Acer produziert den dünnsten All-in-One-PC

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Der extrem schlanke “Rechner im Bildschirm” Acer Aspire 5600U wurde zur Computex im Juni 2012 als Design-Experiment vorgestellt. Nun wird er auch als Produkt offiziell angekündigt.

In einer aktuellen Meldung preist Acer seinen neuen All-in-0ne-Rechner, der “zeitlos graziös” sei, indem man ihn auf das Wesentliche reduziert habe. Dennoch biete er “fortgeschrittene” Technik für eine “Premium-Leistung”.

Hinter den wohlklingenden Marketing-Floskeln steckt ein rahmenloser 23-Zoll-Touchcreen mit eingebautem Rechner, der über eine VESA-Aufhängung an Standfuß oder Wand montiert werden kann und eine HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten anzeigt. Laut Hersteller ist das Rechenungetüm gerade mal 35 Millimeter dick und damit der “dünnste All-in-One”-Rechner auf dem Markt.

Das Touchpanel erfasse bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig, tönt es marktschreierisch aus der Unternehmensmitteilung, das Display warte mit einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden auf.

Der Computer verfüge über “Instant On”- und “Always-Connect”-Techniken. Der Rechner könne also nach dem Ausschalten innerhalb von 1,5 Sekunden wieder lauffähig sein, und die “Always Connect”-Technik verbinde sehr viel schneller mit dem Internet als konventionelle Systeme. Nutze man den optionalen zusätzlich erhältlichen TV-Tuner, könne sich der Rechner beim schnellen Instant-On-Einschalten mit einem Fernseher messen.

Acers “Neuer” wurde als riesiger All-in-one-Rechner schon auf der Computex Anfang Juni präsentiert. Offiziell angekündigt hat man den Aspire 5600U erst jetzt

Das Gerät kommt mit mindestens zwei USB-3-Anschlüssen und noch mehr USB-2-Ports. In der Meldung schweigt sich Acer jedoch über weitere technische Einzelheiten aus – was wohl daher kommt, dass Erweiterungen wie die auf der Messe gezeigten (wie Blu-ray-Laufwerk, Kartenleser oder Fernsehtuner) allesamt “optional”, also gegen Aufpreis erhältlich sind.

Der Multimedia-Rechenknecht kann senkrecht oder waagrecht aufgestellt werden und kommt mit Windows 8. Wann er letztendlich hierzulande verkauft wird, steht noch nicht fest – es ist jedoch davon auszugehen, dass er zeitglich mit oder kurz nach dem Start des nächsten Microsoft-Betriebssystems zu haben sein wird. Dann erst werden auch die Preise bekanntgegeben. Die Produktion muss bereits begonnen haben – denn Acer kündigt in der Regel seine Neuheiten erst an, wenn die Bänder in der Herstellung schon laufen.

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