Windows 8 – eine Totgeburt?

Windows 8 und Windows Vista haben einiges gemeinsam: Beide sind unwillkommene Betriebssysteme – und vielleicht gehen beide als große Flops in die Mircosoft-Geschichte ein. Wobei die Folgen bei Windows 8 für Redmond wesentlich gravierender sein dürften, als sie es bei Vista waren.

von Manfred Kohlen 27

Windows 8 wird ein Fiasko in der Größenordnung des Vista-Reinfalls”, meint Stephen J. Vaughan-Nichols – und liegt damit vielleicht gar nicht so daneben. Er denkt, dass es auch 2016 bestimmt mehr Nutzer geben wird, die mit Windows 7 arbeiten als solche, die Windows 8 verwenden. “Dead on arrival” nennt man solche Produkt-Desaster in den USA. Wegen des Misserfolgs von Vista musste Microsoft seinerzeit die Unterstützung für XP verlängern. Wegen Windows 8 wird dies vermutlich auch mit Windows 7 geschehen.

Die Leser von ITespresso sehen Windows 8 bisher größtenteils noch skeptisch (Grafik: ITespresso).

ITespresso-Leser stehen dem neuen Windows ebenfalls eher ablehnend gegenüber, ergab eine Umfrage im April. Vielen erschlossen sich die Vorteile der Neuerungen nicht – und das nachdem es schon zahlreiche Artikel und Besprechungen der “Consumer Preview” genannten Beta gegeben hatte.

Gartner-Analyst Gunnar Berger urteilte im Sommer, das neue Windows tauge nicht für den Einsatz in Unternehmen. Und Marco Arment US-Technologieexperte und Gründer von Instapaper, hat sich eher zufällig am Tag des Verkaufssatrt des Surface-Tablets mit Windows RT einen Eindruck verschafft – der sowohl für den Windows-8-Ableger Windows RT als auch das “Go-To-Market”, wie es die Amerikaner nennen, des Konzerns aus Redmond äußerst ungünstig ausfiel.

Kritiken, Gründe und Hinweise gibt es also genug, Windows 8 als Totgeburt zu bezeichnen. Sie lassen sich ganz konkret in fünf Punkten zusammenfassen.

Niemand braucht Windows 8 auf dem Desktop

Viele Versprechungen Microsofts für signifikante Verbesserungen laufen ins Leere. Schnelleres Laden des Systems? Das können auch viele Linux-Distributionen samt grafischer Oberfläche, unter anderem Ubuntu, Suse oder Red Hat mit passenden KDE- oder Gnome-Oberflächen. Auch Mac OS X ist beim Booten schneller als Windows 8. Und nicht zu vergessen Windows 7 mit SSD-Drive, Hyridlaufwerk und viel Cache kann das auch.

Und live booten vom USB-Stick? Oder die Refresh- und Reset-Funktionen? Das wäre bei objektiver Betrachtung gerade Mal einen Service-Patch für Windows 7 wert gewesen, nicht aber ein vollkommen neues Betriebssystem.

Sinnlose Bedienoberfläche

“Metro Style” nannte Microsoft seine neue Oberfläche und Bedienerführung. Natürlich, ohne zu wissen, dass es einen gleichnamigen Konzern im deutschsprachigen Raum gibt. Sinnlos ist also schon der Name. Im Marketing hat Microsoft die Bezeichnung in “Windows 8-style UI” gewandelt, wie ein möglicher Markenzeichen-Konflikt ausgehen mag, steht noch nicht fest. Laut Microsoft war Metro “nur ein Name für das Projekt”, nicht etwas Endgültiges. Es war zwar merkwürdig, aber allemal besser als das sperrige “Windows 8-style UI” – und Autos heißen ja – entgegen aller Logik – schließlich auch Golf oder Fiesta -und die Verbraucher haben sich daran gewöhnt.

Usability-Expertin Budiu meint, Windows 8 sei eine “kognitive Belastung”.

