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Microsoft-Firmenzentrale (Bild: MIcrosoft)

Microsoft tritt der Linux Foundation bei

Der Softwarekonzern ist ab sofort Platinum-Mitglied. Microsoft will so die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community intensivieren. Die Linux Foundation bezeichnet Microsoft als “begeisterten Unterstützer von Linux und Open Source”.

Zammad (Grafik: Zammad)

Zammad: Helpdesk- und Ticketing-System für KMU

Zammad ist das aktuelle Projekt von OTRS-Gründer Martin Edenhofer. Er fordert damit etablierte Anbieter wie Zendesk heraus. Punkten will Zammad besonders durch schnelle Volltextsuche und intuitive Bedienung. Die für KMU gedachte Hepldesk-und Tieckting-Lösung wird als kostenloser Download oder kostenpflichtig gehostet in einem deutschen Rechnezentrum angeboten.

Apache OpenOffice (Grafik: Apache)

OpenOffice-Projekt diskutiert über Aufgabe

Die letzte Aktualisierun stammt aus dem vergangenen Jahr und enthält zudem eine sei längerem bekannte, gravierende Sicherheitslücke. Dem Projekt scheinen die Entwicklern zu fehlen. Dem Verfall will die Apache Software Foundation als Dachorganisation nun nicht mehr länger tatenlos zusehen.

collabora_office_5_0_splash (Collabora)

Collabora Office nun in Version 5.0 verfügbar

Die erweiterte Version der freien Bürosoftware LibreOffice ist für die Nutzung in Firmen und großen Organisationen vorgesehen. Unter den zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen stellt der Anbieter vor allem die verbesserten Import- und Exportfilter für Microsoft-Formate heraus.

VLC Media Player (Bild: VLC)

VLC Player läuft nun auch unter Chrome OS

Der VLC Media Player kann deutlich mehr Formate als die in das Betriebssystem integrierte Wiedergabe-Software abspielen. Um unter Chrome OS zu laufen, nutzt die Freeware Googles App Runtime for Chrome (ARC). Damit lassen sich Android-Apps unter Chrome OS in einer virtuellen Maschine ausführen.

Finanzierung (Shutterstock/Gorillaimages)

Mozilla hat erste Open-Source-Projekte finanziell unterstützt

Für das im Oktober angekündigte Programm “Mozilla Open Source Support wurden jetzt die ersten, förderungswürdigen Projekte ausgewählt. 200.000 Dollar bekommt der Netzwerkmonitor Bro, 150.000 Dollar erhält das Webentwickler-Framework Django. Insgesamt werden Fördergelder in Höhe von 533.000 Dollar ausgezahlt.

Microsoft (Bild: Microsoft)

Microsoft macht Blogging-Tool Live Writer quelloffen

Das seit 2007 existierende, aber in den vergangenen Jahren etwas ins Hintertreffen gerückte Programm wird nun unter dem Dach der .NET-Stiftung weitergeführt. Der Code von Open Live Writer soll auf Github gepflegt und weiterentwickelt werden. Das Tool wird zum Beispiel oft genutzt, um WordPress-Blogs zu editieren.

Visual Studio Logo (Bild: Microsoft)

Microsoft gibt Entwicklertool Visual Studio Code als Open Source frei

Microsoft offeriert die nun quelloffene Software für Windows, Mac OS X sowie Linux. Sie ist zudem Bestandteil des neuen Gratis-Programms Visual Studio Dev Essentials, welches auch kostenlose Schulungen und priorisierten Support umfasst. .NET Core 5 und ASP.Net 5 sind ab sofort als Release Candidate verfügbar.

Fedora 23 (Bild: fedoraproject.org

Fedora 23 soll vor allem mehr Sicherheit bringen

Wie seit Version 21 üblich, liegt auch die aktuelle, finale 23. Ausgabe der Linux-Distribution in Editionen für Server, Cloud und Workstations vor. Sie soll durch die Einführung von Compiler Flags für merh Systemsicherheit sorgen. Außerdem wurden zahlreiche Software-Pakete aktualisiert.

Linux Tux (Bild: Larry Ewing)

Linux-Kernel 4.3 bringt vor allem bessere Grafik-Unterstützung

Der Großteil der insgesamt über 10.750 Änderungen entfällt wie üblich auf die Treiber. Die integrierten GPUs von Intels aktuellen Skylake-Prozessoren der Core-i-6000-Reihe werden automatisch unterstützt. Standardmäßig ist nun zudem IPv6 aktiviert. Treiber für das Dateisystem Ext3 wurden gestrichen, es wird aber noch durch den besser gepflegten Ext4-Treiber unterstützt.

