IT-News Open Source

Fedora 23 (Bild: fedoraproject.org

Fedora 23 soll vor allem mehr Sicherheit bringen

Wie seit Version 21 üblich, liegt auch die aktuelle, finale 23. Ausgabe der Linux-Distribution in Editionen für Server, Cloud und Workstations vor. Sie soll durch die Einführung von Compiler Flags für merh Systemsicherheit sorgen. Außerdem wurden zahlreiche Software-Pakete aktualisiert.

LibreOffice (Bild TDF)

Feinschliff: LibreOffice 4.4.6 und und 5.0.3 jetzt verfügbar

Beide bringen vor allem Fehlerkorrekturen. Version 5.0.3, die zum sogannnten “Fresh”-Zweig gehört richtet sich an Anwender, die auf die neuesten Funktionen Wert legen. LibreOffice 4.4.6 aus dem sogennanten “Still”-Zweig ist für Nutzer und Firmen gedacht, denen Stabilität und Kontinuität wichtig sind.

Linux Tux (Bild: Larry Ewing)

Linux-Kernel 4.3 bringt vor allem bessere Grafik-Unterstützung

Der Großteil der insgesamt über 10.750 Änderungen entfällt wie üblich auf die Treiber. Die integrierten GPUs von Intels aktuellen Skylake-Prozessoren der Core-i-6000-Reihe werden automatisch unterstützt. Standardmäßig ist nun zudem IPv6 aktiviert. Treiber für das Dateisystem Ext3 wurden gestrichen, es wird aber noch durch den besser gepflegten Ext4-Treiber unterstützt.

Tine 2.0 (Grafik: Metaways)

Groupware Tine 2.0 nun auch als Software-Appliance für die Cloud erhältlich

Sie richtet sich an Unternehmen mit virtualisierter Server-Infrastruktur, die sowohl intern als auch bei einem Hosting-Provider stehen kann. Das Tine-2.0-Cloud Bundle wird in kombinierbaren Paketen von 25, 100, 250 und 1000 Nutzern angeboten. Der Nettopreis beginnt bei einer Laufzeit von einem Jahr bei 819 Euro.

ownCloud (Grafik: ownCLoud)

ownCloud 8.2 bringt neues Hybrid-Cloud-Modell

Das Open-Source-Projekt zum cloudbasierenden Filesharing bietet Firmen nun erstmals die Möglichkeit, ihren gewünschten Cloud-Speicherdienst auszuwählen und den Dateienaustausch trotzdem stets in der On-Premise-Umgebung kontrollieren zu können. Zudem setzt auch die neue Version auf das Verschlüsselungskonzept ownCloud Encryption 2.0.

Logo OSBA (Grafik: Open Source Business Alliance)

Vorschläge für Open Source Business Award 2015 gesucht

Bei Nominierungen für den OSBAR muss die Software Open Source sein und mindestens eine Innovation für Unternehmen oder Institutionen der öffentlichen Hand bringen. Eingereicht werden können bis 18. November Produkte, aktive Projekte oder auch nur Ideen. Verleihen wird der Preis dann am 2. Dezember.

Typo 3 Logo (Grafik: Typo 3)

Entwickler haben Typo 3 CMS 7.5 freigegeben

Die aktuellste Version des freien Content Management Systems bietet ihnen zufolge nicht nur eine einheitliche Code-Struktur, sondern auch durchgängig dieselbe Datei- und Ordnerstruktur. Weitere wichtige Neuerung ist die nun per URL mögliche Einbindung von Videos aus Youtube und Vimeo.

LiMUx München (Bild: Stadt München)

Limux: Münchner CSU-Politiker fordern Windows-Notebooks

Der Grund: Die mit Linux ausgestatteten Laptops seien nur “sehr eingeschränkt benutzbar”, heißt es in einem Antrag seitens der zwei CSU-Stadträte. Aus diesem Grund sollen anstelle der speziell für das Limux-Projekt konzipierten Ubuntu-Version neue Office- sowie Windows-Lizenzen nachgekauft werden.

