IT-News Verbraucherschutz

Bitly Logo (Grafik: Bitly)

Kurz-URLs: Bitly schiebt Affiliate-Links und Cookies unter

Ein Teil der von dem Dienst generierten Kurz-URLs werden mit dem Affiliate-Anbieter VigLink verbunden. Damit können der Werber Traffic der über Bitly, generiert wird, feststellen und entsprechend vergüten. Dem Dienst zufolge ist es der Test für ein neues Geschäftsmodell.

Facebook (Bild: Facebook / ITespresso)

Deutsche Verbraucherschützer kündigen Klage gegen Facebook an

Das US-Unternehmen hat die Ende Februar vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) mit einer Abmahnung geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben. Die Verbraucherschützer halten 19 Klauseln der Facebook-Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie des Sozialen Netzwerks für rechtswidrig. Die Aussage “Facebook ist kostenlos” bezeichnen sie zudem als irreführend.

Kaputtes iPhone (Bild: Kai Schmerer)

Reparaturservices für Smartphones schneiden überwiegend schlecht ab

Huawei beseitigte im Test der Stiftung Warentest zwar die Schäden anstandslos, brauchte dafür aber im Durchschnitt 16 Tage. Apple wurde zwar mit “Gut” bewertet – repariert aber gar nicht, sondern tauscht gleich aus. HTC erhält ein miserables Testergebnis und wechselt seinen Servicepartner.

(Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

Firmen dürfen in Mahnschreiben nicht mit SCHUFA drohen

Im Auftrag eines Mobilfunkunternehmens hatte ein Inkassoinstitut Außenstände eingetrieben. Dazu hatte es Mahnschreiben versandt, in denen auf eine bevorstehende Mitteilung von Daten an die SCHUFA hingewiesen wurde. Dagegen hat die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. erfolgreich geklagt.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Deutsche Verbraucherschützer mahnen Facebook erneut ab

Nach Ansicht des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV) sind 19 Klauseln der Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie des Sozialen Netzwerks rechtswidrig. Außerdem kritisieren die Verbraucherschützer die Aussage “Facebook ist kostenlos” als irreführend. Schließlich würden Nutzer mit ihren persönlichen Daten bezahlen.

(Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

Gebühren für Papierrechnungen bei Mobilfunkverträgen meist unzulässig

Nachdem der Bundesgerichtshof bereits im Oktober 2014 im Streit zwischen Verbraucherschützern und Drillisch eine dementsprechend lautende Grundsatzentscheidung gefällt hatte, zogen nun auch andere Gerichte nach. Sie hatten sich mit den Geschäftspraktiken von Simyo, Vodafone, Telefónica und Etelon auseinanderzusetzen.

Xviser Logo (Bild: Xviser)

Xviser will Plattform für jede Art von Bewertungen sein

Das Berliner Start-up und Bewertungsportal Xviser hat nach dem Re-Launch Social-Network-Funktionen und ein zusätzliches Forum für seine User eingebunden. Es ermöglicht nun Bewertungen für nahezu alle denkbaren Kategorien an, von Produkten über Restaurants bis zu Ärzten und Unternehmen. Noch im Aufbau begriffen, punktet es hauptsächlich bei Produktbewertungen.

(Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

Beim Online-Kauf von Flugtickets müssen Endpreise sofort einsehbar sein

Das hat der EuGH jetzt in einem Rechtstreit zwischen zwischen dem Verbraucherzentrale Bundesverband und Air Berlin entschieden. Der Komplettpreis muss demnach nicht nur einen ausgewählten Flug, sondern auch für alle aufgeführten alternativen Verbindungen angezeigt werden. Der EuGH hält das für erforderlich, damit Kunden die Preise unterschiedlicher Anbieter vergleichen können.

Apple Care Logo (Bild: Apple)

Apple Care: Landgericht Berlin kippt 16 Klauseln

Elf Klausen der einjährigen Hardwaregarantie und fünf der kostenpflichtigen Garantieerweiterung Apple Care Protection Plan sind nach Ansicht der Richter in Deutschland unzulässig. Sie sehen in ihnen eine unangemessene Benachteiligung der Kunden. Geklagt hatte gegen die schon länger umstrittenen Garantiebedingungen der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Expert TechnoMarkt Logo

Expert TechnoMarkt gibt ab 24. September dauerhafte Bestpreis-Garantie

Das Versprechen gilt ab 24. September in allen 16 Elektrofachmärkten der Gruppe. Es bezieht sich auf die Preise im stationären Handel im Umkreis von 30 Kilometer sieben Tage ab Kaufdatum. Findet ein Kunde ein günstigeres Angebot, bekommt er es zu diesem und zudem einen Warengutschein.