Auch rein betriebswirtschaftlich kündigt sich ein Fiasko an: Das Umlernen vieler Mitarbeiter auf das neue Windows kostet Geld für Umschulungen – und für Produktivitätsausfall durch sinnentleerte Herumklickerei auf der Suche nach Funktionen. Denn anders als in vorherigen Windows-Versionen kann ein stufenweises Umlernen nicht mehr stattfinden – wer Windows 95 benutzte, kann auch noch mit Windows 7 umgehen (oder XP, Vista und merkwürdigen Variationen wie seinerzeit Windows 98 oder Windows ME).

Doch wer Windows 8 sieht, ist erst einmal vor den Kopf gestoßen. Nicht einmal mehr einen Start-Knopf gibt es, und den Desktop hat Microsoft auch abgeschafft – auch auf diversen Veranstaltungen kam es immer wieder zu Publikums-Einwürfen, die die Microsoft-Mitarbeiter aber immer geschickt mit ablenkenden Worten umschifften.

Auch die Fenster-Verwaltung ist eine völlige Abkehr vom Gewohnten – die “Windows” lassen sich nicht mehr in der Größe verändern. “Back to the Future”? Das hatten wir zuletzt in Windows 1.0! Usability Expertin Raluca Budiu von der Nielsen-Norman Group fasst das alles in die passenden Worte: “Windows 8 ist eine kognitive Belastung”.

Das Problem mit den Apps

Zwar haben mittlerweile viele Softwareunternehmen ihre Produkte so umgebaut, dass sie unter Windows 8 laufen – das nennt sich bei den meisten “Windows-8-ready” – und dass sie als kleine rechteckige Icons für den Bildschirmraum bereitstehen, den man früher “Desktop” nannte, der aber jetzt keiner mehr ist.

Doch an den Applikationen selbst hat sich meist nicht viel geändert – die Bedienung ist wenig an das neue Windows-8-Feeling angepasst, nur wenige Apps bringen Verbesserungen mit sich, die die neue Oberfläche sinnvoll verwenden. Im Grunde sind Applikationen eben dafür gebaut, dass man mit ihnen arbeitet – ganz gleich welches Betriebssystem dahintersteckt.

Manche Softwareunternehmen versuchen sogar, dem “neuen” Windows vertraute Arbeitsweisen mit ihren Tools beizubringen, so etwa das Programm “DirectoryOpus” für den effektiven Umgang mit Dateien. Selbst Microsoft musste seine eigenen in Windows 8 mitgelieferten Apps noch einmal anpassen, um deren Kinderkrankheiten (Instabilität, Bedienungsprobleme und so weiter) zu beseitigen.

Dass Microsoft an allen Verkäufen über den Windows Store teilhaben will, ist nicht gerade ein Motor, der Softwareunternehmen antreibt, Produkte nur über diesen Microsoft-Kanal anzubieten. Denn die Partner im Microsoft-Ökosystem sind das anders gewohnt. Kurzum: Der Microsoft Store ist, anders als Apples AppStore für iOS, kein halbwegs vollständiger Katalog von erhältlichen Anwendungen.

Immerhin sieht Microsoft auch, dass die Ausstattung mit Anwendungen wichtig ist und packt etwa Skype in spezieller Windows-8-Version dazu und vermittelt Software-Anbieter an OEMs, damit diese möglichst viele Anwendungen auf ihren Windows-8-Geräten vorinstallieren.

Irritierte Software-Entwickler

Windows-Programmierer haben Jahre gebraucht, um sich in .Net einzuarbeiten, in die Windows Communication Foundation (WCF) und die Windows Presentation Foundation (WPF), und plötzlich müssen sie sich mit total unterschiedlichen Systemstrukturen für das Intel-Windows-8 und das ARM-Windows RT beschäftigen. Dazu müssen sie noch Jupiter/XAML verarbeiten  – also eine Ebene mehr zwischen System und Anwender.

Viel zu lernen für Entwickler: die neue Struktur von Windows RT.

Steven J. Vaughan-Nichols fasst Kritiken vieler Entwickler in kurze böse Worte: “Windows 8 steckt noch immer in den Windeln”. Noch viel schlimmer findet er, dass für Windows 8 entwickelte Software nicht so schnell auf den traditionellen Desktop umgeschrieben werden kann. Viele Chancen, dass Windows 8 aus Entwicklersicht “erwachsen” wird, sieht er nicht: “Wie nennen Sie ein Betriebssystem ohne Entwickler und Applikationen? Die Antwort: tot.”

