfügbar

Die Tools funktionieren ersten Tests zufolge bei Windows XP und Windows 7. Dafür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Entwickler raten zum Beispiel, keinen Neustart durchzuführen, damit Informationen aus dem Arbeitsspeicher genutzt werden können.

Angriffe mit erneuerter Variante der Ransomware Locky nehmen zu

Nachdem Locky seit Ende 2016 – wahrscheinlich aufgrund des Niedergang des Botnetzes Necurs – kaum noch beobachtet wurde, scheinen die Hintermänner jetzt ein Comeback vorzubereiten. Sie greifen dazu auf einen neuen, zweistufigen Infektionsweg über PDF-Dateien statt wie bisher Word-Dokumente zurück.

Vermeintliche Skype-Inserate verbreiten Ransomware

Hacker nutzen ein Inserat in der Skype-App für die Verbreitung von Erpresser-Software die auf Windows-PCs abzielt. Die Hacker versuchen Nutzer über ein angeblich dringendes Update für Adobes Flash Player zum Download zu überreden.

Malware (Bild: Shutterstock / Maksim Kabakou)

Microsoft Office im Visier mehrerer Malware-Familien

Die Verbreitung des neu entdeckten Loaders erfolgt vorwiegend per E-Mail. Es handelte sich dabei in der Regel um vermeintliche Aufträge, Rechnungsnummern, Produktlisten, Vertragsunterlagen oder andere Dokumente.

Codeinspect, Fraunhofer SIT

Banking-Trojaner tarnt sich als Android-Version von Super Mario Run

Die neue Marcher-Variante macht sich den Umstand zunutze, dass Nintendo das Spiel bisher nicht im Play Store anbietet. Erhält der Trojaner die geforderten Berechtigungen, kann er Anmeldedaten für Banking-Apps ausspähen. Er hat es aber auch auf Apps wie Facebook, WhatsApp und Skype abgesehen.

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