IT-News Wikipedia

Wiki-Watch (Grafik: Europa-Universität Viadrina)

Wissenschaftler: Wikipedia als Online-Nachschlagewerk nur bedingt geeignet

Zu diesem Schluss kommt das im Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht angesiedelte Projekt Wiki-Watch der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. “Weltsichtverbreiter und Ideologen” gäben ihren Positionen Vorrang vor enzyklopädisch angemessener Darstellung. Die Zahl der Autoren schrumpft zudem weiter.

Crowdfunding (Bild: Shutterstock /Miriam-Doerr)

100-Millonen-Dollar-Fonds soll Wikipedia langfristig arbeitsfähig machen

Die Wikimedia Endowment genannte Stiftung soll von der auf derartige Aufgaben spezialiserten Tides Foundation verwaltet werden. Die wird von einem von der Wikimedia Foundation ernannten Beratergremium unterstützt und beaufsichtigt. Den Betrag von 100 Millionen Dollar hofft man in den kommenden zehn Jahren ansammeln zu können.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Wikipedia sperrt IP-Adresse des französischen Innenministeriums

Es ist nicht das erste Mal, aber mit einer Dauer von einem Jahr die bisher längste Strafe. Als Gründe nennt der zuständige Administrator Vandalismus, unkooperatives Verhalten, die gezielte und anhaltende Korrektur Beiträge anderer Autoren sowie generell „Verarschung“. Verursacher der Sperre sind offenbar mehrere Beamte.

Internetsperren (Bild: Shutterstock / Matthias-Pahl)

Bürgerrechtler: HTTPS eignet sich als Mittel gegen Zensur

Die Electronic Frontier Foundation untermauert ihren Ratschlag mit dem Verweis darauf, dass die komplette Blockade von Wikipedia wegen eines unliebsamen Artikels in Russland nach wenigen Stunden wieder aufgehoben wurde. Bei mit HTTPS verschlüsselten Domänen lassen sich kaum einzelne URLs sperren. Alles zu untersagen, ist aber selbst Zensurbehörden offenbar oft zu viel.

Russland Flagge (Bild: Shutterstock)

Russland will Wikipedia wegen Artikel über Drogen sperren

Ein Beitrag über ein in Russland verbotenes Cannabis-Produkt wurde von Wikimedia zwar ergänzt, aber nicht wie von der Zensurbehörde gefordert gelöscht. Da aufgrund der HTTPS-Verschlüsselung von Wikipedia einzelne Seiten kaum gesperrt werden können, sollen russische ISPs nun die gesamte Domain blockieren.

Wikipedia Logo (Grafik: Wikimedia)

Wikipedia macht Google-Löschanträge publik

57 Verweise auf Wikipedia-Inhalte hat der Internetkonzern bislang aus dem Index seiner europäischen Suchmaschinen entfernt. Über 50 Löschanträge beziehen sich auf Artikel der niederländischen Ausgabe. Die Wikimedia Foundation bemängelt das Fehlen transparenter Richtlinien zum Umgang mit den Löschanträgen.

Wikimedia Deutschland (Bild: Wikimedia Foundation)

Wikimedia Deutschland stärkt die Rechte aktiver Mitglieder

Nachdem sich das Präsidium und Vorstand bereits vergangene Woche trennten, hat am Samstag auch der Vorsitzende sein Amt niedergelegt. In der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand entlastet, das Präsidium dagegen nicht. Zum Vorsitzenden wurde Tim Moritz Hector gewählt, zum zweiten Stellvertretenden Vorsitzenden Sebastian Wallroth.

Wikipedia Logo (Grafik: Wikimedia)

Wikimedia: Turbulenzen im Vorfeld der Mitgliederversammlung

Der Verein hat seinen Geschäftsführer Pavel Richter vor die Tür gesetzt. Der Schritt ist offenbar Ausdruck einer tiefgreifenden Kluft bei den Wikipedia-Betreibern: Der Vorsitzende Nikolas Becker zeigt sich “zutiefst besorgt”. Andere sprechen von einem seit längerer Zeit existierenden “Disconnect zwischen Verein und Gemeinschaft”.

Wikipedia Logo (Grafik: Wikimedia)

Wikipedia geht erneut gegen Inhalte von bezahlten Autoren vor

Dem Unternehmen Wiki-PR wurde eine anwaltliche Unterlassungsaufforderung zugestellt. Es vermarktet interessenbeeinflusste Artikel. Die Wikimedia Foundation schließt eine Klage gegen das Unternehmen nicht aus. Bereits vor einem Monat wurden 250 Konten bezahlter PR-Autoren gesperrt.