Das falsche System zum falschen Zeitpunkt

Microsoft gräbt sich offenbar sein eigenes Grab. Für Desktop-Nutzer ist Windows 8 nicht geeignet. Alles Sinnvolle daran ist für Touchscreens ausgelegt – also für Tablets und Smartphones. Doch in diesem Bereich gibt es bereits zwei Betriebssystem-Kampfhähne: Android und iOS. Das kleine Küken Microsoft, das sich piepsend den Großen annähert, wird bei der Revierverteidigung bestimmt nicht mehr ernstgenommen. Das Apple- und das Google-System sind beide schon erwachsen, Windows 8 steckt noch in den Kinderschuhen.

Gut, Windows 8 ist noch immer nicht erwachsen, und nachdem viele Nutzer und Unternehmen gerade erst auf Windows 7 aufgerüstet haben – oder dabei sind, weil sie das demnächst nicht mehr supportete Windows XP ablösen müssen, muss Microsoft noch ordentlich etwas drauflegen, um den professionellen Anwendern einen echten Grund zum Umstieg zu geben.

Im privaten Umfeld sieht das anders aus, da kann Windows 8 durchaus einige Vorteile bieten. Und zugutehalten muss man Microosft auch, dass es trotz der nahezu zwanghaften Fokussierung auf “Touch” bei Windows 8 einige Verbesserungen unter der Haube vorgenommen hat, die sich sehen lassen könnne und in die richtige Richtung gehen – damit es dann vielleicht bei Windows 9 klappt.

Windows-8-Rechner mit Intel-Prozessor im Überblick

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Letzter Kommentar




27 Antworten zu Windows 8 – eine Totgeburt?

  • 28. Oktober 2012 à 01:10 von Malik

    Man kann zu Windows 8 stehen, wie man will, aber der Artikel ist einfach nur schlecht, geradezu grotesk, wie versucht wird, Windows 8 schlecht zu machen. Da werden Lügen verbreitet – von wegen Desktop abgeschafft – und Umfragen angeführt, bei denen sich jeder Marktforscher gruseln würde – vier negative Antwortmöglichkeiten und eine sehr positiv, rein gar nichts dazwischen. Und tendenziöse Wortwahl (Totgeburt, eigenes Grab graben, sinnentleerte Herumklickerei, etc.) hat in einer neutralen Berichterstattung nichts zu suchen. Man gewinnt den Eindruck, der Autor hat sich mit Windows 8 nicht all zu intensiv beschäftigt, wollte das vermutlich auch gar nicht, seine Meinung stand schon vorher fest.

    • 28. Oktober 2012 à 09:42 von hepatom

      reaktionärer artikel – lässt weitere schlußfolgerungen auf gemütszustand der verfasserin zu

    • 28. Oktober 2012 à 17:11 von Manfred Kohlen

      Guten Tag,

      mit Verlaub, der Artikel fasst die negativen Aussagen über das System nur zusammen und kulminiert daher in einem nicht so vorteilhaften Fazit. Ein anderer Artikel fasste wiederum die positiven Stimmen zusammen – und kommt zu dem Ergebnis, dass das System durchaus für Privatanwender ein Fortschritt ist und im Unternehmen mit Vorsicht zu genießen.

      Zum Desktop: Den Desktop kann man in Windows 8 durchaus aktivieren, wir schreiben nicht, dass er ganz wegfällt. In der Standard-Installation ist man aber erst einmal an die neue Oberfläche gebunden und muss seinen “Ausweg” erst einmal finden, wenn man nicht mit der neuen Oberfäche klarkommt.

      Kurzum: Jeder sollte für sich selbst herausfinden, ob er von Windows 8 profitiert oder ob eher das Gegenteil eintritt – das System polarisiert mehr als alle anderen vorher. Das wird fast schon zum religiösen Streit wie einst zwischen MacOS und Windows, da helfen keine Fakten, egal ob Pro oder Kontra. Ich kann nur empfehlen: Ausprobieren! Microsoft veranstaltet entsprechende Roadshows und zusammen mit Gizmodo Ausprobier-Abende in verschiedenen Städten – am Freitag etwa in München. Andere Städte folgen.

