Wer verhindern will, dass Daten in falsche Hände geraten, sollte sie verschlüsseln. Mit dem kostenlosen TrueCrypt geht das besonders einfach. Es verschlüsselt USB-Speicher, Festplatten und sogar Systempartitionen inklusive Windows.
Daten verstecken
Die einfachste Möglichkeit, Dateien mit TrueCrypt sicher zu verschlüsseln, sind Container. Dabei dient eine beliebige Datei als Safe für andere Dateien, beliebiger Größe und Anzahl. Als Verschlüsselungsalgorithmen stehen neben dem bekannten und als äußerst sicher geltenden AES auch Serpent und Twofish sowie Kombinationen aus diesen drei Methoden zur Auswahl. Positiv: Ein Benchmark bestimmt aufgrund der Hardware, welcher Algorithmus die beste Performance bringt.
Außerdem haben User die Möglichkeit, einen versteckten Container zu erstellen. Dazu verschachtelt TrueCrypt zwei Safes ineinander und verschlüsselt beide mit je einem Passwort. Wird der Benutzer zur Herausgabe des Kennworts gezwungen, öffnet dieses nur den äußeren Container mit unwichtigen Dateien. Der zweite bleibt versteckt. Allerdings legt das Tool nur Container auf Partitionen an, die nicht die NTFS-Kompression nutzen.
Das gleiche Prinzip kommt beim Verschlüsseln von Datenpartitionen zum Einsatz. Auch dabei legt der User auf Wunsch eine versteckte Partition an. Hier hat Version 6 von TrueCrypt zumindest unter Windows Vista und Server 2008 einen Fortschritt gemacht: Der User kann nun logische Laufwerke innerhalb von erweiterten Partitionen chiffrieren. Unter Windows XP kommt TrueCrypt nach wie vor nur mit primären Partitionen klar, von denen auf einer Festplatte maximal vier existieren können.
Ein Wizard führt Schritt für Schritt durch TrueCrypt. Die Dokumentation der Dialoge ist sehr ausführlich. So haben auch Einsteiger keine Probleme mit der Verschlüsselung. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))