Logo OSBA (Grafik: Open Source Business Alliance)

Vorschläge für Open Source Business Award 2015 gesucht

Bei Nominierungen für den OSBAR muss die Software Open Source sein und mindestens eine Innovation für Unternehmen oder Institutionen der öffentlichen Hand bringen. Eingereicht werden können bis 18. November Produkte, aktive Projekte oder auch nur Ideen. Verleihen wird der Preis dann am 2. Dezember.

opensuse_42 (Bild: OpenSUSE)

OpenSUSE: Entwickler springen mit nächstem Release auf Version 42.1

Aller Voraussicht nach wird sie im Herbst der Nachfolger der noch aktuellen stabilen Version 13.2. Der große Versionssprung soll das künftige Veröffentlichungsmodell verdeutlichen: OpenSUSE Leap wird große Teile des Quellcodes von Suse Linux Enterprise verwenden sowie auf Oberflächen und Anwendungen des Rolling-Release Tumbleweed setzen.

Mandriva Logo (Grafik: Mandiva)

Linux-Distributor Mandriva hat Geschäft eingestellt

Der Insolvenzverwalter, der die Auflösung vornehmen soll, wurde am 20. Mai gerichtlich bestellt. Die Website ist bereits nicht mehr erreichbar. Einem Eintrag in einem französischen Online-Branchenbuch zufolge hatte das Unternehmen zuletzt weniger als 20 Mitarbeiter und fuhr 2013 bei einem Umsatz von 553.600 Euro einen Verlust von 488.500 Euro ein. Zahlen für 2014 liegen nicht vor.

open-source-shutterstock-Bildagentur-Zoonar-GmbH (Bild: Shutterstock)

Drei Viertel der Firmen setzen Open-Source-Software ein

Das geht aus der diesjährigen “Future of Open Source Survey” hervor. 64 Prozent der befragten Firmen beteiligen sich auch aktiv an Open-Source-Projekten. Lediglich 27 Prozent haben jedoch interne Regeln zur Nutzung von quelloffener Software. Weniger als 42 Prozent führen ein Verzeichnis eingesetzter Open-Source-Komponenten.

Linux Tux (Bild: Larry Ewing)

Version 4.0 des Linux-Kernels steht zum Download bereit

Die wichtigste Neuerung der neuen Kernel-Version ist das sogenannte Live-Patching. Es erlaubt die Installation von Kernel-Updates, ohne dass das Linux-System neu gestartet werden muss. Laut Linus Torvalds handelt es sich trotz über 10.000 Änderungen um ein eher “kleines” Release.

Linux Presentation Day (Bild: Linux Presentation Day)

Linux Presentation Day erklärt das offene Betriebssystem

Mehrere Veranstalter präsentieren am 9. Mai in Berlin, was Linux ist und wie es funktioniert. Der Linux Presentation Day wird vom LinuxTag, der FSFE, von KDE und der Berliner Informatiklehrer-Fachgruppe der Gesellschaft für Informatik (IBBB) unterstützt. Er richtet sich an private Nutzer und KMU.

LibreOffice (Bild: The Document Foundation)

The Document Foundation hat Cloud-Version von LibreOffice angekündigt

Die Cloud-Version von LibreOffice wäre ein Konkurrent zu Microsoft Office 365 und Google Docs. Allerdings liegt bisher nur ein auf HTML 5 basierender ‘Proof-of-Concept’ vor. Diesen will die TDF jedoch zur Cloud-Anwendung weiterentwickeln. Das Ergebnis soll vollständig zur Desktop-Version von LibreOffice kompatibel sein.

sirius-logo (Bild: Clarity Lab)

Sprachassistent Sirius ist ab sofort für Linux verfügbar

Der “persönliche intelligente Assistent” besitzt sowohl eine Sprach- als auch eine Bilderkennung. Ein Frage-und-Antwort-System liefert überdies Informationen aus einer Wikipedia-Datenbank. Finanzielle Unterstützung bekommt das Projekt unter anderem von Google sowie der US-Forschungsbehörde DARPA.

Linux-Report (Screenshot: ITespresso via Linux Foundation)

Linux-Kernel-Entwicklung: Intel läuft Red Hat den Rang ab

Das geht aus dem aktuellen Bericht zum “Linux Kernel Development” hervor. Intel-Mitarbeiter trugen 10,5 Prozent der Code-Zeilen der Kernel-Versionen 3.11 bis 3.18 bei, Red-Hat-Entwickler nur noch 8,4 Prozent. Insgesamt sind Unternehmen immer noch zu mehr als 80 Prozent an der Kernel-Entwicklung beteiligt.

Linuxquestions.org hat Nutzer in 30 Kategorien nach der populärsten Open-Source-Software gefragt (Bild: Shutterstock / Bildagentur Zoonar)

Das ist aktuell die populärste Open-Source-Software

Linux- und Open-Source-Nutzer haben auf LinuxQuestions.org für ihren bevorzugten Linux-Desktop, Open-Source-Browser, die quelloffene Cloud-Software ihrer Wahl und auch die ihrer Ansicht nach beste Open-Source-Datenbank abstimmen können. Während bei den Browsern Firefox mit 58 Prozent der Stimmen eindeutiger Sieger ist, fielen die Ergebnisse bei Linux-Desktops und den über 30 weiteren Kategorien deutlich knapper aus.