Streaming-Stick Matchstick. (Bild: Matchstick)

Matchstick stoppt Streaming-Stick mit Firefox OS

Der Streaming-Stick sollte in Konkurrenz zu Googles Chromecast und Amazons Fire TV Stick treten. Dafür würde eine erfolgreiche Crowdfunding-Kamapagne durchgeführt. Allerdings hat es Schwierigkeiten mit der Kopierschutztechnik gegeben, weshalb die Entwickler das Projekt eingestellt haben.

opensuse_42 (Bild: OpenSUSE)

OpenSUSE: Entwickler springen mit nächstem Release auf Version 42.1

Aller Voraussicht nach wird sie im Herbst der Nachfolger der noch aktuellen stabilen Version 13.2. Der große Versionssprung soll das künftige Veröffentlichungsmodell verdeutlichen: OpenSUSE Leap wird große Teile des Quellcodes von Suse Linux Enterprise verwenden sowie auf Oberflächen und Anwendungen des Rolling-Release Tumbleweed setzen.

Open SSL Logo (Bild: OpenSSL Projekt)

Schon wieder schwerwiegende Schwachstelle in OpenSSL gefunden

Sie wurde in den Versionen 1.0.1 und 1.0.2 entdeckt. Die Sicherheitslücke lässt sich gegebenenfalls für Denial-of-Service-Attacken oder das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ausnutzen. Das OpenSSL Project stellt am Donnerstag einen Patch für die Anfälligkeit bereit.

ownCloud (Grafik: ownCLoud)

ownCloud 8.1 kommt mit neuem Verschlüsselungskonzept

Ziel ist es, die Anforderungen von Firmenkunden bei der Synchronisierung und dem Austausch von Daten besser zu erfüllen. Außerdem stellen die Entwickler eine deutliche Leistungssteigerung beim Datenabgleich in Aussicht. Zudem sind 190 APIs neu hinzugekommen oder wurden abgeändert.

openmediavault (Bild: OpenMediaVault)

Freies NAS-Betriebssystem OpenMediaVault 2.1 ab sofort erhältlich

Neben einer erneuerten Weboberfläche wurde ein Dashboard mit Widgets hinzugefügt. Hinzugekommen sind überdies WLAN- sowie VLAN-Unterstützung, zudem informieren die Entwickler über zahlreiche Bugfixes und Verbesserungen. Die Distribution beruht auf Debian und empfiehlt sich als einfache Lösung für NAS-Systeme.

winoboard (Bild: Ingenieurbüro Kopp)

Winoboard soll Entwicklung günstiger, WLAN-basierender Geräte für das Internet der Dinge ermöglichen

Dazu integriert der Arduino-kompatible Einplatinencomputer ein WiFi-Modul, dass sich via TCP/IP an das Internet anbinden lässt. Die Entwickler sammeln im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne derzeit Geld für die Plattform, die zum angepeilten Verkaufsstart im September nur 10 Euro kosten soll. Aufgrund ihres niedrigen Energieverbrauchs soll sie sich etwa für Anwendungen zur Steuerung der Heimautomation eignen.

ownCloud (Grafik: ownCLoud)

BSI hat Einsatzmöglichkeiten von ownCloud für Firmen untersucht

Ergebnis der Beschäftigung mit der Open-Source-Lösung für Filehosting und Synchronisation ist ein 29-seitiger Leitfaden. Darin werden mögliche ögliche Gefahren ebenso Einschränkungen beim Einsatz und empfehlenswerte Sicherheitsmaßnahmen besprochen. Da ownCloud von Firmen auf deren eigenen Servern betrieben werden kann, behalten sie die Kontrolle über die Daten.

Frau vor Computermonitor (Bild: Shutterstock/Syda-Productions)

Politiker fordern IT-Notruf für Opfer von Datenklau

Die Forderung ist Teil eines heute von CSUnet, dem Arbeitskreis Netzpolitik der Partei, vorgelegten Zehn-Punkte-Positionspapiers. In dem Forderungskatalog findet sich auch die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von E-Mails sowie die Verschlüsselung von Kundendaten bei Nutzung von Cloud-Diensten. Außerdem sollen Open-Source-Projekte für Sicherheits- und Verschlüsselungssoftware stärker gefördert werden.

Linux Foundation Logo (Grafik: Linux Foundation)

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich als Linux-Experte zertifizieren zu lassen

Die Nachfrage nach Linux-Experten ist – auch bedingt durch die zunehmende Popularität der Plattform in Firmen – groß. Sorgen, eine Stelle zu finden, haben daher die wenigsten. Im Expertenbeitrag für ITespresso erklärt Amanda McPherson von der Linux Foundation, warum es dennoch wichtig ist, sich als Linux-Experte zertifizieren zu lassen.

