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Facebook untersagt Nutzung seiner Daten für Überwachungstools

Die neue Richtlinie ist speziell für Entwickler gedacht. Sie konkretisiert laut Facebook lediglich bereits vorhandene Bestimmungen. Das Social Network setzt damit eine Forderung von Bürgerrechtlern um. Sie hatten Facebook und Twitter schon vor Monaten vorgeworfen, Daten für die Überwachung von Nutzern zu liefern.

Wikileaks: Tech-Firmen warten auf Informationen von Assange

Tage nach der Ankündigung haben die Unternehmen offenbar noch keine Einzelheiten über von der CIA genutzte Schwachstellen in ihrer Software erhalten. Obwohl Exploits aus den enthüllten Geheimdokumenten redigiert wurden, fand ein Sicherheitsforscher übersehene Windows-Malware.

CIA-Hack: Wikileaks strebt Zusammenarbeit mit Tech-Firmen an

Die Enthüllungsplattform will Apple, Google, Samsung und weitere Unternehmen zuerst detailliert über CIA-Exploits informieren, damit sie ihre Produkte schützen können. Julian Assange wirft der CIA Inkompetenz vor, weil sie ein solches Cyberwaffen-Arsenal geschaffen und schlecht gesichert habe.

EugH-Bau (Bild: EU)

EuGH kippt Vorratsdatenspeicherung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippt die anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Das Gericht sieht darin eine zu große Einschränkung der Privatsphäre. Generell sei die Speicherung von Daten erlaubt, jedoch müssen dafür bestimmte Garantien erfüllt werden.

Klage gegen Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht

Mit ihr soll die vor einem Jahr vom Bundestag beschlossene “Speicherpflicht für Verkehrsdaten” gekippt werden. Die Kläger unter Federführung des Vereins Digitalcourage e.V. halten sie trotz der Änderungen gegenüber der ersten Auflage des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung für unzulässig. Für die Provider hat bereits im Mai die Firma Space.net gegen das Gesetz geklagt.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Verletzen elektronische Schließanlagen Persönlichkeitsrechte?

Darüber muss diese Woche das Landgericht Detmold entscheiden. Geklagt hat ein Lehrer eines Berufskollegs im Landkreis Lippe. Der wehrt sich mit Unterstützung eines Großteils des Kollegiums gegen die der Schließanlage innewohnende Möglichkeit zur umfassenden Datenspeicherung und der dadurch möglichen Erstellung von Bewegungsprofilen.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

BND-Gesetz: eco Verband wirft Bundesregierung Augenwischerei vor

Im Vorfeld der Verabschiedung des BND-Gesetzes durch den Bundestag hat sich der eco Verband zu Wort gemeldet: Seiner Ansicht nach wird mit der sogenannten Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung eine unkontrollierte Hintertüre für die staatliche Überwachung im Inland eingeführt.

Verschlüsselung (Shutterstock/maxuser)

Bundesinnenminister macht innere Sicherheit zum IT-Thema

Eine gemeinsame Stellungnahme von Thomas de Maizière und seinem französischen Amtskollegen Bernard Cazeneuve fordert selektiven Einblick in verschlüsselte Kommunikation via Messenger und Unterstützung durch Betreiber Sozialer Netzwerke bei der Terrorismusbekämpfung. Die Vorschläge sollen im September beim Gipfeltreffen der EU-27-Staaten besprochen werden.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Bundestrojaner erweist sich als weitgehend unbrauchbar

Die vom Bundeskriminalamt entwickelte Software kann Berichten zufolge weder verschlüsselte Messenger-Programme überwachen noch lässt sie sich auf Smartphones oder Tablets einsetzen. Auch bei Systemen mit Mac OS oder Linux muss der Bundestrojaner passen. Damit ist er Polizeisprechern zufolge nicht praxistauglich.

USA (Bild: Shutterstock / Boivin Nicolas).

