IT-News Forschung

RAISR Info (Bild: Google)

RAISR: Google spart Bandbreite durch Bilder-Upsampling

Maschinelles Lernen hilft, aus Bildern mit geringer Auflösung qualitativ gute Bilder in höherer Auflösung zu erzeugen. Die Technologie ist auf Smartphones in Echtzeit ausführbar und spart rund ein Drittel an Bandbreite. Sie kommt wöchentlich bereits bei einer Milliarde Bildern auf Google+ zum Einsatz.

Microsoft (Bild: Microsoft)

[Update] Microsoft experimentiert mit Chat-Bot Tay

Ziel ist es, die Kommunikation zwischen jungen Menschen zu erforschen. Insbesondere geht es dabei um die Interaktion über mobile soziale Chat-Dienste. Dazu nutzt MIcrosofts Tay Sowohl künstliche Intelligenz als auch anonymisierte öffentliche Daten um zu lernen. Binnen weniger Stunden wurde Tay damit von Twitter-Nutzern zum Rassisten “geschult”.

code-monitor (Bild: Shutterstock)

Microsoft stellt Deep-Learning-Toolkit CNTK bei Github zur Verfügung

Es richtet sich an Entwickler, die Lern-Modelle für Sprach und Bilderkennung entwickeln wollen. CNTK ist seit April 2015 Open Source. Es wurde aber bisher nur auf Microsofts Repository CodePlex bereitgestellt. Nutzer waren damit an Microsofts sogenannte Academic License gebunden.

ibm-watson-800 (Bild: IBM)

Der Stand der Dinge bei Cognitive Computing

Auf der CeBIT Preview hat das Unternehmen umrissen, was es unter kognitiven Computing-Systemen versteht und wie diese in der Lage sind, immer bessere Ergebnisse und Antworten zu liefern. Praxisbeispiele wurden anhand des hauseigenen IBM-Systems Watson geliefert.

Hirnforschung (Bild: Shutterstock/Naeblys)

So wirkt sich Lesen im Web aufs Gehirn aus

Mit einer Kombination aus Hirnstrom- und Blickbewegungsmessung haben Tübinger Wissenschaftler Unterschiede beim Lesen von “normalen” Texten und Online-Texten festgestellt. Zu schaffen macht demnach unserem sogenannten Arbeitsgedächtnis vor allem, wenn im Online-Text Links eingebaut sind.

zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Deutschland in weltweiter Innovationsrangliste auf Platz 12

Erstellt wurde sie von der US-amerikanischen Information Technology and Innovation Foundation (ITIF). Die zugrundeliegende Untersuchung ermittelte den “Pro-Kopf-Beitrag zur Unterstützung der weltweiten Innovation”. Am höchsten ist der in Finnland, Schweden und Großbritannien. Österreich liegt auf Rang 9, die Schweiz wegen vieler hinderlicher Regelungen auf Position 20.

Die baden-württembergische Forschungsministerin Theresia Bauer lässt sich das Testfahrzeug der Uni Ulm von Professor Klaus Dietmayer, Sprecher des Tech Center a-drive, erklären (Bild: Eberhardt/Uni Ulm)

Tech Center a-drive soll in Ulm autonomes Fahren erforschen

Es wurde jetzt von der baden-württembergische Forschungsministerin Theresia Bauer an der Universität Ulm eröffnet. Sie hatte eine Förderzusage des Landes in Höhe von 2,5 Millionen Euro im Gepäck. Weitere 5 Millionen Euro steuert die Daimler AG bei.

Industrie 4.0 (Bild: IPH)

Wissenschaftler suchen an Industrie 4.0 interessierte KMU

Für das Forschungsprojekt “4.0-Ready” wollen Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und des International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart KMU beim Einsatz interaktiver Assistenzsysteme in der Produktion helfen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse sollen dann in einem Handbuch zusammengefasst und anderen zur Verfügung gestellt werden.

Kleinstes Farbbild der Welt (Bild: ETH Zürich)

Schweizer Forscher drucken kleinstes Farbbild der Welt

Forscher der ETH Zürich und des aus der Hochschule hervorgegangenen Unternehmens Scrona haben eine neue 3D-Nanodruck-Technologie entwickelt. Damit druckten sie jetzt das bislang kleinste Inkjet-Farbbild der Welt. Es zeigt auf 0,0092 Quadratmillimetern drei Clownsfische.