      Manfred Kohlen
      Redaktion ITespresso

    • 7. November 2012 à 15:03 von Bruce

      Wer behauptet denn, dass es sich bei dem Artikel um eine neutrale Berichterstattung handelt? Es ist ein Kommentar, spiegelt also die Meinung des Verfassers wider. Das ist vollkommen legitim und Bestandteil journalistischer Arbeit.

      Einzig den Kritikpunkt mit dem Desktop lasse ich gelten, da dieser in der Tat nicht verschwunden ist, sondern sich in seiner vollen Pracht und Funktionalität (abgesehen vom Startmenü) unter der Metro UI versteckt. Apropos: Die neue UI soll nicht den Desktop ersetzen, sondern das Startmenü – so die Idee von Microsoft.

  • 28. Oktober 2012 à 10:17 von Timber

    Als Tester der CP und RP sage ich, dass ich mich dieses Windows 8 gefreut habe und entsetzt bin von dem Irrsinn, den Microsoft hier abliefert. Um mit dem System wie bisher gewohnt arbeiten zu können musste ich Drittsoftware installieren, die die sensiblen Ecken ausschaltet, die Charms-Bar deaktiviert, den Startknopf wieder bringt und das Booten in den Desktop ermöglicht. Das alles nur, damit ich arbeiten kann wie ich es bisher gewohnt bin, da Microsoft keinen Legacy Modus anbieten wollte.
    Die Spielereien mit Metro, den Apps und der Cloud sind Spielereien, die nicht halbwegs ernst zu nehmen sind. Es ist unmöglich mit den Metro-Apps ernsthaft zu arbeiten, schon der Versuch einer Hotelsuche mittes einer dafür vorgehsehenen App scheiterte, weil es nicht möglich ist mehrere Fenster mit Hotels gleichzeitig offen zu haben um sie zu vergleichen. Produktives Arbeiten ist damit nicht möglich. Auch die Suche im Store nach Apps ist unmöglich, da die Apps oft irgendeinen Fantasienamen haben und man keinerlei Ahnung hat was die App tut oder was sie nicht tut und man sich so mühsam durch die einzelnen Seiten klicken muss.
    Microsoft hat in dem Drank Apple zu imitieren leider total daneben gelangt. Nachdem sie seit 2001 versucht haben ein Desktop-Betriebssystem auf Tablets zu bringen, versuchen sie nun ein Tablet-Betriebssystem auf Desktops zu bringen. Das wird aber auch nicht funktionieren. Microsoft hat wieder einmal gezeigt, dass sie überhaupt keine Ahnung haben, was die Kunden eigentlich wollen. Stattdessen werden die Kunden sogar vergrault: Wenn ich mich heute so radikal umgewöhnen muss, um die nächste Version von Windows zu nutzen, dann kann ich mich gleich noch ein Stück radikaler umgewöhnen und zu Linux wechseln oder zu Apple.
    Anstatt Windows 7 einfach ein bisschen besser zu machen, haben sie es kaputt gemacht. Diese Idioten.

  • 28. Oktober 2012 à 18:50 von Sebastian

    Wenn man in den einschlägigen Programmiererforen unterwesg ist stellt man fest auf wieviel Ablehnung und Entsetzen Windows8 hier stösst. Es ist ja uach kein grosses Geheimniss mehr das Steve Ballmer für Entwickler nicht viel übrig hat.
    Den Vergleich zu Linux finde ich unnötig, wer Windows kauft will Windows, Linux hin oder her. Wer aber dieses Windows8 kauft bekommt irgendwas anderes.

    Es ist schade das Microsoft die Qualiäten aufgibt die diese Firma durchaus mal ausgezeichnet haben. Noch nie hat mir ein Windows so wenig Möglichkeiten der individuellen Anpassung gegeben, im grossen wie im kleinen. Verbesserungen gabs ja schon über 10 Jahre nicht mehr, Hintergrundbild, Screensaver, ein paar Sounds und UI-Styles/Farben ändern, da hat sich seid Windows98 nix mehr getan und es wird und wurde sogar immer weniger.