Logo Google (Bild: Google)

Google muss Verbrauchern bei Anfragen per E-Mail vernünftig antworten

Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin hervor, dass dieses im Streit zwischen Google und Verbraucherschützen gefällt hat. Anwender erhielten bisher häufig nur eine automatisch generierte Antwort. Damit verstößt Google nach Ansicht des Gerichts jedoch gegen die im Telemediengesetz vorgesehene Impressumspflicht.

ITespresso e(Bild: Shutterstock/tofutyklein).

Studie bescheinigt Apple die verständlichsten Produktbeschreibungen

Kommunikationswissenschaftler, Verständlichkeitsexperten und Unternehmensberater haben gemeinsam Produktbeschreibungen, Pressemitteilungen und E-Mails von Kundenberater unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt stand die Kommunikation zu Smartphones und Tablets. Neben Apple waren Acer, HP, Huawei, Microsoft, Lenovo, LG, Samsung und Sony im Testfeld.

e-plus-logo (Grafik: E-Plus)

E-Plus führt Wahlmöglichkeit für Daten-Automatik in Base-Tarifen ein

Grund ist eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie sag die Einführung der Daten-Automatik im Juni als “eigenmächtige Vertragsänderunge”. Ab 1. August können E-Plus-Kunden das automatisch hinzugebuchte Datenvolumen mit einem kostenlosen Anruf bei der Hotline wieder abwählen.

Verbraucherschützer sollen bei Datenschutzverstößen klagen dürfen.

Verbraucherschützer sollen bei Datenschutzverstößen klagen dürfen

Bisher können sie nur gegen Unternehmen vorgehen, wenn sich die Datenschutzbestimmung als Vertragsklausel einstufen oder wenn gegen Verbraucherrechte verstoßen wird. Das will die Bundesregierung nun ändern. Dazu eine Modifizierung des nsogenannte Unterlassungsklagegesetz in Vorbereitung.

WhatsApp Logo (Screenshot: ITespresso)

WhatsApp: Kritik an AGB wegen weitreichendem Zugriff auf Bildrechte [Update]

Im Auftrag des Handelsblatts hat ein Anwalt die Geschäftsbedingungen durchgesehen. Er weist darauf hin, dass der Messaging-Dienst sich nahezu unbeschränkte Rechte an darüber transportieren Bildern sichert. Außerdem kritisiert er die darin vage festgelegte Altersuntergrenze von 16 Jahren. Andere Juristen kommen bei der Lektüre der WhatsApp-AGB zu weniger dramatischen Erkenntnissen.

Google Play Apps (Bild: Google)

Politiker machen neuen Anlauf für umfassendes Rückgaberecht für Apps

Google räumt Verbrauchern derzeit nur eingeschränke Rückgaberechte ein, bei Apple werden sie generell ausgeschlossen. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat nun angekündigt, auf der Verbraucherschutzministerkonferenz im Mai eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene anregen zu wollen. Ein ähnliches Vorhaben war allerdings schon im vergangenen Jahr versandet.

Apps auf Smartphone (Bild: Shutterstock / Oleksiy Mark)

Verbraucherschutz: EU will In-App-Käufe reglementieren

Die Kommission bemängelt unter anderem kostenlos verteilte Spiele, die Kinder im Verlauf des Spiels zu In-App-Käufen verleiten. Offenbar liegen der EU Beschwerden aus allen mitgliedsländern vor. Die Behörden wollen nun von Firmen wie Apple und Google konkrete Lösungsvorschläge haben.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

Gericht entzieht Inkassobüro von Gewerbeauskunft-Zentrale.de die Geschäftsgrundlage

Ein Inkassobüro hatte im Auftrag der mehrfach durch ihr Geschäftsgebaren negativ aufgefallenen “Gewerbeauskunft-Zentrale.de” Forderungen eingetrieben. Dies war ihm durch eine gerichtliche Auflage untersagt worden. Da es dagegen verstoßen hat, ist es nun die Eintragung im Rechtsdienstleistungsregister los – und damit seine Geschäftsgrundlage.

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Notebook-Lüfter, Kunden und HP: Der Lack ist ab!

Notebooks werden von den Herstellern offenbar als Gebrauchsgegenstände mit begrenzter Lebensdauer und nicht mehr als Investitionsgüter gesehen, die den Käufer einige Jahre begleiten. Treten Probleme auf, verliert sich der Verbraucher schnell im Dschungel von Garantie, Gewährleistung und freiwilligen Herstellergarantien. Joachim Jakobs berichtet für ITespresso von seinen Erfahrungen.

