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Breitbandanschluss (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin)

Zyxel schließt NetUSB-Sicherheitslücke bei seinen Routern

Sie war vergangene Woche öffentlich bekannt geworden. Da sie sich in der Regel nur von einem Angreifer im lokalen Netzwerk ausnutzen lässt, ist sie zwar unangehm, aber nicht so gefährliche wie frühere Sicherheitslücken in Routern. Dennoch sollten Nutzer das Firmware-Update umgehend einspielen.

TP-Link Archer VR200v (Bild: TP-Link)

TP-Link fixt NetUSB-Lücke bei weiteren Router-Modellen

Das Firmware-Update steht wie angekündigt jetzt bereit. Ältere Modelle sollen dann bis Mitte Juni damit versorgt werden. Die NetUSB-Schwachstelle war vergangene Woche öffentlich bekannt geworden. Sie steckt in der Softwarekomponente “NetUSB.inf” die von mindestens 26 Herstellern in ihren Treibern verwendet wird.

Breitbandanschluss (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin)

Neues Exploit-Kit für DSL-Router aufgetaucht

Es greift 55 Modelle, unter anderem von Asus, Belkin, D-Link, Linksys, Netgear und Zyxel, an. Dem Malware-Experten Kafeine zufolge werden in ihnen Schwachstellen ausgenutzt, um die Einstellungen des DNS-Servers zu ändern. Um Opfer eines Angriffs zu werden, reicht der Besuch einer präparierten Website.

Breitbandanschluss (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin)

Millionen Router und vernetzte Geräte über USB-Lücke angreifbar

Von der Lücke sind Geräte von 26 Herstellern betroffen. Ein Angreifer könnte sie ausnutzen um einen Pufferüberlauf hervorzurufen und anschließend Schadcode oder Denial-of-Service-Angriffe auszuführen. Anfällig ist die von KCodes entwickelte Funktion USB-over-IP. Sie wird benutzt, um USB-Geräte im Netzwerk freizugeben.

TEW-817DTR (Bild: Trendnet)

Trendnet kündigt mobilen WLAN-Router mit 802.11ac an

Das AC750-WLAN-Routermodell TEW-817DTR soll ab Juli zur UVP von 55 Euro im Handel erhältlich sein. Das Gerät passt sowohl in europäische und britische als auch in nordamerikanische Steckdosen. Anhand verschiedener Modi kann der mobile Router kabelgebundenes Internet oder ein Hotel-WLAN auf mehrere 802.11n- oder 802.11-ac-fähige Geräte aufteilen.

Linksys WRT1200ac (Bild: Linksys)

WRT1200AC: Linksys bringt weiteren WLAN-Router mit Open-Source-Treiber

Der Hersteller stattet seinen nun für rund 180 Euro erhältlichen WLAN-Router mit zwei externen Antennen aus. Er funkt 802.11ac-Signale in beiden Wi-Fi-Frequenzen. Im 5-GHz-Band erreicht er 867 MBit/s, kombiniert mit 2,4 GHz kommt er auf 1200 MBit/s. Bei Festnetzverbindungen überträgt der Router bis zu 3 GBit/s.

Ttrendnet TEW-820AP (Bild: Trendnet)

Add-on von Trendnet macht Router zu 802.11ac-WLAN-Access-Points

Der TEW-820AP Wireless AC Easy Upgader wird an einen Ethernet-Port des Router eingesteckt, um diesen in ein Funknetzgerät mit Unterstützung für den Standard 802.11ac zu verwandeln. Das funktioniert bei alten WLAN- oder kabelgebundene Router sein. Nur ein 802.11ac-fähiges Gerät muss zur Initialisierung vorhanden sein.

Breitbandanschluss (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin)

Routerzwang: Neuer Gesetzesentwurf stößt auf Zustimmung

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich 22 Hersteller von Routern, WLAN-Routern und Telefonanlagen positiv dazu geäußert. Sie sehen die von ihnen lange geforderte freie Endgerätewahl für Verbraucher gegeben. Der Entwurf definiert die “Dose an der Wand” als Netzabschlusspunkt und schreibt die Herausgabe von Zugangsdaten an Verbraucher vor.

D-Link DWR932 (Bild: D-Link)

D-Link zeigt portablen LTE-Router DWR-932 mit WLAN-Zugang

Der WLAN-Hotspot DWR-932 erlaubt mehreren Geräten, sich über Wi-Fi in die 4G- oder 3G-Verbindung des Routers einzuloggen. Er erreicht Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Der integrierte Akku mit einer Kapazität von 2020 mAh soll für eine Betriebsdauer von vier Stunden ausreichen.

Breitband (Bild: Shutterstock / Ensuper)

Hacker übernehmen angeblich Heimrouter und nutzen sie für DDoS-Angriffe

Dem Sicherheitsexperten Brian Krebs zufolge steckt dahinter die Hackergruppe Lizard Squad. Sie hatte sich im Dezember zu einem Distributed-Denial-of-Service-Angriff auf Sonys PlayStation Network bekannt. Die Router stellen laut Krebs ohne Wissen ihrer Besitzer die erforderliche Bandbreite für den Dienst LizardStresser zur Verfügung.