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Apple Zentrale (Bild: News.com)

Patenantrag: Apple könnte künftig Werbung dem Kontostand anpassen

Das in dem Antrag beschriebene System soll dafür sorgen, dass Nutzer auf dem Smartphone lediglich Werbeanzeigen für Produkte sehen, die sie sich auch tatsächlich leisten können. Setzt Apple das in die Tat um, wäre das eine deutliche Absage an das bisherige Versprechen, keine Kundendaten zu monetarisieren.

Anwalt bei der Arbeit (Bild: Shutterstock)

Schleichwerbung auch bei YouTube abmahnfähig

Unternehmen nutzen gezielt die Popularität von YouTube-Stars, um Produkte bekannt zu machen und zu bewerben. Was Marketingfachleute als gelungene Aktionen bejubeln sehen Anwälte kritisch: Werbung sei schließlich grundsätzlich kennzeichnungspflichtig – daher auch bei YouTube – und Verstöße könnten abgemahnt werden.

Bitly Logo (Grafik: Bitly)

Kurz-URLs: Bitly schiebt Affiliate-Links und Cookies unter

Ein Teil der von dem Dienst generierten Kurz-URLs werden mit dem Affiliate-Anbieter VigLink verbunden. Damit können der Werber Traffic der über Bitly, generiert wird, feststellen und entsprechend vergüten. Dem Dienst zufolge ist es der Test für ein neues Geschäftsmodell.

Logos Skype und Sky (Bild: Microsoft/Sky)

Microsoft verliert Markenrechtsstreit um Skype in Europa

Es kann sich die Bezeichnung für seinen Kommunikationsdienst nicht als Marke eintragen lassen. Den Antrag, zwei frühere, gleichlautende Urteile aufheben zu lassen, hat das Gericht der Europäischen Union jetzt abgewiesen. Seiner Ansicht nach besteht zwischen Wort- und Bildzeichen “Skype” und der Wortmarke des britischen Fernsehsenders “Sky” Verwechslungsgefahr.

Google Logo (Grafik: Google)

Leistungsschutzrecht: Google soll offenbar 6 Prozent seiner Sucheinnahmen abgeben

Diesen Anteil fordert Berichten zufolge die VG Media. Die Verwertungsgesellschaft gibt sich dabei noch großzügig: Ihr zufolge stünden den Verlagen eigentlich 11 Prozent der mit der Suchmaschine erzielten Umsätze zu. Aber da nur etwa die Hälfte von ihnen in der VG Media organisiert sei, gebe man sich mit 6 Prozent zufrieden. Bei einem Umsatz von etwa 4,5 Milliarden Euro sind das rund 270 Millionen Euro.

Samsung OH46D vorne (Bild: Samsung)

Samsung kündigt für Außeneinsatz geeignete Displays an

Der Hersteller liefert mit dem 46-Zoll-Display OH46D im Mai das erste Modell seiner Serie OHD aus ein und kündigt für Juni ein 55-Zoll-Modell an. Die Displays der Reihe sollen Regen, Wind und Graupelschauern standhalten. Die Smart-Signage-Displays sind zudem vor Glasbruch, Hitzeeinwirkung und Kälte geschützt.

(Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

Gerichtsurteil: Internetnutzer dürfen Adblocker verwenden

Demnach scheitern Zeit Online und Handelsblatt mit ihrer Klage gegen den Entwickler von AdBlock Plus. Die Verlage prüfen jetzt, ob Beschwerde gegen das Urteil eingelegt werden kann. Auch ProSiebenSat1, RTL Interactive und Axel Springer gehen rechtlich gegen den Adblocker AdBlock Plus vor.

Instagram Logo (Grafik: Instagram,)

Instagram zeigt nun auch in Deutschland Werbung an

Die ersten Nutzer sehen die Anzeigen ab heute in ihren Feeds. Laut Instagram handelt es sich dabei um Anzeigen “ausgewählter, kreativer Partner”. Erfahrungen mit Anzeigen hat der Dienst bereits seit September 2013: Damals begann er in den USA damit. Seitdem kamen Großbritannien, Australien und Brasilien hinzu.

