IT-News Soziale Netzwerke

Favebook (Grafik: Facebook)

EuGH muss über Facebook-Sammelklage entscheiden

Der Jurist Max Schrems will mit seiner Sammelklage wegen Datenschutzverstößen eine Entschädigung von 500 Euro pro Nutzer erstreiten. Eine von ihm separat in Irland eingereichte Klage hatte im vergangenen Jahr dazu geführt, dass der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen aufgehoben hatte.

Facebook (Bild: Facebook)

Checkpoint deckt schwerwiegende Schwachstelle im Facebook Messenger auf

Die Lücke findet sich sowohl in der Webversion als auch in der Messenger-App. Laut dem Sicherheitsanbieter sind Angreifer damit in der Lage, nachträglich Unterhaltungen und auch eingefügte Links, Fotos und Dateien zu modifizieren. Facebook hat die Lücke mittlerweile geschlossen.

shutterstock_bug (Bild: Shutterstock)

Hintertür in Facebooks Firmen-Servern offengelegt

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsanbieters Devcore hat sie ausfindig gemacht. Hacker nutzen dabei Anfälligkeiten in einer hausinternen File-Sharing-Applikation. Über diese Hintertür entwenden sie Log-in-Daten von rund 300 Facebook-Mitarbeitern. Offenbar begannen die Attacken bereits im Juli vergangenen Jahres.

Xing Logo (Bild: Xing AG)

Xing knackt 10-Millionen-Marke bei den Mitgliederzahlen

Die Zahl gilt für den deutschsprachigen Raum. Das Geschäftsjahr 2015 schließt das soziale Business-Netzwerk damit mit dem größten Mitgliederwachstum seiner Geschichte ab. Überdies vermeldet es über eine Million Profilaufrufe täglich sowie über 200.000 daraus resultierende neue Kontaktverbindungen.

Favebook (Grafik: Facebook)

Facebook darf von deutschen Nutzern weiterhin Klarnamen einfordern

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte angeordnet, dass es Nutzern möglich sein muss, bei der Anmeldung Pseudonyme statt des eigenen Namens zu verwenden. Dagegen hatte Facebook beim Verwaltungsgericht Hamburg Beschwerde eingelegt. Das Gericht hat die Anordnung daraufhin nun aufgehoben.

HashtagNow Website (Screenshot: ITespresso)

Aus deutschem Social-Media-Aggregator Shnups wird HashtagNow

Der neue Name beschreibt schon, was das Angebot leisten will. Es fasst übergreifend über diverse Kanäle mit einem bestimmten Hashtag markierte Neuheiten auf einer Website zusammen. Gleichzeitig mit der Umbenennung wurde auch das Angebot neu geordnet.

Social Media (Bild: Shutterstock/Quka).

LinkedIn nennt meistverwendete Schlagworte in Mitgliederprofilen

Berufliche soziale Netzwerke dienen, wie in den vergangenen Monaten mehrere Studien gezeigt haben, effektiv der Selbstdarstellung. Aufgrund der sozialen Kontrolle durch Kollegen sind die Angaben auch weitgehend zuverlässig. Allerdings wäre ein bisschen mehr Kreativität bei der Selbstbeschreibung durchaus wünschenswert.

Twitter (Grafik: Twitter)

Offenbar umfassende technische Probleme bei Twitter

Sowohl der Webservice als auch die Version für Mobilgeräte reagieren heute nur zögerlich oder gar nicht. Twitter hat die Probleme bereits bestätigt und arbeitet daran, sie zu beheben. Offenbar treten sie weltweit auf, anscheinend ist aber Europa besonders betroffen.

Favebook (Grafik: Facebook)

Attraktives Profilbild bei Facebook erhöht Jobchancen

Ob sie es zugeben oder nicht: Personalverantwortliche suchen sehr wohl in sozialen Netzwerken nach Bewerbern. Außerdem lassen sie sich bei der Vorauswahl der Kandidaten vom Facebook-Profilbild beeinflussen. Das geht aus einer vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten Studie hervor.

Favebook (Grafik: Facebook)

Bundesgerichtshof: Facebook-Funktion “Freunde finden” ist rechtswidrig

Das Gericht gibt damit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände in Deutschland Recht. Er erachtet den Versand von Einladungs-E-Mails an nicht bei Facebook registrierte Personen als belästigende Werbung. Zudem täusche Facebook Nutzer beim Registrierungsvorgang darüber, in welchem Umfang importierte E-Mail-Adressen genutzt werden.

LinkedIn (Grafik: LinkedIn)

Symantec warnt vor Fake-Profilen bei LinkedIn

In vielen der untersuchten Fälle handelt es sich um vermeintliche Personalvermittler. Deren wahres Ziel ist es allerdings, berufliche Netzwerke auszuspähen und sich das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Auf dieser Grundlage sind dann gezielte Phishing-Mails und Social-Engineering-Angriffe leichter durchführbar.