US-Senat bereitet Antiverschlüsselungsgesetz vor

Technologiefirmen, die sich weigern, gerichtlichen Anordnungen zum Zugriff auf verschlüsselte Daten nachzukommen, droht dann eine Ordnungsstrafe. Der Gesetzentwurf dafür scheint bereits weit gediehen zu sein, berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. Er ist offensichtlich auch eine Reaktion auf Apples Weigerung, in einem derartigen Fall mit dem FBI zu kooperieren.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Bundestrojaner darf nun eingesetzt werden

Das hat das Bundesinnenministerium mitgeteilt, nachdem die technischen Tests abgeschlossen sowie die Überprüfung hinsichtlich der vom Bundesverfassungsgericht auferlegten rechtlichen Rahmenbedingungen beendet wurden. Das Spähprogramm darf nun nach Genehmigung und unter strengen Auflagen zum Einsatz kommen.

Flaggen-EU-USA (Bild: Shutterstock/meshmerize)

EU-US Privacy Shield soll Safe Harbor ersetzen

EU-Vizepräsident Ansip und Justizkommissarin Jourová wurden mit der Umsetzung beauftragt. Beide loben es als feste Grundlage für den künftigen transatlantischen Datenaustausch. Kritiker bemängeln allerdings die Form der Vereinbarung und zweifeln die Konformität zu EU-Recht an.

hacker-angriff-firewall (Bild: Shutterstock / Andrea-Danti)

Privat genutzte Rechner für NSA wichtiger als Zero-Day-Lücken

Einem NSA-Vertreter zufolge spielen die vieldiskutierten unbekannten Sicherheitslücken für die Arbeit des Geheimdienstes eine untergeordnete Rolle. Ein wirklich wichtiger Angriffspunkt seien beispielsweise privat genutzte Firmencomputer. Zudem übe man sich in Geduld, um letzendlich zum Ziel zu kommen.

Netscreen Firewalls (Bild: Juniper)

Juniper findet keine weiteren Hintertüren in seiner Firmware

Im Dezember meldete das Unternehmen eine Backdoor in ScreenOS, der Firmware der mit der Übernahme des gleichnamigen Unternehmens zu Juniper gekommenen Firewall-Reihe Netscreen. Nun wird der problematische Code durch die bei der Router-Firmware JunoOS verwendeten Komponenten ersetzt.

32c3 (Bild: CCC)

32C3: Nordkorea klont OS X und versieht Dateien mit Wasserzeichen

Laut einer Analyse der Sicherheitsforscher Florian Grunow und Niklaus Schiess auf dem 32. Chaos Communication Congress dient das Wasserzeichen in den Dateien, um deren weitere Verteilung nachvollziehen zu können. Das mit Red Star bezeichnete Betriebssystem basiert auf der Linux-Distribution Fedora 11.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Bundesregierung schränkt Pläne zur Internetüberwachung offenbar ein

Das will der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung aus Reihen der Koalition erfahren haben. Der Bundesrat hatte gefordert, zum “Schutz von Persönlichkeitsrechten” ein Recht auf Datenauskünfte über Internetnutzer an Privatpersonen und Unternehmen einzuführen. Diese Pläne seien zunächst zum erst einmal vom Tisch.

USA (Bild: Shutterstock / Boivin Nicolas).

EU besteht beim Safe-Harbor-Nachfolger auf Ausstiegsklausel

Strengere und regelmäßige Prüfungen, ob die Vereinbarungen auch eingehalten werden, hatte EU-Justizkommissarin Vĕra Jourová bereits vor einigen Tagen angekündigt. Mit der geplanten Ausstiegsklausel sollen bei Nichteinhaltung nun Sanktionsmöglichkeiten verankert werden. Die Unterzeichnung des Abkommens wird im Janaur erwartet.

Government Communications Headquarters GCHQ Logo (Bild: GCHQ)

GCHQ gibt endlich Hackerattacken zu

Offenbar setzt der britische Geheimdienst auch über längere Zeitspannen Überwachungssoftware auf Mobilgeräten ein. Alles, was er dazu braucht, sind allgemein gefasste Gerichtsbeschlüsse. Laut einer Klage soll der GCHQ damit gegen britisches Recht verstoßen.

