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Peer-to-Peer-Marktplatz OpenBazaar verlässt Testphase

Das Projekt wirbt damit, dass es bei weder Gebühren noch Beschränkungen gibt. Bezahlt werden kann nur mit Bitcoins. Die Macher positionieren OpenBazaar klar gegen Marktplätze wie Alibaba, Amazon und Ebay. Sie werden von Investoren wie Andreessen-Horowitz und Union Square Ventures unterstützt.

Spotify (Bild: Spotify)

Drosselung: Telekom bremst künftig auch Spotify aus

Nach dem Ausschöpfen des im Tarif enthaltenen Datenvolumens wird es ab 28. April faktisch nicht länger möglich sein, den Musikstreamingdienst im Mobilfunknetz einzusetzen. Die Zusatzoption “Music Streaming” war bislang komplett von der Drosselung ausgenommen.

Google (Grafik: Google)

Google macht PageRank nicht mehr öffentlich einsehbar

Der Konzern stellt die Toolbar PageRank in den kommenden Wochen endgültig ein. Intern nutzt Google in seinen Algorithmen die Daten zum PageRank aber weiterhin. Der Schritt folgt auf viele, durch die PageRank in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung verloren hat.

Hirnforschung (Bild: Shutterstock/Naeblys)

So wirkt sich Lesen im Web aufs Gehirn aus

Mit einer Kombination aus Hirnstrom- und Blickbewegungsmessung haben Tübinger Wissenschaftler Unterschiede beim Lesen von “normalen” Texten und Online-Texten festgestellt. Zu schaffen macht demnach unserem sogenannten Arbeitsgedächtnis vor allem, wenn im Online-Text Links eingebaut sind.

Wiki-Watch (Grafik: Europa-Universität Viadrina)

Wissenschaftler: Wikipedia als Online-Nachschlagewerk nur bedingt geeignet

Zu diesem Schluss kommt das im Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht angesiedelte Projekt Wiki-Watch der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. “Weltsichtverbreiter und Ideologen” gäben ihren Positionen Vorrang vor enzyklopädisch angemessener Darstellung. Die Zahl der Autoren schrumpft zudem weiter.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Wikipedia sperrt IP-Adresse des französischen Innenministeriums

Es ist nicht das erste Mal, aber mit einer Dauer von einem Jahr die bisher längste Strafe. Als Gründe nennt der zuständige Administrator Vandalismus, unkooperatives Verhalten, die gezielte und anhaltende Korrektur Beiträge anderer Autoren sowie generell „Verarschung“. Verursacher der Sperre sind offenbar mehrere Beamte.

rostock-helsinki (Bild: ZDNet.de via Google Earth)

Unterseekabel zwischen Deutschland und Finnland erfolgreich verlegt

Es stellt eine Verbindung zwischen den 1172 Kilometer voneinander entfernten Städten Helsinki und Rostock her. Die Backbone-Verbindung setzt sich aus acht optischen Glasfaserkabelpaaren mit einer Gesamttransferleistung von 15 TBit/s zusammen. Ab Frühjahr soll sie dann für den kommerziellen Einsatz verfügbar werden.

Firefox (Bild: Mozilla)

Firefox unterstützt SHA-1-Zertifikate vorerst wieder

Laut einem Blogbeitrag konnten einige Anwender durch das Sperren von SHA-1-Zertifikaten nicht mehr auf das Internet zugreifen. Dafür verantwortlich sind Sicherheitslösungen, die sich wie ein Man-in-the-Middle-Angreifer verhalten, indem sie sich zwischen Browser und angesteuertem Server drängen.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

BGH weist GEMA-Klage gegen Deutsche Telekom ab

Laut Bundesgerichtshof ist die Verpflichtung von Access-Providern zu Websperren nur als letztes Mittel zulässig. Die Rechtsinhaber müssten zuerst gegen urheberrechtsverletzende Betreiber und Host-Provider vorgehen. Zugleich hat das BGH eine ähnliche Klage von Tonträgerherstellern zurückgewiesen.