    Ich bin wirklich gespannt wie die Zahlen in so sagen wir mal einem Jahr aussehen werden.

    “damn developers, damn developers, DAMN DEVELOPERS!”
    – Steve Ballmer

  • 28. Oktober 2012 à 19:36 von Nico Hupkau

    Ich persönlich bin auch ein wenig entäuscht. Werde noch ein bisschen mit rumspielen und hoffen, dass ich vielleicht etwas gefallen daran finden werde. Nein im Ernst, ich denke darüber nach, das System wieder platt zu machen und WIN7 zu installieren. Mich nerven diese komischen empfindlichen Ecken, der Startbildschirm und vor allem, wenn ich mal zu schnell über das Touchpad fliege (was des öfteren passiert) und hier diese nervige Leiste rechts vom Bildschirmrand reingeflogen kommt. Gut das ich nicht mehr als die 14,99 EUR bezahlt habe. Es ist auch definitiv nichts für Geschäftsleute bzw. größere Konzerne und die dev´s tun mir auch ein wenig Leid.

    Gruß Nico Hupkau

  • 28. Oktober 2012 à 22:10 von Carsten

    Ich habe den Eindruck, dass man Apple-User sein muss um zu verstehen wie genial Windows 8 geworden ist.

    Es ist alles noch durchdachter und noch einfacher als bei iOS und osx.

    Ich verstehe nicht, warum so viele sich nicht auf die Neuerungen einlassen und es erstmal ein paar Tage ausprobieren.

    Ok, wenn man nur Windows kennt wird man erstmal geschockt von den vielen Änderungen sein. Aber wenn man überlegt wozu ein Rechner eigentlich gedacht ist, dem möglichst einfachen unterstützen von Menschen bei der Arbeit, dann erkennt man warum Windows 8 nicht so schlecht ist wie es oft dargestellt wird.

    Windows 8 hat das Potential mich als Apple-Anwender abzuwerben.

    • 29. Oktober 2012 à 13:44 von Frank Becker

      Gut gesehen. Der ideale Windows 8 Kunde ist der Mac-User, der aber wohl nicht umsteigen kann, weil er eine lebenslange Mitgliedschaft in der Apple-Sekte eingegangen ist. Der bescheidene Rest aller PC-Anwender (90% weltweit) darf sich allerdings auf ein wirklich gelungenes User-Interface für Windows freuen. Wie bereits gesagt, man muss sich nur mal öffnen. Microsoft ist auf dem richtigen Weg.

      Ein Unix, Solaris und Windows-Anwender.

      • 27. März 2013 à 08:12 von Christian

        Frisch von Windows (Vista) nach OSX geflohen, weiß ich spätestens mit Windows 8 das ich nix falsch gemacht habe.
        Windows 8 auf einem Tablett ließe ich mir gefallen, aber Produktiv auf dem PC, bin froh das ich das nicht erleben muß!

    • 15. November 2012 à 12:25 von editor

      das alles trifft nur bei touchscreen nutzung zu.will man vernünftig arbeiten ist es zu “verspielt” genau wie IOS und co auch.

    • 10. Dezember 2012 à 13:12 von Gerhard Fritz

      So schlecht ist nun Windows 8 auch wieder nicht. Seit einigen Tagen beschäftige ich mich eingehend mit dem neuen Betriebssystem. Sicherlich ist es für Tablet-PC’s ideal. Aber auch auf einem herkömmlichen PC lässt sich damit arbeiten. Es gibt ja Zusatzprogramme, mit denen man den Kachel-Start umgehen kann. Man landet dann sofort auf dem Desktop. Und wenn dann noch die von Win7 gewohnte Startleiste fehlt, lässt sich auch diese nachrüsten. Win 8 ist insgesamt etwas gewöhnungsbe-dürftig, es ist halt doch einiges ungewohnt. Aber, ich meine, es lohnt sich, sich mit dem neuen System zu beschäftigen, wenngleich ich meine, dass Handel und Industrie wohl bis auf weiteres die Finger davon lassen werden. Wenn ich auch im 75sten Lebensjahr stehe, so bin ich doch aufgeschlossen für alles Neue.