Wikipedia Logo (Grafik: Wikimedia)

Wikipedia erlaubt nun doch PR – gibt aber Regeln vor

Das deutsche Wikipedia-Team hat nach vielen Diskussionen um versteckte Werbung abgestimmt und grünes Licht für bezahlte Autoren gegeben. Die müssen sich dabei aber an Regeln halten. Ein Leitfaden zeigt, wie sie das tun können.

Wikipedia Logo (Grafik: Wikimedia)

Wikipedia geht gegen mutmaßlich bezahlte Autoren vor

Dabei wurden jetzt über 250 Konten gesperrt. Die Online-Enzyklopädie untersucht zudem Berichte, wonach die Zahl von Artikeln mit unsachlichen Inhalten erheblich zugenommen hat. Ein Großteil davon ist offenbar auf Agenturen zurückzuführen, die im Auftrag namhafter Unternehmen arbeiten.

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Urteil: Pressefreiheit gilt auch für Wikipedia-Artikel

Ein Universitätsprofessor hatte gegen die Veröffentlichung von Details zu seiner Person in Wikipedia geklagt. Das Landgericht Tübingen entschied nun, dass das Online-Stellen wahrer Tatsachen erlaubt ist. Es argumentiert dabei mit dem Grundrecht der Pressefreiheit.

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Wikipedia kämpft mit technischen Problemen

Das Online-Lexikon war gestern für einige Nutzer nicht erreichbar. Andere sahen für rund zwei Stunden nur eine rudimentäre Version der Seite ohne Layout. Ursache war ein Netzwerkproblem in einem Rechenzentrum in Florida.

Studie bescheinigt Wikipedia hohe Zuverlässigkeit

Bei Genauigkeit, Quellennachweisen und Gesamturteil liegt die englischsprachige Ausgabe im Vergleich zur angesehenen Encyclopaedia Britannica vorn. Für Qualität und Stil vergeben die Tester ähnlich gute Noten. Die Studie hat jedoch auch einen Haken.

Wikimedia plant eine zentrale Datenbank für weltweite Wikipedia-Websites

Das neue Großprojekt Wikidata soll mehrfache Eingaben der gleichen Fakten in den länderspezifischen Wikipedia-Ausgaben vermeiden. Wenn etwa Berlin wieder einmal die Erhöhung seiner Einwohnerzahl melde, müsse dies schließlich nicht mehr in jedem Artikel mit Berlin-Bezug neu eingetippt werden.

USA: Wikipedia-Streik gegen Mediengesetz

Das geplante US-Gesetz »SOPA«, eigentlich gegen Piraterie gedacht, öffnet laut Wikipedia die Türen für Zensur. Durchgedrückt von der Film- und Musik-Industrie nimmt es ähnlich skurrile Züge an wie seinerzeit die Diskussion um deutsche Internetsperren.

Wikipedia verliert Autoren

Immer weniger Freiwillige wollen die Online-Enzyklopädie füllen. Vielleicht seien die komplizierten Eingaberoutinen und –vorschriften der Grund, dass keine neuen Autoren dazukämen, vermutet Gründer Jimmy Wales.

WikiLove: Like-Button für Wikipedia

Weil neue Autoren oft kritisiert und belehrt werden, will die Wikipedia nun ein Button einführen, mit dem man positives Feedback geben kann. Das soll neue Autoren motivieren, dabei zu bleiben.

Google rettet Wikipedia

Mit einer Millionenspende füttert der Webkonzern die unabhängige Wikimedia Foundation. Diese kann ihre Webportale damit erstmal über Wasser halten.

WikiReader: Wikipedia für unterwegs

Die US-Firma Openmoko hat mit dem WikiReader ein digitales Lesegerät vorgestellt, mit dem man unterwegs jederzeit in der Wikipedia nachschlagen kann.

Wikipedia: Kostenlose iPhone-App

Die offiziell von den Wikipedia-Betreibern abgesegnete iPhone-App bringt die kostenlose Online-Bibliothek auf Apples Hype-Handy. Damit lässt sich das Lexikon direkt vom Smartphone aus abrufen.

Podcast: Die Highlights der Woche

Die Redaktionen eWEEK europe, PC Professionell und Gizmodo starten einen Podcast über die Ereignisse der Woche. Ab jetzt jeden Freitag.