IT-News Jugendschutz

Sexting (Bild: Shutterstock/Axel Bueckert)

Amtsgericht setzt 1000 Euro Schmerzensgeld für Weitergabe von Sexting-Fotos fest

Ein Jugendlicher hatte noch während der Beziehung freizügige Fotos seiner 13-Jährigen Freundin weitergeleitet, die sie ihm auf seine Aufforderung hin geschickt hatte. Den zum Tatzeitpunkt ebenfalls 13-Jährigen hielt das Amtsgericht Charlottenburg aufgrund der allgemeinen Erfahrungen von Jugendlichen im Umgang mit Sozialen Netzwerken für “deliktsrechtlich voll einsichtsfähig”.

Hulbee Logo (Grafik: Hulbee AG)

Neue Version der Suchmaschine Hulbee bietet Jugendschutzfunktionen

Der Schweizer Anbieter Hulbee macht damit in Deutschland einen neuen Anlauf mit seinem vor einem Jahr gestarteten Angebot Swisscows. Mit diesem legte er den Schwerpunkt auf Daten- und Trackingschutz. Es bleibt in der Schweiz erhalten. Auf Hulbee.de sind die Filterfunktionen hinzugekommen.

Deutsche Safer Internet Center Logo (Grafik: Deutsches Safer Internet Center)

EU fördert das Deutsche Safer Internet Center weiterhin

Damit kann auch die Beschwerdestelle des eco-Verbands ihre Arbeit fortsetzen. Sie wird seit 15 Jahren vom eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. betrieben und entfernt illegale Inhalte aus dem Internet. Der Verband sieht sie als Beleg für die funktionierende Selbstregulierung der Internetwirtschaft.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Großbritannien: vernichtende Bilanz nach einem Jahr Porno-Filter

Datenschützern zufolge sind bis zu einem Fünftel der für den eigentlichen Sinn des Filters unverdächtigen Websites nicht mehr erreichbar. So haben Briten keinen Zugriff mehr auf politische Blogs, eine Website von Feministinnen und die eines Porschehändlers – oder kommen erst gar nicht auf die Site, mit der sich die Wirksamkeit der Filter untersuchen lässt.

Google Suche (Bild: Google)

Werbenetzwerk AdWords: Google erlaubt keine Porno-Werbung mehr

In sämtlichen Ländern, in denen AdWords angeboten wird, sind sexuelle Inhalte nun verboten. Als Grund nennt Google “Anstrengungen, um die Nutzererfahrungen mit AdWords laufend zu verbessern”. Ähnliche Einschränkungen betreffen auch andere Google-Dienste.

giropay-ID

Giropay-ID ermöglicht Online-Shops schnelle Altersverifikation

Statt sich mit PIN und TAN nur zum Onlinebanking anzumelden, können Nutzer sie nun auch für die offizielle Altersprüfung verwenden. Mit nur einer Transaktionsnummer lässt sich so gleichzeitig ein Produkt kaufen und vom entsprechenden Shop die Altersprüfung vornehmen.

Google Logo (Grafik: Google)

Google engagiert sich stärker gegen Kinderpornografie

Dazu will der Konzern eine Datenbank mit Hash-Werten entsprechender Bilder einrichten, auf die Strafverfolger, Unternehmen und Kinderschützer zugreifen können. Sie soll spätestens im Sommer 2014 zur Verfügung stehen. Außerdem spendet der Konzern mehrere Millionen Dollar.

Schutzsoftware KinderServer steht gratis zum Download bereit

Das kostenlose Tool soll Eltern und Erziehern helfen, den Umgang von Kindern mit dem Web zu steuern. Eine App für Android mit demselben Ziel steht ebenfalls bereit, eine für iOS soll folgen. Die Gratis-Software KinderServer reiht sich in eine lange Liste ähnlicher Bemühungen von Politik und IT-Firmen ein.