  • 29. Oktober 2012 à 15:47 von Helge Nielsen

    Ich nutze Win Vista über 4 Jahre und betrachte es nicht als eine Fehlentwicklung. Bin zufrieden mit dieser Win Ausführung und nutze sie auch weiter auf einem Rechner. Andere im Haus-Netzwerk haben XP oder 7.

  • 29. Oktober 2012 à 15:52 von Chris

    Es wird Versucht, Windows 8 schlecht zu machen? Schlechter als es ist, geht es doch kaum. Hier liegen nur Fakten auf dem Tisch. Schonmal darüber nachgedacht, dass Microsoft mehr davon hat, wenn ein Großteil der Win7-Nutzer das neue Windows einfach überspringt? Diejenigen werden sich nämlich Windows9 zum Vollpreis statt als günstiges Upgrade zulegen müssen, das dann aller Wahrscheinlichkeit nach, wegen des vorherigen Flops wieder zum alten Schema zurückkehrt.

  • 30. Oktober 2012 à 14:37 von Systemanalytiker

    Sehr guter Artikel! Bravo! Hat mir aus dem Herzen gesprochen.

  • 15. November 2012 à 12:23 von editor

    Naja, wie Win8 sich machen wird, wird man sehen.Bei Touchscreen Nutzung Tab oder wie immer mag es ja gut sein.Für ein Win 7 Update ist es “in meinen” Augen mehr als eine Todgeburt.MS wird Win7 künstlich fallen lassen, um Desktopuser zum Kauf zu animieren.Für mich stellt Win8 nichts da.Es sei denn, ich möchte Touch nutzen.Ansonsten ist Win7 perfect.

  • 16. November 2012 à 12:21 von User

    Windows 8 ist zumindest im derzeitigen Zustand für mich uninteressant. Die RT Geräte sind zwar vom Preis her OK allerdings gibt es zumindest bis jetzt noch kaum brauchbare Anwendungen dafür. Auf den Geräten auf denen Windows 8 Pro laufen wird gibts es zwar die Möglichkeit gewohnte Windows Programme zu installieren allerdings sind diese nicht per touch Funktion zu bedienen. Also ist das kein Vor- sondern eher ein Nachteil. Ausserdem sind die meisten Geräte (mit win 8 pro)viel zu teuer.

  • 20. November 2012 à 21:16 von Lenier

    Sein wir doch mal Ehrlich

    Wer will den Bitte schön alle 2 bis 3 Jahre ein neues OS aufn Markt haben … ich mein viele halten mich vllt für ein Steinzeit Menschen ^^ aber ich bin noch immer Stolzer besitzer von Windows XP PRO SP3 und bin damit vollkommen zufrieden der Support wird zwar in baldiger Zukunft eingestellt und solange wird sich kein anderen OS auf meinem PC einfinden ^^

    in diesem Sinne ;)

  • 21. November 2012 à 04:59 von klaus

    Als erstes fällt mal auf das man bei diesem schwachsinnsystem erst eine Stunde einen Weg suchen muß um überhaupt auf die Festplattenlaufwerke zugreifen zu können und nützliches habe ich nicht viel gefunden , die Bedienung ist umständlich und nur für absolute Computerexperten zu empfehlen die zuviel zeit haben , ansonsten eignet sich das wirklich am besten für Hirnloses rumgeklicke .
    Produktives Arbeiten war anscheinend nicht erwünscht und auf meinem Qualitativ hochwertigem Notebook arbeite ich des öfteren mit dem Touchpad , negativ aufgefallen ist das W8 nur sehr kompliziert bis gar nicht notebooktauglich ist und touchscreen habe ich nicht und will ich auch nicht !

