Politik

Hackerangriff (Shutterstock/igor stevanovic)

Generalbundesanwaltschaft räumt erfolgreichen Hackerangriff ein

Seinen Erfolg hatte neulandbreach bereits am Freitag publik gemacht. Da er lediglich den Dump ohenhin frei verfügbaren Materials als Beleg veröffentlichte, war aber noch nicht klar, ob es sich tatsächlich um einen erfolgreichen Einbruch in die Systeme der eine geschickte Täuschung handelte. Jetzt bestehen keine Zweifel mehr.

Hacker-Angriff (Bild Shutterstock)

Unbekannte wollen Generalbundesanwaltschaft gehackt haben

Ein sich selbst als neulandbreach bezeichnender Nutzer hat bei Hacker News lakonisch erklärt, er habe Systeme der Generalbundesanwaltschaft gehackt. Außerdem hat er dort einen Link zu Pastebin gepostet. Von dort wiederum wird auf Megafileupload verwiesen, wo als Beleg ein Datenbank-Dump zum Download bereitsteht.

Anwalt bei der Arbeit (Bild: Shutterstock)

IT-Sicherheitsgesetz ist nun in Kraft getreten

Das Gesetz legt sowohl ein vom BSI festgelegtes Mindestniveau an IT-Sicherheit und führt Betreiber sogenannter “kritischer Infrastrukturen” eine Meldepflicht für Sicherheitsvorfälle ein. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro.

Breitbandanschluss (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin)

Internetzugang mit 50 MBit/s: Rechtsanspruch soll bis 2018 kommen

Das geht aus dem Abschlussbericht der zuständigen CDU-Programmkommission hervor, aus dem die Süddeutsche Zeitung zitiert. Für Nutzer wäre der Rechtsanspruch auf den Internetzugang mit 50 MBit/s gegenüber dem Koalitionsvertrag, der nur eine “flächendeckende Versorgung” vorsieht, eine deutliche Verbesserung.

Start-up (Bild: Shutterstock/Rwapixel)

Standortwahl von Start-ups: Förderprogramme verpuffen meist nutzlos

Herbe Schlappe für alle Feigenblatt-Programme der Politik: Das beste Förderprogramm hilft nichts, wenn es dem Gründer zuhause gut gefällt. Einer Umfrage des Bitkom zufolge sind Gründer die Nähe zu Freunden und Lebensqualität deutlich wichtiger als Förderinstrumente wie Start-up-Netzwerke, Veranstaltungen und Gründerstammtische.

Anwalt bei der Arbeit (Bild: Shutterstock)

WLAN-Störerhaftung: Experten größtenteils von der Politik enttäuscht

Kritisiert werden die sogenannten gefahrgeneigten Dienste. Die IT-Verbände BITMi und Eco sehen “keine wirkliche Verbesserung der Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber”. Anlass zur Kritik bietet auch die Abschaffung der Trennung zwischen Privatperson und kommerziellen Anbietern. Netzwerkspezialist Lancom sieht in der Gleichbehandlung aller Hotspot-Betreiber dagegen einen “Sieg der Netzpolitiker”.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

EU gibt grünes Licht für Milliardenförderung des Breitbandausbaus in Deutschland

Die Beihilfen sollen den Weg für einen flächendeckenden Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternetdiensten frei machen. Die EU sieht dies nicht als Einschränkung des Wettbewerbs. Vectoring-Projekte dürfen zunächst jedoch nicht gefördert werden. Finanziell unterstützt werden zudem nur Projekte, die Haushalten und Unternehmen eine Downloadrate von mindestens 30 MBit/s versprechen.

Datenschutz (Bild: Shutterstock/alphaspirit)

EU-Datenschutzverordnung hat nächste Hürde genommen

Dem Entwuf für die neue Verordnung haben jetzt die Justizminister der EU-Mitgliedstaaten zugestimmt. Dem Papier zufolge sollen die Bestimmungen für alle Unternehmen gelten, die in der EU Dienste anbieten. Die bislang uneinheitlichen Datenschutzgesetze in den 28 Mitgliedstaaten sollen dadurch abgelöst werden. Jetzt müssen noch EU-Rat, Parlament und Kommission darüber verhandeln.

Frau vor Computermonitor (Bild: Shutterstock/Syda-Productions)

Politiker fordern IT-Notruf für Opfer von Datenklau

Die Forderung ist Teil eines heute von CSUnet, dem Arbeitskreis Netzpolitik der Partei, vorgelegten Zehn-Punkte-Positionspapiers. In dem Forderungskatalog findet sich auch die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von E-Mails sowie die Verschlüsselung von Kundendaten bei Nutzung von Cloud-Diensten. Außerdem sollen Open-Source-Projekte für Sicherheits- und Verschlüsselungssoftware stärker gefördert werden.