Tine 2.0 (Grafik: Metaways)

Groupware Tine 2.0 nun auch als Appliance erhältlich

Sie wurde vom Hamburger Softwarehersteller Metaways zusammen mit dem deutschen Appliance-Spezialisten Secudos entwickelt und kommt in vier Ausführungen auf den Markt. Ein kompakter, geräuschloser Desktop-Server für bis zu 25 Benutzer ist bereits für 1600 Euro verfügbar. Rack-Server für 50, 75 und 100 Benutzer folgen in den kommenden Wochen.

Mandriva Logo (Grafik: Mandiva)

Linux-Distributor Mandriva hat Geschäft eingestellt

Der Insolvenzverwalter, der die Auflösung vornehmen soll, wurde am 20. Mai gerichtlich bestellt. Die Website ist bereits nicht mehr erreichbar. Einem Eintrag in einem französischen Online-Branchenbuch zufolge hatte das Unternehmen zuletzt weniger als 20 Mitarbeiter und fuhr 2013 bei einem Umsatz von 553.600 Euro einen Verlust von 488.500 Euro ein. Zahlen für 2014 liegen nicht vor.

LibreOffice (Bild TDF)

LibreOffice 4.4.3 bringt mehr als 80 Bugfixes

Der sogenannte “Fresh”-Zweig der freien Büroanwendung wendet sich an Nutzer, die immer die neuesten Funktionen verwenden wollen. Wer primär Wert auf hohe Stabilität legt, kann auf die vor knapp zwei Wochen herausgebrachte “Still”-Variante 4.3.7 zurückgreifen. Die nächste Hauptversion 5.0 wird Ende Juli erhältlich sein.

open-source-shutterstock-Bildagentur-Zoonar-GmbH (Bild: Shutterstock)

Drei Viertel der Firmen setzen Open-Source-Software ein

Das geht aus der diesjährigen “Future of Open Source Survey” hervor. 64 Prozent der befragten Firmen beteiligen sich auch aktiv an Open-Source-Projekten. Lediglich 27 Prozent haben jedoch interne Regeln zur Nutzung von quelloffener Software. Weniger als 42 Prozent führen ein Verzeichnis eingesetzter Open-Source-Komponenten.

Linux Tux (Bild: Larry Ewing)

Version 4.0 des Linux-Kernels steht zum Download bereit

Die wichtigste Neuerung der neuen Kernel-Version ist das sogenannte Live-Patching. Es erlaubt die Installation von Kernel-Updates, ohne dass das Linux-System neu gestartet werden muss. Laut Linus Torvalds handelt es sich trotz über 10.000 Änderungen um ein eher “kleines” Release.

Linux Presentation Day (Bild: Linux Presentation Day)

Linux Presentation Day erklärt das offene Betriebssystem

Mehrere Veranstalter präsentieren am 9. Mai in Berlin, was Linux ist und wie es funktioniert. Der Linux Presentation Day wird vom LinuxTag, der FSFE, von KDE und der Berliner Informatiklehrer-Fachgruppe der Gesellschaft für Informatik (IBBB) unterstützt. Er richtet sich an private Nutzer und KMU.

LibreOffice (Bild: The Document Foundation)

The Document Foundation hat Cloud-Version von LibreOffice angekündigt

Die Cloud-Version von LibreOffice wäre ein Konkurrent zu Microsoft Office 365 und Google Docs. Allerdings liegt bisher nur ein auf HTML 5 basierender ‘Proof-of-Concept’ vor. Diesen will die TDF jedoch zur Cloud-Anwendung weiterentwickeln. Das Ergebnis soll vollständig zur Desktop-Version von LibreOffice kompatibel sein.

sirius-logo (Bild: Clarity Lab)

Sprachassistent Sirius ist ab sofort für Linux verfügbar

Der “persönliche intelligente Assistent” besitzt sowohl eine Sprach- als auch eine Bilderkennung. Ein Frage-und-Antwort-System liefert überdies Informationen aus einer Wikipedia-Datenbank. Finanzielle Unterstützung bekommt das Projekt unter anderem von Google sowie der US-Forschungsbehörde DARPA.

Linux-Report (Screenshot: ITespresso via Linux Foundation)

Linux-Kernel-Entwicklung: Intel läuft Red Hat den Rang ab

Das geht aus dem aktuellen Bericht zum “Linux Kernel Development” hervor. Intel-Mitarbeiter trugen 10,5 Prozent der Code-Zeilen der Kernel-Versionen 3.11 bis 3.18 bei, Red-Hat-Entwickler nur noch 8,4 Prozent. Insgesamt sind Unternehmen immer noch zu mehr als 80 Prozent an der Kernel-Entwicklung beteiligt.