IT-News PRISM

Administrator Netzwerk (Bild: Shutterstock/YORIK)

NSA hat offenbar auch in Deutschland Mitarbeiter in IT-Firmen eingeschleust

Das berichtet The Intercept unter Berufung auf Unterlagen von Edward Snowden. Von dem Tarex genannten Programm sind demnach auch Firmen in China und Südkorea betroffen. Dass die NSA bei US-Fimen in die Lieferkette eingegriffen hat, ist bereits seit Mai bekannt, dass dies auch bei ausländischen Firmen der Fall war jedoch neu.

nsa-seal

NSA kann angeblich auch auf Netze deutscher Provider zugreifen

Dasselbe gilt neuen Dokumenten aus dem Fundus von Edward Snwoden zufolge auch für den britischen Geheimdienst GCHQ. Betroffen sein soll neben der Deutschen Telekom auch Netcologne. Die beiden Firmen haben eigenen Angaben zufolge allerdings noch keine Hinweise gefunden, die die Aussagen bestätigen. Das BSI untersucht den Sachverhalt noch.

Patrick Sensburg im ARD-Morgenmagazin (Screenshot: ITespresso).

NSA-Ausschuss hat über Schreibmaschinen als Schutz vor Ausspähung nachgedacht

Das hat desen Vorsitzender Patrick Sensburg (CDU) heute im ARD-Morgenmagazin erklärt. Er sprach sich in dem Interview für die Eindämmung sowohl staatlicher als auch privater Spionage und Datensammelei aus. Den der deutschen Wirtschaft dadurch entstehenden Schaden bezifferte er mit acht Milliarden Euro jährlich.

nsa-seal

NSA bekommt für den Einbau von Hintertüren in Hardware kein Budget mehr

Das haben die Abgeordneten des US-Parlaments parteiübergreifend beschlossen. Die verabschiedete Gesetzesänderung schränkt auch das Abhören der Kommunikation im Internet ohne Gerichtsbeschluss ein. Bürgerrechtler sehen darin allerdings nur einen ersten Schritt einer erforderlichen, umfassenden Geheimdienstreform.

Britischer Geheimdienst darf Internetnutzer routinemäßig überwachen

Die britische Regierung stuft die Kommunikation mit ausländischen Diensten als externen Datenverkehr ein. Britischen Gesetzen zufolge darf der auch ohne Gerichtsbeschluss oder konkreten Verdacht abgehört werden. Damit wird zum Beispiel die Massenüberwachung der Nutzer bei Facebook, Google, Youtube und Twitter gerechtfertigt

national-security-agency-nsa_1024

NSA scannt täglich Millionen Bilder zur Gesichtserkennung

Der US-Geheimdienst will Berichten zufolge auf diese Wiese biografische und biometrische Daten von ihm Verdächtigen erhalten. Wie die NSA erklärt, verfolgt sie alle digitalen Spuren, die solche Personen im Internet hinterlassen. Die Bilder stammen unter anderem aus E-Mails, Sozialen Netzwerken und Videokonferenzen.

(Bild: Shutterstock/Slavoljub Pantelic)

Erneut Bericht über NSA-Backdoors in Hardware aus den USA

Sie werden aber offenbar nicht von den Herstellern selbst eingerichtet. Vielmehr fängt der Geheimdienst die Netzwerkgeräte ab, manipuliert sie und leitet sie an den Empfänger weiter. Das berichtet die britische Tageszeitung Guardian unter Berufung auf Unterlagen von Edward Snowden hervor.

national-security-agency-nsa_1024

E-Mails zeigen: NSA und Google kooperieren seit Jahren

Auch die Chefs von Apple, AMD, Dell, Google, HP, Microsoft und Intel werden vom Geheimdienst regelmäßig zu vertraulichen Unterrichtungen eingeladen. Ziel der Gespräche ist es offiziell, die US-Wirtschaft vor Cyberangriffen zu schützen. Die NSA interessiert sich dabei aber auch für Schwachstellen, um sie für ihre Spähprogramme ausnutzen zu können.

