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Microsoft kauft israelisches Security-Start-up Secure Islands (Grafik: Secure Islands)

Microsoft kauft israelisches Security-Start-up Secure Islands

Die Technologie von Secure Islands soll Unternehmen helfen, vertrauliche Daten zu klassifizieren und zu schützen. Zur Umsetzung der dazu eingerichteten Richtlinien setzt die Firma bereits jetzt auf Microsoft Active Directory auf. Es verspricht zudem auch Kontrolle und Sicherheit über Daten in der Cloud.

google-fly-labs-logos (Bild: Fly Labs/Google)

Google übernimmt Video-Spezialisten Fly Labs

Das US-Start-up erstellt iOS-Anwendungen für die Bearbeitung von Videos. Der Internetkonzern bindet das Unternehmen in sein Google Photos Team ein. Es will seine Techniken unter anderem jetzt mit Maschinellem Lernen kombinieren.

Expedia kauft Homeaway (Grafik: Expedia)

Expedia übernimmt Homeaway für 3,9 Milliarden Dollar

Es ist die größte einer Reihe von Übernahmen dieses Jahr, mit denen Expedia seine Position auf dem Markt für Online-Reisebuchungen festigen will. Mit dem Airbnb-Konkurrenten Homeaway hat Expedia schon kooperiert. Parallel zur Übernahme kündigte Homeaway auch eine neue Gebührenstruktur an.

Atos kauft Unify (Grafik: Atos)

Atos kauft deutschen UCC-Anbieter Unify für 340 Millionen Euro

Die 2013 aus dem Bereich Siemens Enterprise Communications hervorgegangene und in den vergangen beiden Jahren gründlich umgekrempelte Firma gehört derzeit Siemens und dem Investor Gores. Unify beschäftigt aktuell 5600 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern und erwirtschaftet einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Vorzeigeprodukt ist die Kommunikationslösung “Circuit”.

ParStream kann mit seinem Produkt am Rande des Netzwerks Aufgaben erledigen, für die bislang meist zentrale Ressourcen verantwortlich waren (Bild: ParStream).

Cisco übernimmt Kölner Start-up ParStream

Das Unternehmen hat eine Datenbank entwickelt, die es erlaubt, große Datenmengen zu analysieren und nahezu unmittelbar an einem beliebigen Ort im Netzwerk zu speichern. Cisco ergänzt damit sein Angebot im Bereich Internet der Dinge. Es kennt die Kölner bereits gut, da es sie im Rahmen eines Förderprogramms unterstützt hatte.

HP TippingPoint Logo (Grafik: HP)

HP stößt Security-Abteilung TippingPoint ab

Die auf Intrusion-Prevention-Systeme spezialisierte Abteilung der HP-Netzwerksparte geht für 300 Millionen Dollar an Trend Micro. Das darf sich über ein Schnäppchen freuen: Nachdem die eigenständige Firma TippingPoint 2005 für 430 Millionen Dollar von 3Com aufgekauft worden war, kam sie 2010 mit dessen Übernahme durch HP zu dem Konzern.

Dell kauft EMC (Grafik: Dell und EMC)

Dell kauft EMC für insgesamt 67 Milliarden Dollar

Entsprechende Gerüchte wurden jetzt von den beiden Firmen bestätigt. Der Kaufpreis liegt aber noch einmal deutlich höher als erwartet. Er wird von Dell vor allem zusammen mit dem Investoren MSD Partners und Silver Lake aufgebracht. VMware bleibt eine unabhängige Firma.

LogMeIn kauft LastPass (Grafik: LastPass)

LogMeIn kauft Passwortmanager LastPass für 110 Millionen Dollar

Der Käufer zahlt zunächst 110 Millionen Dollar in bar und will damit seine strategische Ausrichtung auf Identity- und Access-Management (IAM) unterstreichen. Er geht davon aus, dass die Übernahme bereits im Laufe der nächsten Wochen vollzogen wird. Erste Reaktionen der Nutzer des kostenlosen Angebots sind wenig erfreulich.

Rogue Wave Softwae kauft Zend Technologies (GRafik: Zend Technologies)

Rogue Wave Software kauft PHP-Spezialisten Zend Technologies

Der Käufer bot bislang plattformübergreifende Entwicklerwerkzeuge für C, C++, C# und Java an. Mit dem Kauf, zu dessen finanziellen Details keine Angaben gemacht wurden, weitet er dies nun auf die Bereiche Web- und Mobile aus. Die bisher von Zend verfolgte Open-Source-Strategie soll beibehalten werden.

Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)

Tele Columbus übernimmt Pepcom für 608 Millionen Euro

Damit schluckt der aktuell drittgrößte den derzeit viertgrößten Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Dieselbe Konstellation gab es bereits einmal vor drei Monaten: Damals kaufte Tele Columbus Primacom. Nach dem Kauf von Pepcom hat Tele Columbus nun Zugang zu rund 3,7 Millionen Haushalten.

Veritas Technologies Corporation (Bild: Veritas)

Jetzt offiziell: Symantec tritt Veritas ab

8 Milliarden Dollar muss der Investor Carlyle Group für die Storage- und Server-Management-Einheit von Symantec auf den Tisch legen. Letzteres hatte Veritas 2004 übernommen. 2014 bestätigte Symantec dann die Abspaltung von Veritas als eigenständige Sparte für Informationsmanagement.

Thin Print übernimmt Ezeep (Bild: Thin Print)

Cloud Printing: Thin Print rettet insolventes Start-up Ezeep durch Übernahme

ThinPrint übernimmt das ebenfalls im Bereich Cloud Printing tätige und ebenfalls in Berlin ansässige Start-up Ezeep. Dieses ist 2013 mit einer herstellerunabhängigen Druck-App und einem ebensolchen Druckermanagement an den Markt gegangen. Die Übernahme soll nun Fortbestehen und Weiterentwicklung der Ezeep-Plattform ermöglichen.

Here True Car in Berlin (Bild: Nokia)

Deutsche Autobauer kaufen Nokia HERE angeblich für 2,5 Milliarden Euro

Das berichtet das Manager-Magazin. Dem Blatt zufolge soll der Verkauf noch im Juli besiegelt werden. Damit würde Nokia weniger erlösen, als früher vermutet. Andere Interessenten hätten sich aus dem Bieterprozess zurückgezogen. Das Unternehmen wollte sich auf Anfrage von ITespresso nicht zu dem Bericht äußern.

Microsoft übernimmt Field One (Grafik: FieldOne)

Microsoft übernimmt cloud-basierendes Außendienst-Tool FieldOne

Der Konzern will damit sein DynamicsCRM-Angebot um eine zusätzliche Komponente erweitern. Beide Firmen können bereits jetzt auf gemeinsame Kunden verweisen. Das Unternehmen aus New Jersey hat sein Angebot auch schon mit Office 365 und SharePoint integriert. FieldOne ist allerdings bislang nur in den USA vertreten.

Tele Columbs und Primacom (Grafik: Tele Columbus und Primacom / ITespresso)

Kabelnetzbetreiber: Tele Columbus kauft Primacom

Deutschlands drittgrößter Kabelnetzbetreiber übernimmt damit für 711 Millionen Euro den viertgrößten. Dessen Finanzchef hatte erst kürzlich noch großspurig Übernahmepläne anderer Firmen angekündigt. Jetzt geht sein Unternehmen schon am 31. Juli in dem größeren Wettbewerber auf.

Uber (Bild: Uber)

Uber nimmt Microsoft die Sparte für Kartendienste ab

Es bekommt Patente und Bildmaterial, ein Rechenzentrum in Colorado sowie knapp 100 Entwickler. Microsoft will diese Dinge in Zukunft “von Premium-Partnern” zukaufen. Uber hatte im März bereits deCarta akquiriert. Zugleich gibt es noch ein Gebot für Nokia Here ab.

Atos Logo (Grafik: Atos)

Atos übernimmt insolventen Stuttgarter Anbieter von IT-Monitoring-Software

Blue Elephant Systems hatte Anfang März Insolvenzantrag gestellt – kurz nachdem Version 4.0 seiner IT-Monitoring-Lösung Boom vorgestellt worden war. Nun kommen die rund 20 Mitarbeiter und ihre Technologie bei der Atos-Tochter Bull unter. Damit könnte laut Insolvenzverwalter das größte Problem – die Akzeptanz als Lieferant bei großen Abnehmern – aus der Welt geschafft sein.

