Open Source

Browser Brave (Grafik: Brave Software)

Open-Source-Browser Brave soll Interessen von Nutzern und Werbetreibenden vereinbaren

Er wurde vom US-Unternehmen Brave Software entwickelt, das vom ehemaligen Mozilla-Chef Brendan Eich geleitet wird. Die Software steht für Windows, Mac OS X, Linux, Android und iOS zur Verfügung. Brave blockt zunächst einmal alle Anzeigen und Tracking-Elemente. Besuchte Websites werden jedoch Kategorien zugeordnet und diese Informationen anonymisiert an Werbetreibende übermittelt.

VLC Media Player (Bild: VLC)

VLC Player läuft nun auch unter Chrome OS

Der VLC Media Player kann deutlich mehr Formate als die in das Betriebssystem integrierte Wiedergabe-Software abspielen. Um unter Chrome OS zu laufen, nutzt die Freeware Googles App Runtime for Chrome (ARC). Damit lassen sich Android-Apps unter Chrome OS in einer virtuellen Maschine ausführen.

Finanzierung (Shutterstock/Gorillaimages)

Mozilla hat erste Open-Source-Projekte finanziell unterstützt

Für das im Oktober angekündigte Programms “Mozilla Open Source Support wurden jetzt die ersten, förderungswürdigen Projekte ausgewählt. 200.000 Dollar bekommt der Netzwerkmonitor Bro., 150.000 Dollar erhält das Webentwickler-Framework Django. Insgesamt werden Fördergelder in Höhe von 533.000 Dollar ausgezahlt.

Microsoft (Bild: Microsoft)

Microsoft macht Blogging-Tool Live Writer quelloffen

Das seit 2007 existierende, aber in den vergangenen Jahren etwas ins Hintertreffen gerückte Programm wird nun unter dem Dach der .NET-Stiftung weitergeführt. Der Code von Open Live Writer soll auf Github gepflegt und weiterentwickelt werden. Das Tool wird zum Beispiel oft genutzt, um WordPress-Blogs zu editieren.

Microsoft (Bild: Microsoft)

Microsofts JavaScript-Engine Chakra wird quelloffen

Ab Januar sollen die Kernkomponenten dann auf GitHub verfügbar sein. Neben JIT zählen dazu auch Garbage Collector, Parser und Interpreter. ChakraCore soll demnächst zudem außer für Windows auch für andere Plattformen bereitstehen.

Thunderbird (Grafik: Mozilla Foundation)

Mozilla-Chefin will sich auf lange Sicht von Thunderbird trennen

Das hat Mitchell Baker jetzt erklärt. Für Nutzer soll sich dadurch zunächst nichts ändern. Man suche derzeit noch nach einem angemessenen, neuehn “Zuhause” für den E-Mail-Client. Einzeln kann nach ansicht von Baker jedes Entwicklerteam mehr erreichen, als wenn sie gegenseitig auf sich Rücksicht nehmen müssen.