US-Cloud-Anbieter müssen auch in Europa gespeicherte Daten herausgeben

Das hat ein US-Richter in einem Verfahren um von Microsoft in Irland gespeicherte Daten entschieden. In der Urteilsbegründung erklärt er, eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten erhöhe den Aufwand für die US-Regierung deutlich. Amtshilfeverfahren seien grundsätzlich “langsam und arbeitsintensiv”.

USA (Bild: Shutterstock / Boivin Nicolas).

Obama schlägt Mini-Reform zur Datenspeicherung durch die NSA vor

Der Auslandsgeheimdienst soll Telefondaten in den USA nicht mehr selbst sammeln und speichern dürfen. Diese kleine Einschränkung erfordert eine Änderung im Patriot Act. Die derzeit gängige Überwachungspraxis wird weitere 90 Tage beibehalten, aber etwas entschärft.

nsa-auge (Bild: ZDNet.de)

Web-Firmen wussten laut NSA-Anwalt von Spähprogrammen

Dem Chefanwalt des Geheimdienstes zufolge waren sowohl das Programm PRISM als auch die Sammlung von Metadaten bekannt. PRISM verteidigt er zudem als “gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren”. Seine Aussage steht im direkten Widerspruch zu den bisherigen Stellungnahmen von Firmen wie Apple, Facebook, Google und Microsoft.

nsa-auge (Bild: ZDNet.de)

Geheimdienste spähen Smartphone-Nutzer auch via Apps aus

Die Daten stammen auch von Apps wie Angry Birds und Google Maps. Sie werden offenbar ohne Zutun und Wissen der App-Entwickler über Seviceanbieter für Werbetreibende wie die US-Firma Millennial Media abgegriffen. Der britische Geheimdienst kann einzelne Smartphones gezielt ausspähen.

NSA liest Daten bei Google und Yahoo im Glasfasernetz mit

Der US-Geheimdienst arbeitet dabei Berichten zufolge mit dem britischen GCHQ zusammen. Sie greifen im Rahmen des Abhörprogramms “Muscular” angeblich gemeinsam “nach Belieben” auf die Glasfasernetze zwischen den Rechenzentren der beiden Firmen zu. Google und Yahoo reagieren empört.

datendiebstahl-shutterstock

Datenkraken und Informationelle Selbstbestimmung im Big-Data-Pool

Durch die Diskussion um die Schnüffeleien der US-Geheimdienste reagiert Otto Normalverbraucher schnell gereizt, wenn es um persönliche Informationen im Netz geht – auch wenn Firmen wie Google und Facebook ihre Fangarme ausstrecken. Datensammler ist jedoch nicht gleich Datensammler, meint Publizist und Autor Tim Cole: Er bricht eine Lanze für privatwirtschaftliche Datenspione.

Microsoft Logo (Bild: Microsoft)

Microsoft legt Zahlen zu Regierungsanfragen vor

Demnach waren im ersten Halbjahr 2013 weltweit mehr als 66.500 Nutzerkonten Ziel der Anfragen von Behörden. Microsoft hat eigenen Angaben zufolge in 817 Fällen Inhalte herausgegeben. Daten wie E-Mail-Adressen, Namen, Anschriften und IP-Adressen bekamen Behörden auf fast 26.700 Anfragen.

gmail-logo

Gmail angeblich bei Terroristen beliebt

Dies behauptete jetzt Michael Hayden, ehemaliger Direktor der US-Geheimdienste CIA (Central Intelligence Agency) und NSA (National Security Agency), bei einer kirchlichen Veranstaltung. Darüber hinaus verteidigte Hayden dabei auch das Überwachungsprogramm PRISM.

code-monitor (Bild: Shutterstock)

US-Geheimdienste platzieren Implantate in Routern und Firewalls

US-Spezialisten verschafften sich im Rahmen des Projekts Genie Zugang zu ausländischen Netzwerken. Sie fügen in Computer, Router und Firewalls dazu als “Implantate” bezeichneten Schadcode ein. Laut Edward Snowden richteten sich die Angriffe in erster Linie gegen China, Iran, Nordkorea und Russland.