Google zeigt nun auch im Play Store Werbung an (Bild: Google).

Google erprobt bezahlte Suchanzeigen im Play Store

Dazu soll in den kommenden Wochen ein Pilottest starten. Die Werbung soll dabei neben den regulären Suchergebnissen angezeigt werden. Google erklät, man wollle damit einerseits Nutzern helfen, neue und für sie interessante Anwendungen zu finden, andererseits Entwicklern die Möglichkeit geben, ihre Apps zu bekannter zu machen.

Datenklau (Bild: Shutterstock)

Adwords-Anzeigen locken Google-Nutzer auf Betrüger-Website

Im deutschsprachigen Raum platzierte Anzeigen werben unter anderem für extrem günstige Festplatten. Eine Bestellung auf der beworbenen Website, die Nutzer mit einem gefälschten Impressum täuscht, führt nicht zur Lieferung der Ware, sondern dem Verlust der Kreditkartendaten. Amazon und Ebay haben dem Treiben auf ihren Marktplätzen Einhalt geboten, Google reagiert schwerfälliger.

Facebook (Bild: Facebook / ITespresso)

Fanpages bei Facebook lohnen sich für Unternehmen kaum

Ein Social-Media-Auftritt bei Facebook scheint für viele Unternehmen unerlässlich. Eine Umfrage der Technischen Hochschule Deggendorf zeigt jedoch, dass eine Facebook-Fanpage fürs Marketing so gut wie keine Auswirkung hat und auch als Verkaufskanal ungeeignet ist. Das restliche Potenzial wird den Wissenschaftlern zufolge unzureichend ausgeschöpft.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Facebook stellt Werbekunden neue Werkzeuge zur Verfügung

Mit Conversion Lift sind nun auch Rückschlüsse auf die Auswirkungen von Online-Kampagnen auf den Umsatz in Ladengeschäfte möglich. Facebook hofft damit auch der zunehmenden Mobilität und Geräteflexibilität der Nutzer Rechnung zu tragen. Allerdings will es von den Werbenden auch zusätzliche Daten haben.

(Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

BGH-Urteil: Geschäftsführer haftet bei Wettbewerbsverstößen nicht grundsätzlich

Unlautere Wettbewerbshandlungen werden ihm allerdings zum Verhängnis, wenn er aktiv daran beteiligt war oder sie nach den Grundsätzen des Deliktrechts hätte verhindern müssen. Rechtsexperten bewerten das unterschiedlich: Die einen sprechen von einem “schwarzen Tag für den lauteren Wettbewerb”, andere begrüßen es als Schritt hin zu mehr Rechtssicherheit.

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Über fünf Prozent der Websites nutzen neue Methoden zum User-Tracking

Das geht aus einer Untersuchung der weltweit 100.000 meistbesuchten Webseiten hervor. Die Methoden heißen Canvas Fingerprinting und Evercookies. Mit der Top-Level-Domain .de ermittelten die Forscher 144 Seiten, die so ihre Nutzer tracken. Allerdings sind es nicht immer die Betreiber selbst, sondern oft Anzeigendienste wie Addthis.com oder das von Gruner + Jahr betriebene Ligatus.

ITespresso e(Bild: Shutterstock/tofutyklein).

Die wichtigsten Abkürzungen und Begriffe aus dem Online-Marketing

Wer – aus welchem Grund auch immer – eine eigene Website betreibt, wird schon gelegentlich darüber nachgedacht haben, ob sich darüber mit ein wenig Werbung nicht auch etwas dazuverdienen lässt. Die ersten Schritte in dem Umfeld sind allerdings schwierig, denn dort wimmelt es nur so vor Abkürzungen. ITespresso erklärt die wichtigsten.

Firefox Logo (Bild: Mozilla Foundation)

Firefox: Mozilla stellt Pläne für moderate Werbung vor

Auf der Neuer-Tab-Seite werden nur gesponserte Inhalte von “handverlesenen Partnern” Platz finden. Bald sollen erste Tests mit den als Directory Tiles bezeichneten Anzeigen starten. Mozilla will neben dem Anwenderinteresse so auch einen möglichen Mehrwert für die Nutzer herausfinden.