Google (Grafik: Google)

Google und NASA präsentieren ihren ersten Quantenrechner

Zum Einsatz kommt dabei ein System von D-Wave. Gegenwärtig setzt Google es für die Erforschung neuer Optimierungsmethoden zur Problemlösung ein. Tests haben ergeben, dass der Quantencomputer die Rechenleistung eines Single-Core-Rechners um den Faktor 10 hoch 8 überbietet.

tractorbeam-article (Bild: Universität von Bristol)

Britische Physiker demonstrieren akustischen Traktorstrahl

Mithilfe von zusammengeschalteten Lautsprechern konnten die Forscher ein gebündeltes Kraftfeld aus hochfrequenten Schallwellen erzeugen, das Objekte in der Luft fixieren oder auf ein Ziel zu bewegen konnte. Ein solcher “Traktorstrahl” könnte etwa im Körper eines Patienten für den kontaktlosen Transport von Arzneikapseln zum Einsatz kommen.

Prozessor (Bild: Shutterstock/irbis picture)

Spezielle Software kann Prozessoren schneller ausfallen lassen

Forscher der Universität New York haben Input-Muster identifiziert, die dafür verantwortlich sind, dass Schaltkreise mit der Zeit schlechter werden und schließlich den Dienst versagen. Die von den Forscher entwickelte Software MAGIC kann diese Muster gezielt hervorrufen.

3D-Drucker (Bild: Stratasys)

Betreibermodelle sollen 3D-Drucker für kleine Firmen bezahlbar machen

3D-Drucker für den Heimgebrauch sind inzwischen schon als günstige Bausätze zu haben. Geräte für den professionellen Einsatz kosten dagegen immer noch viel. Eine Alternative zum Kauf wäre die Miete. Ob das funktioniert, prüfen jetzt Forscher aus Hannover und Stuttgart in einem gemeinsamen Projekt.

Logo Universität des Saarlandes (Bild: Universität des Saarlandes)

Runderneuerte kostenlose Smartphone-App informiert bundesweit über Staus

Die kostenlose Android- und iOS-Anwendung Staumobil soll verlässlich und zeitnah alle aktuellen Verkehrsstörungen auf Autobahnen sowie Bundesstraßen darstellen, Verkehrsprognosen abgeben und den Autofahrern zeigen, wie sie kritische Verkehrspunkte umgehen. Hierzu wird die von Informatikern der Universität des Saarlandes entwickelte App alle zwei Minuten aktualisiert.

Logos (Grafik: Google und DFKI)

Google kauft sich ins deutsche Software-Valley ein

Google ist neuer Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit sind groß – von Sprachtechnologien über das selbstfahrende Auto bis zum Smart Home.

schott-wafer (Bild: Schott AG)

Schott präsentiert haardünne Glastypen für IT-Geräte

Es ist etwa 100 Mikrometer dick und erlaubt somit kurze Leitungen mit entsprechend niedrigem Energieverlust. Da es viermal härter als Standardglas und überdies kostengünstig herzustellen ist, lässt sich das biegsame Glas D 263 besonders für Abdeckungen einsetzen. Das Glas AF 32 eco kann indes mit Silizium kombiniert werden.

Brennstoffzelle als Stromspeicher für Mobilgeräte (Bild: Intelligent Energy)

Britische Firma hat Smartphone-taugliche Brennstoffzelle enwickelt

Noch verdient das börsennotierte britische Unternehmen Intelligent Energy sein Geld mit Brennstoffzellen für Fahrzeuge und seit kurzem auch für Mobilfunkstationen. In Zukunft könnte es zahlreiche Smartphone-Hersteller beliefern. Ein Prototyp kann ein Telefon bereits eine Woche mit Strom versorgen.