NSA-Seal

Google und Microsoft verklagen US-Regierung

Die von der NSA verhängte Schweigepflicht ist nach Ansicht der IT-Unternehmen rechtswidrig. Sie wollen exakte Zahlen zu staatlichen Datenanfragen nach dem Spionagegesetz FISA veröffentlichen. Die beiden IT-Titanen sind nur die Speerspitze einer breiten Allianz, die mehr Transparenz fordert.

datenschutz-daten (Bild: Shutterstock/Bruce Rolff)

NSA gibt erstmals vorsätzliche Regelverstöße zu

Allerdings handelt es sich dem Geheimdienst zufolge um lediglich etwa zehn Fälle in den vergangenen zehn Jahren. Dabei hätten “übereifrige Beamte” ihre Befugnisse überschritten. Diese hätten zudem nicht gegen Gesetze, sondern Executive Order 12333, ein Dekret des US-Präsidenten, verstoßen.

Der GCHQ hat offenbar Kunden und Technologien der deutschen Firmen Stellar, Cetel und IABG ausgespäht (Bild: Shutterstock/Brian A ).

X-Keyscore erlaubt komplette Überwachung aller Internetaktivitäten

NSA-Mitarbeiter erhalten mit X-Keyscore Zugriff auf nahezu alle Kommunikationsdaten. Dazu gehören neben Inhalten von E-Mails und Chats auch der komplette Browserverlauf. Die NSA sammelt die Informationen angeblich ohne einen Gerichtsbeschluss. Die meisten Daten werden bis zu 30 Tage vorgehalten.

de-mail-logo (Bild: De-Mail)

IT-Sicherheitsverband lehnt De-Mail als Ansatzpunkt für Spähprogramme ab

Die “Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V.” (NIFIS) kritisiert das ihrer Ansicht nach unsichere Verschlüsselungskonzept. Das De-Mail-Gesetz sieht vor, dass Nachrichten bei Providern für die Übermittlung entschlüsselt werden – also genau da, wo sie durch PRISM und ähnliche Programme abgegriffen würden.

PRISM: Dunkle Wolken über dem Cloud-Geschäft

Der PRISM-Skandal hat auch die Anbieter von Cloud Computing in Deutschland nervös gemacht. Deren Kunden fürchten, dass ihre Daten nicht mehr sicher sind. ITespresso wollte wissen, wie Cloud-Anbieter die Situation einschätzen – und ist in einem Punkt zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

shutterstock-markt-einbruch-zahlen-Patrick Foto

Nutzer fühlen sich im Internet nicht mehr sicher

Zwei Drittel halten ihre Daten im Netz für gefährdet. 20 Prozent vertrauen staatlichen Stellen überhaupt nicht mehr, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Bitkom. Die Zahlen liegen deutlich höher als vor zwei Jahren. Dennoch nutzen nur wenige Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Ein Pornofilter ist keine Lösung

In ihren Bemühungen um den Jugendschutz hat die britischen Regierung weitreichende Filterpläne für das Web vorgelegt. Um die Suche nach illegalen Inhalte zu unterbinden, sollen durch Suchmaschinen auch dubiose Suchbegriffe blockiert werden. Das ist nicht nur eine verfehlte Maßnahme, sie ist sogar gefährlich.

Drive for Work: Google kündigt Business-Version seines Cloud-Speichers an.

Google will Nutzerdaten mit Verschlüsselung vor PRISM schützen

Beim Speicherdienst Google Drive werden Daten bislang unverschlüsselt abgelegt. Ihre Verschlüsselung könnte die Hürde für Behördenzugriffe zumindest erhöhen. Sicherheitsexperten sprechen sich jedoch dafür aus, Daten konsequent zu verschlüsseln, bevor man sie ins Internet gibt.

microsoft-zentrale-usa

Microsoft will NSA-Anfragen offenlegen dürfen

Der Konzern will Einzelheiten veröffentlichen, wie er auf Forderungen nach Nutzerdaten reagierte. Chefjustiziar Brad Smith ruft den US-Generalbundesanwalt und Präsident Obama auf, sich einzumischen. Yahoo hat die Erlaubnis zur Offenlegung vor Gericht erstritten. Microsofts Deutschland-Chef, warnt vor einer “überhitzten und schädlichen Debatte” über PRISM.