Google gibt Tipps für Jugendschutz im Web

Der Konzern hat dazu das “Jugendschutz-Center für Online-Sicherheit” ins Leben gerufen. Hinter dem wohlklingenden Namen verbirgt sich allerdings lediglich eine Website mit Tipps und Tools für Eltern und Lehrer. Neben Informationen zu den Google-Angeboten gibt es dort auch allgemeine Empfehlungen.

Kinderpornografie im Internet: Verbreitung in abgeschotteten Bereichen

Die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet stellt Politik und Strafverfolger immer wieder vor Probleme. Eine Studie der Initiative „White IT“ nennt nun die Gründe dafür: Demnach findet die Verbreitung des illegalen Materials vor allem in hermetisch abgeschlossenen Tauschbörsen und Newsgroups statt.

EU will Kinderpornosperren einführen

Die Internet-Sperren, die in Deutschland schon durch intelligenteres Löschen ersetzt wurden, kommen eventuell durch die EU-Kommission wieder. Welche der zu sperrenden »fragwürdigen« Websites allerdings noch umstritten sein könnten, gibt der Richtlinienentwurf nicht vor. Tor zur Zensur?

Bundesrat segnet Sperren für Kinderporno-Websites ab

Das umstrittene Gesetz hat nun auch den Bundesrat passiert. Familienministerin von der Leyen erklärte, dies sei ein wichtiges gesellschaftliches Signal für die Rechte der Kinder – in diesem Zusammenhang von Zensur zu sprechen, sei zynisch.

Verfassungsbeschwerde gegen Internet-Sperren

Der jüngst zur Piratenpartei gewechselte frühere SPD-Abgeordnete Jörg Tauss geht beim Bundesverfasssungsgericht gegen das Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Webseiten vor.

Bundestag segnet Kinderporno-Sperren im Web ab

Der Bundestag hat das umstrittene Gesetz gestern abend mit großer Mehrheit verabschiedet. Familienministerin Ursula von der Leyen, die das Gesetzesvorhaben entscheidend vorangetrieben hatte, war bei der Abstimmung nicht anwesend.

Bundesregierung bessert Gesetzentwurf für Internet-Sperren nach

Zwar hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf, mit dem Internet-Sperren für kinderpornografische Webseiten eingeführt werden sollen, etwas angepasst, doch weiterhin heißt es »Sperren statt Löschen«. Kritiker sind enttäuscht – dennoch soll der Bundestag das Gesetz schon am Donnerstag verabschieden.

Bundesrat kritisiert Internet-Sperren

In der Länderkammerkammer gibt es datenschutzrechtliche Bedenken gegen das von Familienministerin von der Leyen vorangetriebene Gesetz zur Sperrung kinderpornografischer Websites.

Erfolg für Petition gegen Internet-Sperren

Die Online-Petition gegen die von der Bundesregierung geplanten Internet-Sperren haben mehr als 50 000 Personen unterzeichnet. Nun muss öffentlich im Petitionsausschuss über sie beraten werden.

Bayern vs. Killerspiele

Die Spieleindustrie habe zu großen Einfluss auf die Alterseinstufung von Computerspielen, kritisieren bayerische Politiker und wollen nun mit Testkäufern prüfen, ob Händler nicht freigegebene Spiele auch an Jugendliche verkaufen.

Freenet: Kinderporno-Sperren werden teuer

Beim Provider Freenet geht man davon aus, dass die Kinderporn-Sperren einen sechs- bis siebenstelligen Betrag kosten – und die Internet-Nutzer beim Surfen bremsen.

Kinderporno-Sperre: Kleine Provider brauchen nicht zu filtern

Ob das geplante Gesetz zur Sperre kinderpornografischer Seiten überhaupt hilfreich ist, wird vielerorts angezweifelt. Wie sich nun zeigt, höhlt die Bundesregierung es auch noch selbst aus, weil sie kleine Provider von der Sperrpflicht ausnehmen will.