IT-News Bundesnetzagentur

Telefonica (Grafik: Telefònica)

Bundesnetzagentur rügt Telefónica wegen zu hoher Roaminggebühren

Die EU sieht einen Maximalzuschlag von 5 Cent pro Gesprächsminute auf den gebuchten Inlandstarif vor. Telefónica berechnet jedoch bis zu 20 Cent pro Minute für Anrufe im EU-Ausland. Die Bundesnetzagentur fordert das Unternehmen daher auf, “die Verordnungskonformität unverzüglich herzustellen”. Betroffene könnten die zu viel bezahlten Gebühren erstattet bekommen.

Bundesnetzagentur (Grafik: Bundesnetzagentur)

Bundesnetzagentur bleibt ihrer Vorliebe für VDSL2 Vectoring treu

Auch nachdem der überarbeitete Entscheidungsentwurf zum VDSL2 Vectoring vorliegt ist klar: Die Deutsche Telekom hat sich mit ihrem Antrag weitgehend durchgesetzt. Der Regulierer lässt Impulse für den Glasfaserausbau ebenso vermissen wie Einsicht in die am ersten Entwurf vorgebrachte Kritik.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

VDSL2 Vectoring: Geheimniskrämerei der Bundesnetzagentur

Der Entscheidungsentwurf wurde heute den zuständigen Gremien übermittelt. Was drin steht ist allerdings weitgehend unklar: Statt ihn öffentlich zu machen begnügts sich die Bundesnetzagentur mit Hinweisen in einer Pressemitteilung, die viele Fragen offen lässt.

O2 E-Plus Mobilfunkmast (Bild: Telefónica)

Frequenzauktion für Digitale Dividende II hat begonnen

An ihr nehmen die Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone teil. Die Startgebote lagen bei insgesamt knapp 1,3 Milliarden Euro. Geboten wird erstmals auch auf Frequenzen bei 700 MHz. Außerdem werden Frequenzen bei 900 MHz und 1800 MHz neu versteigert, deren Nutzungsrechte Ende 2016 auslaufen. Sie werden bereits für Sprachtelefonie genutzt. Versteigert werden auch Frequenzen für Lizenzen bei 1500 MHz.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

Breitbandausbau: Heute startet die Vectoring-Liste

In sie können Netzbetreiber Ausbauprojekte eintragen lassen. Das Datum für die Erschließung darf höchstens zwölf Monate in der Zukunft liegen. Wer sich zuerst einträgt, hat den Kableverzweiger für sich reserviert. Haben allerdings mehrere gleichzeitig Interesse an einem bekundet, erhält der den Zuschlag, der ihn schnellsten mit VDSL2 Vectoring ausbaut.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

Bundesnetzagentur sorgt für mehr Konkurrenz auf der letzten Meile

Die Deutsche Telekom muss zusätzliche Kabelverzweiger errichten, wenn weniger als 30 MBit/s bei den Kunden ankommt. Bisher lag die Grenze bei 1 MBit/s. Auch der Umlegung von Kabeln, um größere Bandbreiten zu erreichen, muss sie unter Umständen zustimmen. Für die Breitbanderschließung fordert die Bundesnetzagentur erneut gemeinsame Anstrengung der Netzbetreiber.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

Bundesnetzagentur will Routerzwang per Verordnung abschaffen

Mit der Verordnung sollen Verbraucher generell von mehr Transparenz bei Breitbandanschlüssen und Mobilfunktarifen profitieren. Dazu gehören auch Informationen über die erwartete und die tatsächlich gelieferte Bandbreite. Außerdem ist ein Rechtsanspruch auf Zugangskennungen und Passwörter vorgesehen.

Breitband-Messkampagne: Bundesnetzagentur legt Ergebnisse vor

Anbieter von Breitbandzugängen – sowohl über DSL als auch via Kabel und LTE – nehmen in der Regel den Mund zu voll: Nur wenige Nutzer bekommen tatsächlich die Bandbreite, die ihnen mit der schwammigen Formulierung “bis zu” bei Vertragsabschluss in Aussicht gestellt wurde. Die Bundesnetzagentur will ihnen jetzt auf die Füße treten.

TAL-Entgelte: Vorschläge der Bundesnetzagentur stoßen auf Widerstand

Die Anpassungen sollen laut Bundesnetzagentur dazu beitragen, den Breitbandausbau voranzubringen. Der VATM wirft der Behörde dagegen Augenwischerei vor: Die kommunizierten Senkungen würden sich nur auf einen Bruchteil der Fälle beziehen, in über 98 Prozent kassiere die Telekom von den Mietern künftig mehr.

AVM kritisiert Passivität der Bundesnetzagentur beim Routerzwang

Der Bundesnetzagentur fehlt die rechtliche Handhabe, gegen Netzbetreiber vorzugehen, die am Breitbandanschluss nur einen bestimmten Router zulassen. Das hat die Behörde in Schreiben an Beschwerdeführer mitgeteilt. Der deutsche Hersteller AVM fürchtet durch diese Auslegung der Gesetzeslage Nachteile für Verbraucher.

Mobilfunkanbieter speichern illegal Standort- und Verbindungsdaten

Der AK Vorrat weist auf eine jetzt veröffentlichte Erhebung der Bundesnetzagentur hin. Die Anbieter verteidigen sich damit, dass die Daten zur Überprüfung bei Beschwerden gegen Rechnungen benötigt würden. Allerdings protokollieren sie auch bei Flatrates und Anrufen zu kostenlosen Rufnummern fleißig mit.

Bundesnetzagentur ruft zum Breitbandtest auf

Die Ergebnisse fließen in eine Studie über Netzneutralität und das offene Internet in Deutschland ein. Um aussagekräftig zu sein, wird die Mithilfe möglichst vieler Breitbandnutzer benötigt. In der zweiten Jahreshälfte ist zudem eine detaillierte Befragung der Netzbetreiber durch die Behörde geplant.

Telekom fordert Regulierung für Kabelnetze

Die Bundesnetzagentur müsse auch die Kabelnetze mit in die Regulierung nehmen, fordert die Deutsche Telekom, machen die Kabelnetzbetreiber den DSL-Anbietern doch zunehmend Konkurrenz.