Praxis
Konform komprimieren
Standardmäßig komprimiert
Praxis
Bei digitalen Kameras wird fast ausschließlich das JPEG-Format eingesetzt.
Mit diesem Verfahren bearbeitete Bilder weisen abhängig vom gewählten Kompressionsgrad sehr unterschiedliche Dateigrößen und Qualitätsstufen auf.
Je nach Komprimierungsgrad -einstellbar über das Menü der Kamera – besitzen die Bilder neben qualitativen Verlusten an Farb- und Detailinformation auch formattypische Störungen durch Artefaktbildung (Kachelung). Wird eine Bilddatei mittels des JPEG-Verfahrens auf ein Viertel bis ein Achtel der ursprünglichen Größe reduziert, sind die dabei auftretenden Verluste und Fehler normalerweise nicht wahrnehmbar (Visually-lossless-Komprimierung).
Zwischen den Komprimierungsfaktoren 8 bis etwa 20 nehmen Datenverluste und damit die Bildstörungen sichtbar zu, sind aber erst bei sorgfältiger Betrachtung erkennbar. Bei noch höheren Packraten wird mit dem Kacheleffekt eine JPEG-Eigenart ersichtlich: Im Bild sind acht mal acht Pixel messende Flächen als homogene Kacheln zu erkennen.





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