Geldautomat (Bild: Sparkasse Essen)

Kommentar: Sparkassen-Flop im sozialen Netzwerk

Eine Panne im Rechenzentrum, streikende Geldautomaten und wütende Kunden. Deutschlands Sparkassen haben die technischen Probleme zwar schnell gelöst, doch das Krisenmanagement in den Sozialen Medien war nicht optimal. Was Unternehmen daraus lernen können – und warum Social Media keine Gnade kennt.

Social Media (Bild: Shutterstock/Quka).

Xing-Nutzer sind ehrlicher, als man vermuten würde

Das haben Wissenschaftler der Universität Tübingen jetzt herausgefunden. Ihre Ergebnisse lassen sich zum Teil aber auch auf andere Soziale Netzwerke übertragen. Die Forscher gingen der Frage nach, wie realistisch das Bild ist, das Nutzer von sich zeichnen, und wie aussagekräftig es daher für Personalverantwortliche ist.

Mark Zuckerberg (Bild: Facebook)

Zuckerberg: “Wir arbeiten an Alternativen zum Gefällt-mir-Button”

Facebook-Nutzer sollen mehr Möglichkeiten bekommen, zu einem Beitrag unterschiedliche “Gefühle” auszudrücken. Bei einer Veranstaltung mit Journaliosten in der Facebook-Zentrale erklärte Zuckerberg jedoch auch, dass es komplizier als erwartet sei, dies umzusetzen. Denn nur die Unterscheidung nach “Gefällt mir” und “Gefällt mir nicht” will er nicht einführen.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Facebook will ein bisschen gegen rassistische Kommentare vorgehen

Dazu geht Facebook eine Partnerschaft mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter ein und beteiligt sich an einer Task-Force zur Löschung ausländerfeindlicher Inhalte. Juristen halten die angekündigten Maßnahmen von Facebook gegen Hasskommentare dennoch für unzureichend; sie erfüllten zudem nicht die gesetzlichen Anforderungen.

Sexting (Bild: Shutterstock/Axel Bueckert)

Amtsgericht setzt 1000 Euro Schmerzensgeld für Weitergabe von Sexting-Fotos fest

Ein Jugendlicher hatte noch während der Beziehung freizügige Fotos seiner 13-Jährigen Freundin weitergeleitet, die sie ihm auf seine Aufforderung hin geschickt hatte. Den zum Tatzeitpunkt ebenfalls 13-Jährigen hielt das Amtsgericht Charlottenburg aufgrund der allgemeinen Erfahrungen von Jugendlichen im Umgang mit Sozialen Netzwerken für “deliktsrechtlich voll einsichtsfähig”.

Facebook Video (Grafik: Facebook)

Freebooting: Facebook will gründlicher gegen Missbrauch bei Videos vorgehen

Der Upload von anderswo durch Nutzer zunächst heruntergeladenen Videos bei Facebook entwickelt sich zum ernsthaften Problem für das Soziale Netzwerk. Dagegen vorzugehen ist für Facebook eine delikate Aufgabe: Schließlich verdankt es den Urheberrechtsverletzungen monatlich Aufrufe im mittleren einstelligen Milliardenbereich.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Facebook-Leck ermöglicht das umfassende Sammeln von Nutzerdaten

Das Schlupfloch findet sich in der Suche nach Facebook-Mitgliedern via Handynummer. Standardmäßig lässt es sich auch dann ausnutzen, wenn die Telefonnummer nicht öffentlich hinterlegt ist. Damit wären Betrüger in der Lage, eine komplette Profildatenbank zu erstellen.

Google+ Logo (Grafik: Google)

Google schafft Zwangsmitgliedschaft in Google+ ab

Nutzer können bald auch ohne Anmeldung bei Google+ auf alle Angebote des Konzerns zugreifen. Zunächst wird die Änderung allerdings nur für Youtube umgesetzt. Für Youtube-Nutzer bedeutet das beispielsweise, dass ihre dort veröffentlichten Kommentare nicht mehr automatisch auf Google+ erscheinen.

Netter Schnappschuss oder illegale Herstellung einer Aufnahme eines urheberechtlich geschützen, temporären Kunstobjekts? Das zu entscheiden könnte schwierig werden, wenn der Entwurf des Rechtsausschuses vom EU-Parlament abgesegnet wird (Bild: Peter Marwan).

Kritik an EU-Plänen zur Einschränkung der Panoramafreiheit

Der Rechtsausschuß des Europäischen Parlaments will das Urheberrecht in den Mitgliedsländern vereinheitlichen. Mit dem vorliegenden Entwurf soll die Panoramafreiheit, wie man sie auch in Deutschland kennt, stark eingeschränkt werden. Anwälte befürchten Probleme durch auf Sozialen Netzwerken geteilte Urlaubsfotos.

Twitter (Grafik: Twitter)

Twitter schafft 140-Zeichen-Limit für Direktnachrichten ab

Ab Juli dürfen sie stattdessen bis zu 10.000 Zeichen lang sein. Es hatte in diesem Jahr bereits Gruppen-Direktnachrichten sowie die Option eingeführt, solche Nachrichten auch von Fremden zu akzeptieren. Außerdem bietet Twitter seinen Anwendern ab sofort die Möglichkeit, sich vor Belästigungen und Bedrohungen durch andere Nutzer zu schützen.