Veropedia: Wikipedia mit Qualitätskontrolle

So unentbehrlich sich Wikipedia als Informationsquelle gemacht hat, so durchwachsen ist die Qualität dessen, was sich auf der Jeder-kann-mitmachen-Site findet. Das soll anders werden mit Veropedia, einer Sammlung der qualitativ hochwertigsten Einträge auf Wikipedia.

von Dieter Jirmann 0

Um sich für die Aufnahme in Veropedia zu qualifizieren, darf ein Artikel keine Elemente mehr enthalten, die der Bearbeitung bedürfen, keine toten externen Links, keine Tags für fehlende Zitate etc. Sind diese formalen Kriterien erfüllt, nehmen sich anerkannte Akademiker und Experten des Textes an, bevor er freigegeben wird. Finanziert werden soll dieser Aufwand durch Werbeeinnahmen – Veropedia versteht sich explizit als kommerzielle Unternehmung, obwohl darauf hingewiesen wird, dass durch die angewandten verfahren auch die Qualität von Wikipedia steigen soll. Im Moment befinden sich auf der Site rund 3.800 Artikel. [gk]

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0 Antworten zu Veropedia: Wikipedia mit Qualitätskontrolle

  • 29. Oktober 2007 à 20:26 von Lemy

    also damit das ansprchend wird, müssen die aber noch am layout basteln. Und was noch viel wichtiger ist, dieses blöde englisch von ihrer seite nehmen. das stört beim lesen :P

  • 29. Oktober 2007 à 20:52 von o&tx

    das hört sich nicht schlecht an.

    denn wenn ich wikipedia bei einer arbeit als quelle bei so manchem prof angebe darfs ich gleich noch mal machen :-/

    was ich echt scheisse find weil ich denk das wiki eines der besten projekte im ganzen netz ist.

  • 30. Oktober 2007 à 04:48 von some guy

    @ o&tx: Manche Leute kommen nicht damit klar, dass man heutzutage nunmal leichter an Wissen kommt, dass es heutzutage leichter ist, sich zu bilden. Diese Leute, die einstmals unnötig viele Stunden in Büchern geschmökert haben um die selben Informationen zu finden, die man heute innerhalb von Minuten in Wikipedia sammeln kann, gönnen es dieser Generation einfach nicht. Diese Leute wollen unsere Generation ebenso hart schuften sehen einen entspr. Bildungsstand zu erreichen wie sie damals geschuftet haben, um daraus eine Art Genugtuungsgefühl zu erhalten.
    Der Großteil aller Wikipediaartikel ist qualitativ hochwertig genug, dass eine Ablehnung der Wikipediainformationen von Lehrern und Profs nicht gerechtfertigt ist.
    Statt sich so fortschrittsfeindlich, ja neidvoll zu verhalten, sollten sie ihre Schüler und Studenten lieber darin unterrichten, wie man Wikipedia richtig nutzt. Die Quellen und Referenzen prüft, und Wikipediaartikel als Sprung-/Referenzpunkt für weitere Recherchen verwendet.
    Das ist die Zukunft, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.

  • 30. Oktober 2007 à 11:54 von Wilbert

    Bitte beachten Sie, dass Wikipedia nicht für wissenschaftliche Arbeiten als Referenz dienen kann. Die Artikel sind oft richtig, aber eben nicht immer. Man erwartet von Wissenschaft eine gewisse Genauigkeit und stellte diese in Frage, wenn plötzlich falsche Informationen über wissenschaftliche Kanäle verbreitet würden. Darum empfehle ich jedem Nutzer, der Informationen für wissenschaftliche Arbeiten sucht, Wikipedia als Einstiegspunkt zu sehen. Man beliest sich, bekommt sehr schnell einen möglicherweise korrekten Eindruck. Nun darf man die Thesen überprüfen. Sind die Artikel unter Angabe von Quellen online, können diese Quellen dann bis zur Wurzel überprüft werden. Das spart immernoch jede Menge Zeit gegenüber der Bibliothekenvariante und ist mit wissenschaftlicher Recherchemethodik einigermaßen vereinbar. Ein Nachteil jedoch bleibt: Der Staat garantiert für den Erhalt von Buchquellen seiner Bibliotheken für eine ziemlich lange Zeit. Ob Wikipedia in 15 Jahren noch immer auf aktuelle Art genutzt werden kann, ist nicht garantiert. Das Neid-Argument teile ich nicht.