NSA Siegel (Bild: News.com)

NSA sammelt ab sofort ein bisschen weniger Daten

Der US-Auslandsgeheimdienst zeichnet seit Sonntag die Telefon-Metadaten von US-Bürgern nicht mehr generell. Die bislang gesammelten Daten werden allerdings noch mindestens bis Ende Februar aufbewahrt. Komplett gelöscht werden soll die Datensammlung nach Abschluss aller noch laufenden Ermittlungsverfahren.

TOR (Grafik: TOR-Projekt)

TOR startet erste Crowdfunding-Kampagne

Mit ihr will das bislang fast ausschließlich auf Zuwendungen von US-Behörden angewiesene Projekt wahrscheinlich unabhängiger werden. Bereits im Frühjahr waren außerdem Überlegungen angestellt worden, die Entwicklung neuer Angebote durch Crowdfunding zu finanzieren.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Vorratsdatenspeicherung vom Bundesrat durchgewinkt

Ein von Thüringen eingereichter Antrag, den Entwurf dem Vermittlungsausschuss vorzulegen, fand nicht die erforderliche Unterstützung. Jetzt fehlt dem Gesetz nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten. Allerdings ist schon jetzt bekannt, dass eine ganze Reihe von Verfassungsgeschwerden vorbereitet werden.

Verurteilung (Shutterstock/Sofiia Kovryga)

Vorratsdatenspeicherung könnte morgen im Bundesrat scheitern

Thüringen hat einen Antrag auf Einberufung des Vermittlungsausschusses eingebracht. Ziel soll eine “generelle Überarbeitung” des Gesetzentwurfs sein. Der Innenausschuss des Landtags Schleswig-Holstein hat heute entschieden, den Antrag zu unterstützen. Unabhängig von dessen Ausgang sind bereits mehrere Klagen gegen das Gesetz angekündigt.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

US-Senat beschließt Cybersecurity-Gesetz CISA

Dieses soll einen freiwilligen Informationsaustausch über Cybergefahren zwischen Unternehmen und Behörden ermöglichen. Dabei schützt sie eine Immunitätsklausel vor potenziellen Verstößen gegen Datenschutzgesetze. Zu den Gegnern des Gesetzes zählen zum Beispiel Apple, Dropbox und Twitter.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

FDP kündigt Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung an

Das hat das Präsidium der Partei heute beschlossen. Das Mandat als Prozessbevollmächtigtem wird dem an der Universität Bayreuth tätigen Rechtswissenschaftler Professor Heinrich-Amadeus Wolff übertragen. Außerdem wurden 15 Beschwerdeführer genannt, ein Massenverfahren wird nicht angestrebt.

Apple Zentrale (Bild: News.com)

US-Justizministerium: Apple redet sich bei Entschlüsselung von iPhones heraus

Der Hersteller hatte erklärt, er könne auf Nutzerdaten bei iPhones mit der aktuellen iOS-Version überhaupt nicht zugreifen, bei älteren fürchtet er eine Flut von Anfragen zur Entschlüsselung von iPhones und Imageverlust. Das Ministerium erwiderte nun, Apple müsse der Aufforderung nachkommen, da das Betriebssystem lediglich lizenziert, aber nicht verkauft wird.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Letzte Warnungen vor neuem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

Laut Bundesverband IT-Mittelstand ist unklar, welche Firmen betroffen sein werden. Dem AK Vorrat zufolge entsteht ein “unverantwortliches Risiko von Datenmissbrauch, Datenverlust und Datenklau” und der Verein Digitale Gesellschaft befürchtet ein “grundrechtliches Fiasko”.

eBlocker Appliance (Screenshot: ITespresso)

eBlocker schließt Crowdfunding-Kampagne erfolgreich ab

Das Hamburger Start-up eBlocker hat auf Indiegogo über 77.000 Dollar erhalten. Das Funding-Ziel von 50.000 Dollar wurde damit deutlich übertroffen. Angeboten wird eine frühe Version der Software zum Tracking-Schutz sowie eine Appliance, die diese Aufgabe übernimmt.