Vodafone und Secusmart stellen zur CeBIT 2014 die Verschlüsselungs-App Secure Call vor.

Klagen gegen Vodafone wegen LTE Zuhause und Sky für unterwegs

Die Verbraucherzentrale Bayern bemängelt das für die vernünftige Nutzung des Angebots unzureichende Datenvolumen bei “Sky für unterwegs”. Die Verbraucherzentrale Sachsen stört sich an der Drosselung bei den LTE-Zuhause-Tarifen. In beiden Fällen hat Vodafone die geforderte Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet.

Telekom erneut wegen irreführender Verwendung des Begriffs Flatrate abgemahnt

Diesmal kommt der Brief von der Verbraucherzentrale Sachsen. Es geht darin um den LTE-Tarif “Call & Surf Comfort via Funk”. Eine Drosselung bei mit dem Begriff Flatrate beworbenen DSL-Pauschaltarifen wurde der Telekom vor kurzem von einem Gericht untersagt. Statt auf die Drosselung hat der Konzern lieber auf die Bewerbung als Flatrate verzichtet.

Google Spuren

Google: Nutzungsbedingungen in Deutschland teilweise ungültig

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich damit vor dem Landgericht Berlin gegen den Webkonzern durchgesetzt. Laut den Verbraucherschützern sind 25 Klauseln zu vage formuliert oder schränken die Rechte der Verbraucher unzulässig ein. Google hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

drosselung-telekom

Gericht untersagt Telekom DSL-Drosselung in derzeitiger Form

Die Richter haben damit einer Klage der Verbraucherzentrale NRW stattgegeben. Die Verbraucherschützer sehen in der Reduzierung der Bandbreite ab einem bestimmten Datenvolumen bei als Flatrate beworbenen Tarifen eine “unangemessene Benachteiligung”.

ITespresso e(Bild: Shutterstock/tofutyklein).

Studie zeigt: Telekommunikationsfirmen haben Kommunikationsprobleme

Die AGB für Mobilfunk sowie die FAQ zur Festnetzportierung haben mit verständlicher Kommunikation mit Kunden teilweise nichts zu tun. Einige von ihnen sind ähnlich schwer zu verstehen wie eine Doktorarbeit. Akzeptabel sind lediglich E-Mail-Antworten von Kundenbetreuern und Installationsanleitungen.

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Amazon sperrt offenbar Konten wegen hoher Rücksendequoten

Kunden, die bei Amazon bestellte Artikel sehr oft zurückgehen lassen, wird jetzt offenbar ohne Vorwarnung das Konto gesperrt. Das Unternehmen begründet das mit “wiederholter Überschreitung der haushaltsüblichen Anzahl an Retouren.” Anwälte halten das nur bedingt für angemessen.

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Petition will kürzere Laufzeiten bei Mobilfunkverträgen erreichen

Hauptpetent Heiko Wingerath fordert, dass der Gesetzgeber die Mindestlaufzeit auf maximal zwölf Monate festschreiben soll. Außerdem sollen Handypreis und Tarif entkoppelt werden. Die Erfolgschancen sind zunächst gering. Möglicherweise kommen aus Brüssel aber demnächst Impulse, die in dieselbe Richtung gehen.

Vodafone und Secusmart stellen zur CeBIT 2014 die Verschlüsselungs-App Secure Call vor.

Vodafone darf bei eingeschränkten Tarifen nicht mit grenzenlosem Surfen werben

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kämpft schon lange gegen Tarife, die als Flatrate beworben werden, mit denen aber tatsächlich nicht alle Leistungen pauschal abgegolten werden. Jetzt hat sie gegen Vodafone einen wichtigen Etappensieg erreicht. Allerdings liegt aus Sicht der Verbraucherschützer auch beim Wettbewerb einiges im Argen.

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Verbraucherzentrale warnt vor britischen Online-Shops

Die die drei britischen Online-Shops ZenonTechs, Hexastore und Hulkstore machen bei der Recherche nach Markenartikeln aus dem Technikumfeld über die Preissuchmaschine von Google auf sich aufmerksam. Mit Angeboten, die 10 bis 25 Prozent unter denen der Konkurrenz liegen, erobern sie dort Spitzenplätze. Die Verbraucherzentrale NRW rät jedoch dringend vom Einkauf bei den Shops ab.