Prozessoren

MediaTek Prozessor (Bild: Mediatek)

Hintertür in Android-Smartphones mit MediaTek-CPU entdeckt

Laut Mediatek war der Zugriff für Hersteller zu Testzwecken gedacht. Sie hätten die versteckte Zugriffsoption vor Auslieferung der Geräte abschalten sollen. Ein in Vorbereitung befindlicher Patch soll die “hauptsächlich” bei Android 4.4 ausnutzbare Lücke schließen.

samsung-exynos-8-octa (Bild: Samsung)

Samsung bringt Achtkern-SoC für Premium-Smartphones

Beim Exynos 8 Octa handelt es sich um Samsungs zweiten Smartphone-Prozessor, der im 14-nm-FinFET-Verfahren gefertigt wird. Das SoC soll 30 Prozent mehr Leistung liefern als sein Vorgänger. Das integrierte LTE-Modem erzielt laut Samsung Geschwindigkeiten von bis zu 600 MBit/s im Downstream.

arm (Bild: ARM)

ARM präsentiert energieeffiziente CPU Cortex-A35

Der 64-Bit-Prozessor soll unter anderem im Inneren der “nächsten Milliarde Smartphones” arbeiten. Als Nachfolger des Cortex-A7 erzielt er nahezu die Leistung des Cortex-A53, benötigt jedoch nur ein Viertel seines Platzes. Den Energiebedarf des A53 unterschreitet der Cortex-A35 pro Rechenkern um 33 Prozent.

Prozessor (Bild: Shutterstock/irbis picture)

Spezielle Software kann Prozessoren schneller ausfallen lassen

Forscher der Universität New York haben Input-Muster identifiziert, die dafür verantwortlich sind, dass Schaltkreise mit der Zeit schlechter werden und schließlich den Dienst versagen. Die von den Forscher entwickelte Software MAGIC kann diese Muster gezielt hervorrufen.

qualcomm-snapdragon820 (Bild: Qualcomm)

Snapdragon 820 unterstützt LTE mit bis zu 600 MBit/s

Im Upload sollen 150 MBit/s möglich sein. Das SoC ist damit der erste Chip, der LTE Category 12 unterstützt. Die neuen Google-Nexus-Geräte 5X und 6P integrieren beispielsweise noch Category-10-Modems. Überdies wird der Snapdragon 820 erstmals zu 802.11ac Multi-User MIMO sowie zu WiGig und LTE-U kompatibel sein.

IBM Logo (Bild: IBM)

IBM kommt 9-Nanometer-Halbleitern deutlich näher

Das Unternehmen verringert die Größe der Transistorkontakte auf 9 Nanometer, ohne dass dabei Leistung verloren geht. Dies ermöglicht für die Halbleiterherstellung die Verwendung von Kohlenstoffnanoröhren anstelle von Silizium. Allerdings wird die Technik dafür wohl erst in fünf bis zehn Jahren marktreif sein.