  • 30. Oktober 2007 à 13:04 von Schnitzelfreund

    Wissen bei Wiki sammeln ist wie Lotto – obs ein Treffer ist was da steht weis man nicht. Wiki kann bestenfalls der Unterhaltung dienen mehr aber nicht.

    Als Wissensquelle völlig wertlos weil auch Trolle sich ungeprüft darin ergießen dürfen.

    ->
    denn wenn ich wikipedia bei einer arbeit als quelle bei so manchem prof angebe darfs ich gleich noch mal machen :-/

    => Danke Ihnen denn Sie wissen was Sie tun.

  • 30. Oktober 2007 à 17:16 von Dennis M.

    “Manche Leute kommen nicht damit klar, dass man heutzutage nunmal leichter an Wissen kommt, dass es heutzutage leichter ist, sich zu bilden.”

    Da sagst Du etwas Wahres. Ich habe aus dem Internet viel mehr Bildung bezogen als in meinen 11 Jahren auf dem Gymnasium. Wobei ich Internetrecherche nicht unbedingt einfacher finde als den klassischen Frontalunterricht. Man gelangt zwar schneller an relevante Informationen, muss aber (zeitaufwändig) viel ausfiltern und mehrere Quellen gegenchecken, da die Qualität und Zuverlässigkeit des Stoffs stark schwankt.

    Auf Wikipedia allein würde ich mich auch nicht verlassen wollen, aber sie ist sehr gut dafür, sich einen Überblick zu verschaffen und Anregungen und weiterführende Links für eine Recherche zu finden.

  • 31. Oktober 2007 à 00:34 von sven

    für allgemeine dinge wo es nicht um 100% ge genauigkeitist die Wikipedia sicherlich ganz gut.
    aber das professoren oder unis da bauchweh haben wenn artikel der Wikipedia zu Studienzwecken rangezogen werden kann ich schon verstehen.
    Nur weil da einige gut schreiben können usw. ist das nicht immer richtig was Da steht oder in teilen.
    ich nehme dazu lieber fachliteratur wenns präzise sein muß.und selbsr da sollte man mehrere quellen nutzen.

    es wird halt in der Wikipedia nicht wisschenschaftlich überprüft.
    viel mehr zeit wird da verwendet ob die form und Stil stimmen.

    also ich nutze auch die wikipedia.als bibel des wissens aber sicherlich nicht. dazu fehlt ihr doch einiges.
    MFG sven

  • 31. Oktober 2007 à 00:38 von sven

    Soryy für die Fehler.
    Ich hab zu Vorreillig abgesendet.

    der 1. satz sollte heissen:
    für allgemeine dinge wo es nicht um 100% ge genauigkeit geht für den Privatgebrauch die Wikipedia sicherlich ganz gut.
    MFG

  • 31. Oktober 2007 à 00:43 von sven

    wird ja immer schlimmer.:-(

    Sorry

  • 1. November 2007 à 18:36 von Arbol01

    Nach dem ichmir die Artikel bei Veropedia angesehen habe,bzw. angesehen habe,welche Artikel nicht bei Veropedia sind, sehe ich mich mal wieder wieder darin bestätigt,wie unausgewogen solche Projekte sind.

    Der Bereich Mathematik ist praktisch nicht vorhanden. Nicht einmal ein Artikel zum Thema Primzahl ist vorhanden. Ich habe das Gefühl,das sich gerade, und ausschließlich Germanisten,Anglisten,Historiker und Soziologen für solche Projekte ansammeln.

    Bei Citizendium betätige ich mich zumindest als Beobachter, aber bei Veropedia kann ich mich nur mit Abscheu abwenden.

    Ich prophezeie mal, das Citizendium, nach einem guten Start, Veropedia und Meyers Lexikon Online Totgeburten sind.

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