Übernahmen

uber-logo (Bild: Uber)

Uber nimmt Microsoft die Sparte für Kartendienste ab

Es bekommt Patente und Bildmaterial, ein Rechenzentrum in Colorado sowie knapp 100 Entwickler. Microsoft will diese Dinge in Zukunft “von Premium-Partnern” zukaufen. Uber hatte im März bereits deCarta akquiriert. Zugleich gibt es noch ein Gebot für Nokia Here ab.

Atos Logo (Grafik: Atos)

Atos übernimmt insolventen Stuttgarter Anbieter von IT-Monitoring-Software

Blue Elephant Systems hatte Anfang März Insolvenzantrag gestellt – kurz nachdem Version 4.0 seiner IT-Monitoring-Lösung Boom vorgestellt worden war. Nun kommen die rund 20 Mitarbeiter und ihre Technologie bei der Atos-Tochter Bull unter. Damit könnte laut Insolvenzverwalter das größte Problem – die Akzeptanz als Lieferant bei großen Abnehmern – aus der Welt geschafft sein.

Wunderlist (Bild: 6Wunderkinder GmbH)

Microsoft zahlt dreistelligen Millionenbetrag für deutsches Start-up 6Wunderkinder

Die seit Mitte Mai kursierenden Gerüchte haben sich nun offenbar bewahrheitet: Laut Wall Street Journal übernimmt Microsoft das Berliner Start-up 6Wunderkinder tatsächlich und zahlt dafür zwischen 100 und 200 Millionen Dollar. Eine offizielle Bestätigung der Akquisition durch Microsoft steht allerdings noch aus. Die ToDo-App Wunderlistist, das Hauptprodukt der Berliner, steht für iPhone, iPad, Mac, Android,

Junaio-AR-Browser (Bild: Metaio)

Apple übernimmt deutschen Spezialisten für Augmented Reality

Das geht aus einer notariellen Bestätigung hervor. Weder Apple noch Metaio selber machen dazu offizielle Angaben. Das Münchner Unternehmen hat aber auf alle Fälle den Verkauf seiner Produkte eingestellt. Es gilt als einer der führenden Anbieter in dem Segment und hat neben Profianwendengungen mit Augmented Reality auch Konzepte für Smartwatches vorgestellt.

Meru Networks Logo (Grafik: Meru Networks)

Fortinet übernimmt Meru Networks

Der Security-Spezialist baut damit für rund 44 Millionen Dollar sein Angebot und sein Know-how im WLAN-Bereich aus. Dies konnte Beobachtern zufolge in letzter Zeit nicht mehr mit der Marktentwicklung mithalten. Abzuwarten bleibt, ob Meru Networks, das dabei ebenfalls Schwierigkeiten hatte, die geeignete oder lediglich die erschwingliche Wahl war.

The Phone House Oberhausen (Bild: The Phone House)

Drillisch übernimmt The Phone House Deutschland

Mit dem Kauf investiert die Drillisch AG weiter in den Aufbau eines “Offline”-Vertriebskanals. Die Transaktion soll bereits Ende Mai abgeschlossen werden. Der nicht näher genannte Kaufpreis wird zum Teil in Drillisch-Aktien, zum Teil mit künftigen Cash-Flow-Überschüssen an die Dixons Carphone PLC entrichtet.

opera-surfeasy1 (Bild: Opera)

Opera erwirbt VPN-App-Hersteller SurfEasy

Dessen Anwendung ist sowohl für Mac OS X und Windows als auch Android und iOS verfügbar. Sie chiffriert den Datenverkehr, verhindert Tracking und verbirgt die Identität des Anwenders. Opera bezeichnet die Übernahme als einen “entscheidenden Baustein für ein breiteres App-Angebot”.

Hitachin Data Systems übernimmt pentaho (Bild: HDS / Pentaho)

Hitachi Data Systems will Pentaho übernehmen

Mit dem Kauf des Business-Intelligence-Anbieters will der Storage-Spezialist sich Know-how verschaffen, um Firmen bei den Themen Big Data und Internet der Dinge Komplettlösungen bieten zu können. Pentaho soll allerdings auch nach dem für Juni 2015 geplanten Abschluss der Übernahme als eigene Marke und mit dem bisherigen Geschäftsmodell am Markt auftreten.

Microsoft Logo (Bild: Microsoft)

Microsoft übernimmt Entwickler der Kalender-App Sunrise

Die kostenlose Kalender-App Sunrise steht neben Android und iOS auch für OS X sowie plattformübergreifend im Browser zur Verfügung. Sie gewährt Nutzern Zugriff auf Google-, iCloud- und Microsoft-Exchange-Kalender. Angeblich zahlt Microsoft für den Entwickler, die Firma Sunrise Atelier, rund 100 Millionen Dollar.

Xing Logo (Bild: Xing AG)

Xing übernimmt Betreiber von Jobbörse.com für 6,3 Millionen Euro

Damit sichert sich das Business-Netzwerk vor allem die Suchtechnologie der Intelligence Competence Center AG, die das Portal betreibt. Abhängig vom Erreichen operativer Ziele 2015 und 2016 zahlt Xing dem Gründer von Jobbörse.com bis Februar 2017 noch einmal bis zu 2,4 Millionen Euro aus. Die Site soll weiterbestehen.