    Wer es mag das er immer seine fettigen Fingerabdrücke auf dem Display hat der kann sich ja w8 kaufen in verbindung mit der passenden Hardware!
    Erstaunlicherweise ist das komplette menu was sonst durch den Startbutton erreichbar war komplett weggelassen worden was den Anwender zwingt alle funktionen irgendwo zu suchen wer W7 besitzt der sollte sehen das er besser kein Geld für diese Karnevalsversion ausgibt oder ist die als Aprilscherz gemeint falls gar kein Windows vorhanden ist man aber Computerexperten kennt die die Einstellungen vernünftig anordnen können dann wäre W7 als notlösung brauchbar aber mehr als 5€ sollte man nicht dafür bezahlen und von w7 auf w8 das wäre höchstens eine Dummheit aber kein Fortschritt

  • 21. November 2012 à 17:54 von Andi

    Finde es schrecklich,gleich jemanden zu entlassen, blos weil ein PC-system noch nicht ausfgereift ist ! Diese Leute sollten sich mal selbst als Arbeitnehmer auf dem Leistungsdruck befinden, kurz vor ner Entlassung zu stehen,dann würden die nicht so überempfindlich und schnell mit Entlassungen reagieren ! Blos schnell Leute entlassen, was soll so ein Quatsch überhaupt ! Sind es deswegen schlechtere Menschen ???

  • 24. November 2012 à 12:42 von Lothar

    Windows 8 bestätigt meine Meinung zur Nutzungstauglichkeit von Microsoft-Betriebssysteme: nur mit jeder 2.Version kann man (bzw. kann ich) arbeiten. Gilt bereits seit DOS-Zeiten.
    Windows8, Vista, ME, … Erst ein Betriebssystem zum testen der Anwender-Reaktionen, dann eine arbeitstaugliche Version bei der jeder froh ist, dass die “neue” Version besser ist als die vorherige Version.
    Drum sehe ich das so: Windows 8 ist der Test, die BIG-Beta-Version. Und erst Windows 9 wird dann das werden, was es von Anfang an sein sollte: verwendbar!

  • 4. Dezember 2012 à 17:12 von Hans Bauer

    Windows 8 ist der Grund auf OS X umzusteigen.

    • 10. Dezember 2013 à 23:42 von Colin

      Ja, da hast du vollkommen recht. Windows 8 wird zu recht als Totgeburt bezeichnet. Microsoft hat ja noch nie viel getaugt, aber das ist der Untergang. Und für die jenigen die behaupten, ich hätte keine Ahnung passt auf: Ich hbae Jahrelang Informatik studiert und weiß wie ein Windows System aussieht. Es ist totaler Schwachsinn. OS X arbeitet mit seinem typischen Linux -Kernel und das ist auch gut so. ich habe einen Mac und einen PC zum zocken. Aber Windows 8 bringt tatsächlich einen einzigen Vorteil:
      Wenn sich das Betriebssystem nicht mehr gut verkauft, stellen die Spielehersteller unter besten Voraussetzungen die Spiele für OS X her, oder wenigstens für beides. Man merkt es jetzt schon: Es wird immer mehr

  • 16. Dezember 2012 à 18:12 von WolfgangN

    Sehr guter Bericht und insgesamt, meiner Meinung nach, ein absolut richtiger, neutraler Bericht zu Windows8.
    Letztlich kann ich nur bestätigen, Microsoft hat damit offiziell den bisherigen Desktop abgeschaft – auch wenn man über Tricks ihn wieder herbeischaffen kann. Das Microsoft damit eingesteht, im Grunde kein Multitasking-Betriebssystem zur Verfügung stellen zu können, ist bemerkenswert. Eine grundlegende Funktion vom bisherigen Windows wird praktisch abgeschaft- warum wird es überhaupt noch Windows genannt ??? Ja, ist schon klar, weil Microsoft unter der Haube ja die wesentlichen Funktionen beibehalten hat. Es ist ja in gewisser Hinsicht eine Vortäuschung eines völlig neuen Betriebssystems (mal wieder…).
    Bemerkenswert finde ich, das Microsoft von sich aus nicht zu der Erkenntnis fähig zu sein scheint, das man so eine Oberfläche nicht jedem Nutzer einfach aufzwingen kann und dies auch nicht für jeden Nutzer eine sinnvolle Oberfläche ist.
    Aus meiner bisherigen Erfahrung mit Windows8, kann ich nur eine positive Sache bemerken: Die Installation lief auf dem ein paar Jahre alten rechner erfreulich reibungslos ab. Nur das ich dann vor so einer komischen Oberfläche sas, kaum etwas tun konnte, selbst die Konfiguration der WLAN-Routers nur mit tricks möglich war, weil die Oberfläche erst geändert werden kann, wenn Windows8 erfolgreich nach Hause telefoniert hat…..
    Empfehlen kann man das Betriebssystem so eigentlich niemanden.

