IT-News Verbraucherschutz

iPhone 7 Plus: Taptic Engine und Akku teilen sich den durch Wegfall des Kopfhörers verfügbaren Platz (Bild: iFixit).

Apple wehrt sich gegen Recht auf Reparatur

Derzeit arbeiten acht US-Bundesstaaten an gesetzlichen Vorgaben für ein Recht auf Reparatur. Hersteller wie Apple lehnen Reparaturen durch Verbraucher und freie Werkstätten ab. Sie befürchten unter anderem Beschädigungen an Akkus, die zu Explosionen führen könnten.

online-shopping-e-commerce (Bild: Shutterstock/dencg)

Erneute Warnung vor Betrügern bei Amazon

Betrügerische Online-Shops werden immer professioneller und breiten sich zunehmend auf etablierten Plattformen aus. Berichten zufolge nimmt in letzter Zeit insbesondere die Zahl betrügerischer Anbieter bei Amazon zu. Offenbar unternimmt Amazon dagegen nur wenig.

Achtung (Bild: Shutterstock/aldorado)

Support-Betrüger nutzen verstärkt bekannte HTML5-Lücke aus

Das Problem “Betrug mit Support-Anrufen” kehrten die Hersteller, deren Namen die Betrüger missbrauchen, lange unter den Teppich, weil sie um ihren Ruf fürchteten. Inzwischen lässt es sich aber aufgrund der schieren Anzahl der Betrugsversuche nicht mehr wegdiskutieren. Und die Betrüger gehen immer raffinierter und technisch versierter vor.

online-shopping-e-commerce (Bild: Shutterstock/dencg)

Verbraucherschützer: Vorsicht vor gefälschten Online-Shops

Der Verbraucherzentrale Niedersachsen zufolge sind “Fake-Shops” oft sehr professionell gestaltet oder sind den Angeboten bekannter Händler mit hoher Detailtreue nachempfunden. Oft sind besonders günstige Preise und ein mangelhaftes Impressum schon Indikatoren, die zur Vorsicht mahnen sollten.

Die Dash-Buttons sollen auch aber nicht nur helfen, dass Markenhersteller Geräte wie Wasch- und Spülmaschinen kontinuierlich mit ihrem Verbrauchsmaterial versorgen können (Bild: Amazon).

Verbraucherzentrale NRW klagt wegen Dash Buttons gegen Amazon

Die Verbraucherschützer fordern auf den Dash-Buttons einen Hinweis, dass eine kostenpflichtige Bestellung ausgelöst wird. Außerdem fehlt aus ihrer Sicht beim Kauf die Angabe zum aktuellen Preis. Die geforderte Unterlassungserklärung wollte Amazon nicht unterschreiben.

Amazon Dash-Button (Bild: Amazon)

Verbraucherschützer warnen vor Amazons Dash-Buttons

Sie sehen Kunden genötigt, nur noch bei Amazon und seinen Markenpartnern zu kaufen. Die erfassten Daten zum Kaufverhalten könnte der Onlinehändler zudem nutzen, um höhere Preise für bestimmte Kundengruppen oder zu bestimmten Tageszeiten durchzusetzen.

Hacker festgenommen (Bild: Shutterstock/Ilya Andriyanov)

Betrügerischer deutscher Online-Shop-Betreiber in Spanien festgenommen

Der 34-jährige Deutsche wurde in Spanien verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert. Ihm wird vorgeworfen, über Fake-Shops im Internet in über 1000 Fällen hochwertige Elektroartikel verkauft, aber nie ausgeliefert zu haben. Damit soll er sich rund 350.000 Euro ergaunert haben.

Anwalt bei der Arbeit (Bild: Shutterstock)

Ab sofort können Verbraucherschützer Datenschutzverstöße abmahnen

Beschlossen hatte der Bundestag das Gesetz zum sogenannten Verbandsklagerecht bereits Mitte Dezember. Mit Verkündung im Bundesgesetzblatt ist es nun am 23. Februar in Kraft getreten. Somit können nun beispielsweise Verbraucherverbänden oder Industrie- und Handelskammern, Unterlassungserklärungen oder Abmahnungen gegen Firmen erwirken, die Daten von Verbrauchern rechtswidrig verwenden.

usb-typ-c-kabel-und-buchsen

Viele USB-C-Kabel stellen Gefahr für Notebooks dar

Darauf hat der Google-Entwickler Benson Leung jetzt hingewiesen. Ihm zufologe entsprechen die Kabel für den neuen Anschlusstyp vielfach nicht den Spezifikationen. Sie seien zum Beispiel oft falsch verdrahtet und kämen mit falsch ausgelegten Widerständen.

Apple Zentrale (Bild: News.com)

Stromschlaggefahr: Apple ruft in Europa Netzteilstecker zurück

Betroffen sind dem Hersteller zufolge Netzteilstecker, die zwischen 2003 und 2015 mit Mac-Produkten und einigen iOS-Geräten oder zusammen mit dem Reise-Adapter-Kit ausgeliefert wurden. Bei ihnen können die Stifte abbrechen. Deren Besitzern können sie nun entweder im Apple-Geschäft gegen neue austauschen oder online ersatz anfordern.

