Intel-Mann wird Geheimagent

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Niemand soll der CIA vorhalten können, sie habe wieder einmal etwas verpennt, und deswegen gönnt sich der US-Geheimdienst schon seit 1999 eine kleine, feine Risikokapitalgesellschaft, die sich an High-Tech-Firmen beteiligen soll. Auf dem Chef-Sessel hat jetzt ein Intel-Mann Platz genommen.

Ob In-Q-Tel, die Venture-Capital-Firma der CIA, sich nach dem legendären Technikzulieferer von James Bond benannt hat, weiß man zwar nicht – ähnlich ambitioniert wie der geniale Tüftler will man aber auch hier Top-Spione mit Top-Geräten versorgen.

Dafür, dass man sich dabei nicht in technologischen Sackgassen verrennt, soll künftig Christopher A.R. Darby sorgen, der von Intel kommt und als Experte für Cyber-Security gilt. Sein Vorgänger hatte nicht einmal vier Monate durchgehalten.

Und woran ist die CIA am meisten interessiert? Das weiß Lee A. Ault III, der Vorstandsvoritzende von In-Q-tel: Nanotechnologien und Akkus mit längerer Laufzeit. James Bond hätte sich ein neues Auto gewünscht.

Die Washington Post weiß mehr

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