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Umfrage: Kunden mit digitalen Spiegelreflex-Systemen unzufrieden

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Nicht etwa eine mangelnde Bildqualität liegt den Nutzern der mittel- bis hochpreisigen digitalen Fotoapparate im Magen, sondern die langsamen Verschlusszeiten und eine enttäuschende Haltbarkeit.

Mit Bildauflösung, Schärfe und Farbdarstellung der Fotos sind die meisten Nutzer der modernen Spiegelreflex-Kameras weitgehend zufrieden, berichtet die aktuelle Marktstudie von JD Power and Associates, die zwischen Oktober und April bei 4.500 verifizierten Fotografen durchgeführt wurde.

Verbesserungen wünschen sie sich insbesondere bei den Verschlusszeiten und bei der Haltbarkeit. Offenbar sind zu viele Bewegungsaufnahmen unscharf, schnelle Bildfolgen kaum möglich. Außerdem gibt es immer wieder Module und Systembestandteile, die durch Ausfall glänzen. Daher erreicht auch der Punkt Zuverlässigkeit keine Top-Wertungen. Bei Batterie- und Akkulaufzeiten liegen die Werte im oberen Mittelfeld, bei Zoom und Bildstabilisation sind die Kunden in der Regel recht zufrieden. Die Bedienbarkeit hängt sehr stark vom Modell ab.

Da sich hier enorme Unterschiede von Kamera zu Kamera zeigen, ließ JD Power auch die beliebtesten und meistverkauften digitalen Spiegelreflexer einzeln bewerten. Die Verbraucher konnten selber Punkte vergeben. Den Spitzenwert mit einem 914er-Schnitt erreichte die Nikon Pro-Serie (Bild), dicht gefolgt von der Canon Mark-Serie mit 909 Zählern. Die D-Serien von Canon und Nikon liegen mit 889 Punkten gleichauf, gefolgt von Pentax K-Serie mit 883 und Canon Rebel mit 881. Sony A-Serie erhielt 867 Zähler.