G Data (Bild: G Data)

Spiele-App aus Googles Play Store führt in teure Abofalle

Davor hat jetzt G Data gewarnt. Im Gegensatz zu früheren, unseriösen Apps ist bei “Blend Color Puzzle” nach der Installation keinerlei Interaktion des Nutzers erforderlich. Ganz von alleine schließt die App im Hintergrund zwei Abos bei niederländischen Firmen ab.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock/Gunnar Pippel)

BGH fällt verbraucherfreundliches Urteil zum Online-Banking mit PIN-TAN-Verfahren

In dem Streit zwischen einem Unternehmen und einer Sparkasse ging es um Details der Frage, wer bei umstrittenen Zahlungsaufträgen im Online-Banking mit PIN-TAN-Verfahren nachweisen muss, dass beide korrekt verwendet wurden. Laut BGH darf dem Kontoinhaber zumindest nicht ohne konkreten Anlass grob fahrlässiges Verhalten unterstellt werden.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

Neues Urteil verkompliziert Rechtslage bei Filesharing-Abmahnungen wieder

Dem Oberlandesgericht München zufolge haften Eltern haften für ihre Kinder doch, falls sie wissen, welches der Kinder für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich ist. Sie können dann der Strafzahlung – im verhandelten Fall 3544,40 Euro plus Zinsen, nur entgehen, wenn sie den Täter benennen.

Favebook (Grafik: Facebook)

Bundesgerichtshof: Facebook-Funktion “Freunde finden” ist rechtswidrig

Das Gericht gibt damit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände in Deutschland Recht. Er erachtet den Versand von Einladungs-E-Mails an nicht bei Facebook registrierte Personen als belästigende Werbung. Zudem täusche Facebook Nutzer beim Registrierungsvorgang darüber, in welchem Umfang importierte E-Mail-Adressen genutzt werden.

Gmail (Bild: Google)

Mitlesen bei Gmail: Verbraucherschützer mahnen Google ab

Nach Ansicht des Bundesverband Verbraucherzentrale (VZBV) ist es unzulässig, dass der US-Konzern keine gesonderte Einwilligung dafür einholt, dass er E-Mails seiner Nutzer scannt. Die Zustimmung zur Datenschutzerklärung insgesamt, die Google einholt, reiche dafür nicht aus.

Windows 10 Benachrichtigung (Screenshot: ZDNet.de)

Verbraucherzentrale will wegen Windows-10-Update gegen Microsoft klagen

In ihrer Abmahnung bemägelt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vorrrangig, dass Anwender erst nach dem Download der bis zu 6 GByte großen Softwarepakete gefragt werden, ob sie diese überhaupt installieren wollen. Es sei eine “unzumutbare Belästigung”, dass sie von sich aus aktiv werden müssen, falls sie das Update nicht wünschen.

Smartphone-Apps (Bild: Shutterstock/Oleksiy-Mark)

Bloatware auf Smartphones: Verbraucherschützer klagen gegen Hersteller

Eine chinesische Verbraucherschutzorganisation kämpft dafür, dass Hersteller auf der Verpackung über vorinstallierte Anwendungen auf Smartphones informieren müssen. Sie sollen außerdem Hilfestellung geben, wie sie sich entfernen lassen. Nun sollen Klagen gegen Samsung und Oppo zum Erfolg führen.

Windows XP (Grafik: Microsoft)

Falsche Microsoft-Mitarbeiter betrügen gezielt Windows-XP-Anwender

Ausgangspunkt ist offenbar die Websuche nach einem Update. Solche Anfragen scheinen die Betrüger auszuwerten. Mit einer vermeintlich von Microsoft stammenden E-Mail und schließlich einem Anruf, bei dem auf die ältere Masche mit Sicherheitsproblemen zurückgegriffen wird, kommen sie schließlich ans Ziel.

Frau mit Smartphone (Bild: Shutterstock/PathDoc)

Vermeintliches Update für WhatsApp führt in die Abofalle

Handy-Abonnements jubeln die Betrüger Verbrauchern schon länger unter, neu ist laut Verbraucherzentrale Sachsen nun jedoch WhatsApp als Verbreitungsweg. Folgen Nutzer dem Link, mit dem vermeintlich neue Funktionen angeboten werden, schließen sie ein – rechtlich allerdings ungültiges – Abo für 4,99 Euro pro Monat ab. Die sollten sie laut Verbraucherzentrale keinesfalls bezahlen.

Checkliste (Bild: Shutterstock/Dmitry Naumov)

Stiftung Warentest: Über 80 Prozent der Banking-Apps sind nicht gut

Die Tester hatten sich insgesamt 38 Anwendungen angeschaut. Davon bewerten sie nur sieben mit “gut”. Eine überträgt gar alle Zugangsdaten und TANs an den Hersteller. Sie fiel als mangelhaft durch. Ansonsten wird vor allem der gegenüber dem Onlinebanking am PC eingeschränkte Funktionsumfang beanstandet.