  • 8. März 2013 à 14:53 von Hans Dieter

    Noch nie so einen unsachlichen Artikel gelesen. Arbeite seit einem halben Jahr als Entwickler mit Win 8. Fazit: Bestes Windows aller Zeiten. Probieren geht manchmal eben doch über studieren (oder anderer Leute Meinung kopieren).

    • 4. August 2013 à 13:48 von Rosenbusch

      Ich habe Probleme mit meinem 7 Jahre alten 3,6 2duo Rechner, weil er beim Konvertieren von Videos so ein bischen in die Knie geht.

      Denke, es ist Zeit mal einen neuen Rechner zu kaufen.
      Gehe zu Mediamarkt.
      Und da steht auch schon ein i5 mit 4 fach kern.
      Denke der ist gut für mich und der kostet so um die 700 Euro.
      Bin schon ziemlich entschlossen das Ding zu kaufen.
      Will noch wissen was für ein Betriebsystem drauf ist.
      Der Verkäufer sagt Windows 8. aha.
      Ich schaues mir an und wundere mich über die völlig neue Desctopoverfläche.
      Frage nach dem Start Button. Nix mit mit Button…
      Er sagt ich könnte das auch noch mit einem Downloadprogramm nachrüsten…

      Ich nehme Abstand vom Kauf und gehe in einen Spezalcomputerladen um mir Windows 7 (was ich inzwischen erkundigt habe) mit neuen Rechner zusammen zu kaufen.
      Die Bestellung läuft. Alle Teile zusammengestellt und bin mit Kern 7, toller KÜhlung und mittlerer Grafikkarte bei ca 850 Euro.
      War die Entscheidung richtig?
      Ich kenne Window 2000 und Window xp Sp3.

  • 20. Dezember 2013 à 16:57 von Jörni

    Grundsätzlich ist Windows 8 kein schlechtes Betriebssystem . Man muß sich bei einigen Sachen ein wenig umstellen , aber zumindest auf Rechnern mit Touchfunktionalität ist das schon eine runde Sache . Da liegt eher das Problem bei den Endprodukten die im Handel angeboten werden . Es werden PC s und Laptops ohne Touchfunktionalität mit Windows 8 verkauft . Die Bedienung des Betriebssystems bei diesen Geräten ist einfach ein Graus . Die meinen doch tatsächlich , daß man mit der Maus oder im noch schlimmeren Fall mit dem Touchpad wunderbar damit arbeiten kann . Für mich ist das Arbeiten damit absolut unergonomisch , umständlich und frustrierend . Man hat mit der Peripherie ein Feingefühl wie ein Zahnarzt mit einem Kettenbagger beim Zähneziehen . Das haut absolut nicht hin und da wundert es mich überhaupt nicht , daß die Hersteller ein Minus in den Verkaufszahlen verbuchen müssen . Windows 8 und die alleinige Verwendung der älteren Peripherie wie Maus oder Touchpad passen überhaupt nicht zusammen . Da empfehle ich doch eher bei Windows 7 zu bleiben wenn der Rechner keine Touchfunkionalität besitzt . Ich persönlich besitze einen Lenovo U430 Touch mit Windows 8 . Da haut das Bedienungskonzept von Windows 8 schon hin und der Rechner ist dank der SSD pfeilschnell . Mein persönliches Fazit ist , daß Windows 8 schon eine Daseinsberechtigung hat und im Grunde kein schlechtes Betriebssystem ist . Das Problem ist , daß es zu viele schlechte Fertigprodukte gibt , die zu Recht in den Regalen verstauben .

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