HPs taiwanischer Business-Computing-Chef Jon Wang meint, Lenovo werde es schwer haben, im Cloud-Computing-Markt zu punkten. Zwar habe es der Konkurrent im PC-Markt weit gebracht, aber um beim Cloud Computing so weit zu kommen wie HP, müsse der chinesische Konzern noch mindestens 10 Milliarden US-Dollar investieren.
Es soll im Gegensatz zu ARM-Tablets die “volle Windows-Erfahrung” bieten. Wie für Microsofts Surface ist eine Docking-Tastatur verfügbar. Zur weiteren Ausstattung gehören 2 GByte RAM, bis zu 64 GByte Flash-Speicher, WLAN, HSPA+ und zwei Kameras.
Der chinesische Hersteller, der sich bereits IBMs Computersparte einverleibte und in Deutschland den Aldi-Zulieferer Medion schluckte, setzt zum nächsten großen Sprung an: Er lässt Zulieferer und Auftragsfertiger im Regen stehen und will fortan Vieles selbst machen - um noch günstigere Rechner anbieten zu können.
Mit “Mobile Access” können Nutzer mit einer einzigen SIM-Karte in den USA und neun europäischen Ländern online gehen – darunter auch Deutschland und Österreich. Lenovo verspricht Downloadraten von bis zu 21 MBit/s. Der Dienst soll zwischen 2 Dollar für eine halbe Stunde und 85 Dollar für einen Monat kosten.
Bei dem auf der Computex in Taiwan ausgestellten Modell handelt es sich noch um einen Prototyp. Es verfügt über einen 10,1-Zoll-Bildschirm, zwei Kameras und einen Dockinganschluss. Angetrieben wird es von Intels kommender Atom-Generation Clover Trail.
Die immer günstigeren tragbaren Computer könnten einen Kaufrausch in Brasilien auslösen: Acer und Lenovo setzen darauf und stecken gezielt vor Ort ihre Ressourcen in Produktion und Vertrieb. Das beeinflusst auch die Notebook-Preise in anderen Ländern.
Endkunden und Business-Partnern wird dort Überschussware sowie Ware aus stornierten Bestellungen und Rücksendungen günstiger angeboten. Geplant ist zudem, darüber gebrauchte und runderneuerte Produkte sowie Rechner mit Schönheitsfehlern loszuschlagen.
Es wird ab nächster Woche bei China Unicom erhältlich sein und ein “LeOS” getauftes Android nutzen. An Bord sind die Funktechniken NFC und Wireless Display. Der 4,5-Zoll-Bildschirm soll 720 mal 1280 Pixel auflösen.
Bei Softwarenochbilliger.de gibt es neuerdings auch „Hardware noch billiger“. Als neuwertige Wiederaufbereitung gebrauchter Notebooks („refurbished“) sind die Klappcomputer mit schnellem Dualcore-Prozessor derzeit zum Sonderpreis erhältlich.
Der Hersteller kommt trotz eines überdurchschnittlichen Zuwachses von 11 Prozent gemessen an den verkauften Stückzahlen im ersten Quartal 2012 nur auf den dritten Platz – hinter Acer und Lenovo. Besonders Acer legt in Deustchland stark zu – verliert allerding in Westeuropa insgesamt nahezu ebenso stark Marktanteile.
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