Wunderlist (Bild: 6Wunderkinder GmbH)

Microsoft zahlt dreistelligen Millionenbetrag für deutsches Start-up 6Wunderkinder

Die seit Mitte Mai kursierenden Gerüchte haben sich nun offenbar bewahrheitet: Laut Wall Street Journal übernimmt Microsoft das Berliner Start-up 6Wunderkinder tatsächlich und zahlt dafür zwischen 100 und 200 Millionen Dollar. Eine offizielle Bestätigung der Akquisition durch Microsoft steht allerdings noch aus. Die ToDo-App Wunderlistist, das Hauptprodukt der Berliner, steht für iPhone, iPad, Mac, Android,

Junaio-AR-Browser (Bild: Metaio)

Apple übernimmt deutschen Spezialisten für Augmented Reality

Das geht aus einer notariellen Bestätigung hervor. Weder Apple noch Metaio selber machen dazu offizielle Angaben. Das Münchner Unternehmen hat aber auf alle Fälle den Verkauf seiner Produkte eingestellt. Es gilt als einer der führenden Anbieter in dem Segment und hat neben Profianwendengungen mit Augmented Reality auch Konzepte für Smartwatches vorgestellt.

Meru Networks Logo (Grafik: Meru Networks)

Fortinet übernimmt Meru Networks

Der Security-Spezialist baut damit für rund 44 Millionen Dollar sein Angebot und sein Know-how im WLAN-Bereich aus. Dies konnte Beobachtern zufolge in letzter Zeit nicht mehr mit der Marktentwicklung mithalten. Abzuwarten bleibt, ob Meru Networks, das dabei ebenfalls Schwierigkeiten hatte, die geeignete oder lediglich die erschwingliche Wahl war.

The Phone House Oberhausen (Bild: The Phone House)

Drillisch übernimmt The Phone House Deutschland

Mit dem Kauf investiert die Drillisch AG weiter in den Aufbau eines “Offline”-Vertriebskanals. Die Transaktion soll bereits Ende Mai abgeschlossen werden. Der nicht näher genannte Kaufpreis wird zum Teil in Drillisch-Aktien, zum Teil mit künftigen Cash-Flow-Überschüssen an die Dixons Carphone PLC entrichtet.

opera-surfeasy1 (Bild: Opera)

Opera erwirbt VPN-App-Hersteller SurfEasy

Dessen Anwendung ist sowohl für Mac OS X und Windows als auch Android und iOS verfügbar. Sie chiffriert den Datenverkehr, verhindert Tracking und verbirgt die Identität des Anwenders. Opera bezeichnet die Übernahme als einen “entscheidenden Baustein für ein breiteres App-Angebot”.

Hitachin Data Systems übernimmt pentaho (Bild: HDS / Pentaho)

Hitachi Data Systems will Pentaho übernehmen

Mit dem Kauf des Business-Intelligence-Anbieters will der Storage-Spezialist sich Know-how verschaffen, um Firmen bei den Themen Big Data und Internet der Dinge Komplettlösungen bieten zu können. Pentaho soll allerdings auch nach dem für Juni 2015 geplanten Abschluss der Übernahme als eigene Marke und mit dem bisherigen Geschäftsmodell am Markt auftreten.

Microsoft (Bild: Microsoft)

Microsoft übernimmt Entwickler der Kalender-App Sunrise

Die kostenlose Kalender-App Sunrise steht neben Android und iOS auch für OS X sowie plattformübergreifend im Browser zur Verfügung. Sie gewährt Nutzern Zugriff auf Google-, iCloud- und Microsoft-Exchange-Kalender. Angeblich zahlt Microsoft für den Entwickler, die Firma Sunrise Atelier, rund 100 Millionen Dollar.

Xing Logo (Bild: Xing AG)

Xing übernimmt Betreiber von Jobbörse.com für 6,3 Millionen Euro

Damit sichert sich das Business-Netzwerk vor allem die Suchtechnologie der Intelligence Competence Center AG, die das Portal betreibt. Abhängig vom Erreichen operativer Ziele 2015 und 2016 zahlt Xing dem Gründer von Jobbörse.com bis Februar 2017 noch einmal bis zu 2,4 Millionen Euro aus. Die Site soll weiterbestehen.

Carbonite kauft Mailstore (Bild: ITespresso.de)

Backup-Anbieter Carbonite übernimmt E-Mail Archivierer Mailstore

Carbonite ist SaaS-Anbieter von Backup- und Restore-Lösungen für hybride Umgebungen. Mit Mailstore aus Viersen im Rheinland erwirbt es ein deutsches Unternehmen, dass sich auf E-Mail-Archivierung für KMU spezialisiert hat. Damit übernimmt der Anbieter fertige Technik, die sein eigenes Portfolio für Datensicherheit ergänzt und kann europäische Anforderungen besser abdecken.