Microsoft MobileFusion (Screenshot: ITespresso)

Microsoft arbeitet an 3D-Scan-App für alle Smartphones

Die MobileFusion genannte Software kommt mit der Hardware des Smartphones aus. Sie berechnet das 3D-Modell aus einer Reihe von Fotos. Es kann danach an einen 3D-Drucker übermittelt werden. Noch steckt das Projekt allerdings in einer frühen Pilotphase.

idf-sf-2015-logo (Logo: Intel)

Intel führt RealSense mit Googles Project Tango zusammen

Intel-CEO Brian Krzanich zeigte anlässlich der nun gestarteten IDF 2015 einen Prototypen der 3D-Kamera im Smartphone-Format. Damit lassen sich Objekte erfassen und die daraus gewonnenen Daten dann zum Nachbau einem 3D-Drucker übergeben. Gemeinsam mit Microsoft entwickelt Intel zudem derzeit eine in Chips integrierte Aufweckfunktion für Geräte.

RWTH Aachen gelingt Durchbruch bei der industriellen Graphen-Produktion

Das aus einer Atomlage bestehende Graphen nährt die Hoffnung auf elementare Innovationen bei Touchscreens und in der flexiblen Optoelektronik. Die Serienfertigung von hochwertigem synthetischem Graphen rückt offenbar in greifbare Nähe. Die EU-Initiative “Graphene Flagship” will die Graphen-Forschung in einem Zeitraum von zehn Jahren mit einer Milliarde Euro fördern.

Microsoft_Hololens (Bild: Microsoft)

HoloLens: Microsoft veröffentlicht 2016 Entwicklerversion

Zu Beginn soll sich HoloLens vor allem an Unternehmen richten. Als erstes Anwendungsbeispiel nennt Microsoft die Weltraumforschung. Wann die Augmented-Reality-Brille für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, hat der Konzern bislang nicht mitgeteilt.

Munich Investment Forum: Start-ups Toposens, Lilium und Baristina ausgezeichnet

Sie überzeugten bei den Speed Pitches das Publikum. Dieses bestand aus 150 Gründern, Kapitalgebern und Start-up-Experten. Die Wettbewerbsgewinner beschäftigen sich mit Positionsbestimmung und Erfassung von Objekten in 3D, einem elektrisch betriebenen senkrechtstartenden und -landenden Jet sowie einer Einweg-Espressomaschine.

Virtual-Reality-Kamera Ozo (Bild: Nokia)

Nokia zeigt professionelle Virtual-Reality-Kamera Ozo

Mit Ozo gemachte Aufnahmen lassen sich unmittelbar in einer handelsüblichen Virtual-Reality-Brille betrachten. Die etwa kopfgroße, kugelförmige Kamera soll im Herbst in den Handel kommen. Beobachter gehen von einem mittleren fünfstelligen Dollar-Betrag auf dem Preisschild aus.

Samsung (Bild: Samsung)

Samsung-Forscher verdoppeln Akkukapazität

Für die Anoden der aufladbaren Batterien verwendt Samsung ebenso wie andere Hersteller Silizium statt Graphit. Das bisher dabei auftretende Problem, dass sich Silizum-Anoden während Lade- und Entladevorgang ausdehnen beziehungsweise zusammenziehen, löst Samsung – derzeit allerdings nur im Labor – mit einer Graphen-Beschichtung.

Augmented Reality am Arbeitsplatz (Bild: Ceyoniq)

Augmented Reality soll auch Dokumentenmanagement spannend machen

Der Anbieter Ceyoniq und Universität Bielefeld haben gemeinsam daran geforscht, wie das gelingen könnte. Sie sind jetzt so weit, dass sie erste Business Cases simulieren können. Bis zu konkreten Anwendungsszenarien ist es dem ECM-Hersteller zufolge nicht mehr weit.

Kornelis Schouhamer Immink (Bild: EPO)

Galerie: Alle Finalisten und Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2015

Das Europäische Patentamt ehrt einmal im Jahr herausragende Erfinder unterschiedlicher Fachbereiche mit dem Europäischen Erfinderpreis. Aus der Informationstechnologie wurde dieses Jahr Andreas Manz für die Erfindung der Chiplabor-Technologie ausgezeichnet. Zu den Finalisten gehörten aber auch der Vater der CD, die Pioniere der NFC-Technologie sowie die Entwickler der Eyetracking-Technologie.