IT-News Leistungsschutzrecht

Google Logo (Grafik: Google)

Leistungsschutzrecht: Google soll offenbar 6 Prozent seiner Sucheinnahmen abgeben

Diesen Anteil fordert Berichten zufolge die VG Media. Die Verwertungsgesellschaft gibt sich dabei noch großzügig: Ihr zufolge stünden den Verlagen eigentlich 11 Prozent der mit der Suchmaschine erzielten Umsätze zu. Aber da nur etwa die Hälfte von ihnen in der VG Media organisiert sei, gebe man sich mit 6 Prozent zufrieden. Bei einem Umsatz von etwa 4,5 Milliarden Euro sind das rund 270 Millionen Euro.

Logo Google (Bild: Google)

Spanische Ausgabe von Google News wird geschlossen

Am 16. Dezember soll die Maßnahme stattfinden. Der Internetkonzern reagiert damit auf die im Oktober verabschiedete “Google-Steuer”-Gesetzgebung. Im neuen Jahr müssen spanische Verlage für die Verwendung ihrer Inhalte durch Nachrichten-Aggregatoren Gebühren verlangen.

Bundestag winkt kastriertes Leistungsschutzrecht durch

Das Gesetz für ein Leistungsschutzrecht hat dank der Stimmen der schwarz-gelben Koalition den Bundestag passiert. 293 Abgeordnete sprachen sich für und 243 gegen das Gesetz aus. Allerdings ist die beschlossene Regelung gegenüber der ursprünglichen Vorlage entschärft worden. Und sie kann noch vom Bundesrat blockiert werden.

Gutachten: Leistungsschutzrecht ist verfassungsrechtlich bedenklich

Das Gutachten wurde vom Internetverband ECO und Google in Auftrag gegeben. Es bescheinigt dem Gesetzentwurf, der den Print-Verlegern helfen soll, verfassungsrechtlich bedenklich zu sein. Begründet wird das unter anderem dadurch, dass die Verlage damit den Autoren die Rechte an ihren Texten wegnähmen.

Start-up-Verband und Piratenpartei kritisieren geplantes Leistungsschutzrecht

Gegen die Bemühungen vieler Verleger und von ihnen beeinflusster Politiker das sogenannte Leistungsschutzrecht durchzusetzen protestieren Gründer, Investoren und Unternehmer jetzt mit einer gemeinsamen Erklärung. Gleichzeitig warnt die Piratenpartei vor den Gefahren der “Google-Steuer” für Verbraucher.

Google einigt sich mit belgischen Verlegern

Damit geht ein seit 2006 andauernder Streit zu Ende. Die Verleger hatten sich beklagt, die Anzeige von Artikeln in Google News verletze das Urheberrecht – und damit vor belgischen Gerichten immer wieder Recht bekommen. Nun soll – trotz nach wie vor gegensätzlicher Rechtsauffassungen – eine Kooperation den wirtschaftlichen Interessen der Verleger Rechnung tragen.

WAZ-Vertreter: Google klaut von uns

Christian Nienhaus, Vertreter des Großverlages WAZ und Sprecher der Zeitungsverleger auf dem Medienforum NRW, beklagte, dass Google davon lebe, systematisch die Inhalte der Zeitungen abzugreifen.