Bing bietet Firmen erweiterte Tools für lokales Marketing an

Mit Bing Places for Business können Firmen eigene Online-Profile erstellen. Bing Ads beinhaltet zwei neue Möglichkeiten, Werbeanzeigen um Standortinformationen und Anrufoptionen zu erweitern. Die Marketingmaßnahmen sollen Kunden auf lokale Unternehmen aufmerksam machen und sie direkt zu ihnen führen.

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Jeder siebte TV-Spot wirbt für eine E-Commerce-Firma

Das geht aus Zahlen des Media-Research-Unternehmens XAD für das erste Halbjahr 2013 hervor. Damit haben E-Commerce-Firmen rund 670 Millionen Euro für Werbung im Fernsehen ausgegeben. Gezählt wurden Werbeausstrahlungen in 41 frei empfangbaren und Pay-TV-Kanälen.

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Firefox macht mit Plug-in Lightbeam Überwachung sichtbar

Mit der neuen Version von “Collusion” will Mozilla Surfern einen Eindruck darüber verschaffen, welche Firmen ihre Aktionen im Internet tracken. Allerdings trägt auch Lightbeam anonymisierte Nutzungsdaten zusammen. Sie sollen für Forschungen zur Verfügung gestellt werden.

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Google will mehr Daten für personalisierte Werbung verwenden

Die Nutzungsbedingungen sollen zum 11. November geändert werden. Unter andrem will der Konzern “soziale Empfehlungen” der Nutzer in bezahlten Anzeigen einsetzen. Dafür ist ein Opt-in der Nutzer erforderlich. Die Neuregelung widerspricht möglicherweise dennoch einer 2011 mit US-Behörden ausgehandelten Regelung zur klaren Darstellung des Umgangs mit Nutzerdaten.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Facebook erklärt: So nutzen wir persönliche Daten für Werbung

Das Soziale Netzwerk überarbeitet dafür seine Nutzungsbedingungen abermals. Es setzt damit die aus dem Streit um Anzeigen mit Facebook-Likes hervorgegangenen Vereinbarungen um. Die Vorschläge dürfen Nutzer in den nächsten sieben Tagen kommentieren. Eine Abstimmung darüber ist jedoch nicht vorgesehen.

Anzeigennetze verbreiten Android-Malware

Weil Schadprogramme über Anzeigenschaltungen (oder “gekaperte” Ads) auf das Smartphone oder Tablet gelangen, erkennen  viele Antivirenprogramme sie nicht. Ausprobiert haben dies Cyberkriminelle in Asien. Die dort aufgetauchte Malware meldet Nutzer bei teuren Premium-SMS-Diensten an. Experten warnen: Länder ohne eigenen Google Play Store müssen mit einer Zunahme solcher Angriffe rechnern.

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Schwere Vorwürfe gegen das Firefox-Plug-in Adblock Plus

Der Tech-Blogger Sascha Pallenberg bezeichnet das in Deutschland entwickelte Add-on als “perfide konzipiertes Hintertürchen”. Die Funktion “Acceptable Ads” sei lediglich ein Trick, um fremde Anzeigen durch eigene zu ersetzen. Dazu gehören zum Beispiel die von United Internet und verbundener Firmen.

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Bald blinken 30 Prozent der Mobilfunk-Anzeigen per Facebook aufs Display

Laut Marktforschern holt sich Facebook bald 30 Prozent der mobilen Displaywerbung. Mit fast einer Milliarde Umsatz durch mobile Werbung in den USA bis Ende 2013 hat sich das soziale Netzwerk vom finanziell unbedeutenden Unternehmen zum großen Werbeplayer gemausert. Facebook wie Twitter sind vor allem durch App-spezifische Werbeformate erfolgreich.

Google verbannt Adblocker aus Google Play

Erwischt hat es unter anderem Adblock Plus, Ad Blocker Root, AdAway und AdFree. Über andere App Stores sind sie aber weiterhin erhältlich. Google begründet die Maßnahme damit, dass bei Google Play keine App Netzwerke, Dienste und Funktionen anderer Anbieter modifizieren darf.