Microsoft bringt Tool für Cloud-Datenbank-Entwickler

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US-Ortsnamen nimmt Microsoft nun als Codenamen für seine Windows-Azure-Projekte. Dallas ist das Datenbankprojekt der Azure-Cloud, Houston ein Entwickler-Tool, um Datenbanken zu managen. Houston steht jetzt als Technik-Preview zum Download bereit.

Auf dem Azure-Team-Blog meldet Microsoft gutes Wetter in Redmond und die Verfügbarkeit von »Houston« . Die CTP (»Community Technology Preview«) könne man nun, wie auf den letzten beiden Entwicklerkonferenzen für den Sommer angekündigt, herunterladen – und zwar auf den Seiten der »SQL Azure Labs«.

Das Web-Werkzeug für das Datenbankmanagement soll Verwaltungsaufgaben wie Abfragen, Datenbankschemata, Tabellen-Änderungen und dergleichen übernehmen. Im Beispiel nennt Microsoft, wie man etwa Tabellen oder Abfragen anlegt oder wie man gespeicherte Prozeduren bearbeitet. Eine Reihe von Beispielvideos zeigt Microsoft hier – im eigenen Format Silverlight, das eine Art Konkurrenz für Flash darstellen soll. In Silverlight-Technik laufe auch die Houston-Oberfläche, meldet MS. Angeblich soll das Produkt Ende 2010 fertig sein.

Das Projekt »Dallas« ist schon weiter – inzwischen bei der zweiten CTP-Version, eine dritte ist für August angekündigt. Dallas soll helfen beim Aufbau, der Verwaltung und dem Online-Angebot von »Premium-Datenbank-Abonnements«. Zugriffsrechte für öffentliche und private Datenbestände und ein Framework für Bereitstellung und Bezahlung sollen wohl vor allem Industrie-Unternehmen und Verlage ansprechen. So gehören schon National Geographic, Associated Press und Weather Central zu den Abnehmern. (Manfred Kohlen)

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