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Hightech-Japan in der Krise

Bei japanischen Herstellern wie Toshiba, Sony oder Sharp häufen sich in den letzten Jahren schlechte Nachrichten. Die einstigen Marktführer geraten durch die Konkurrenz aus Südkorea und China immer mehr unter Druck. Was haben die Japaner falsch gemacht? Ist Besserung schon in Sicht?

Foxconn kauft Sharp (Grafik: ITespresso)

Sharp lässt sich nun doch von Foxconn kaufen

Der Kaufpreis liegt bei 6,2 Milliarden Dollar und damit gut eine Milliarde über dem im Zuge der Übernahmegerüchte im Januar kolportierten Kaufpreis. Der Sharp-Aufsichtsrat hat dem Angebot von Hon Hai Precision Industry bereits zugestimmt. Japanische Bemühungen, die Kontrolle über Sharp nicht an ein taiwanisches Unternehmen abzugeben scheiterten.

Sharp Tablets (Bild: Sharp)

Foxconn plant angeblich Übernahme von Sharp

Als Kaufpreis sind offenbar rund 600 Milliarden Yen – umgerechnet rund 4,68 Milliarden Euro – im Gespräch. Eine Entscheidung soll laut Bloomberg noch im Januar fallen. Für den Auftragsfertiger Foxconn dürfte an Sharp hauptsächlich dessen Expertise bei der Fertigung von Displays für Smartphones und Tablets interessant sein.

Sharp Logo (Grafik: Sharp)

Sharp bringt Neuauflage seines Cloud Portal Office für KMU

Version 2.0 des cloudbasierenden Software-as-a-Service-Angebots zum Datenaustausch integriert nun Einsteigerfunktionen für das Dokumentenmanagement. Nutzer können damit Informationen leichter strukturieren, suchen und anwenden. Die Daten werden laut Sharp in einem Rechenzentrum in Frankfurt gespeichert.

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Sharp stellt Android-Smartphone mit nahezu randlosem Display vor

Das Aquos Crystal kommt mit einem 5 Zoll großen Screen, der an der Oberseite und den seitlichen Rändern einen lediglich 3 Millimeter dünnen Rahmen besitzt. Die Front-Kamera befindet sich im unteren Teil des Smartphones, ebenso der Lautsprecher. Angetrieben wird das Gerät von der Qualcomm-CPU Snapdragon 400, die mit 1,2 GHz taktet.

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Sharp präsentiert Protoytp eines webfähigen Schneidebretts

“Chop-Syc” und ist aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen. Erfinderin Siobhán Andrews durfte ihr Konzept in den Sommermonaten mit Sharp-Ingenieuren zum Prototyp weiterentwickeln. Dieser besitzt eine Oberfläche aus gehärtetem Glas, zeigt Rezepte an, rechnet Einheiten um und besitzt eine integrierte Waage.

Sharp Tablets (Bild: Sharp)

Chop-Syc: das ideale Tablet für Hobbyköche

Das Konzept für ein wirklich küchentaugliches Tablet brachte der Studentin Siobhán Andrews ein bezahltes Sommerpraktikum im Sharp Innovationszentrum in Oxford ein. Auf ihm soll man sowohl Zutaten schneiden als auch Rezepte und Zubereitungstipps abrufen können. Deutschen Fernsehzuschauern dürfte die Idee aus der Serie “Knallerfrauen” mit Martina Hill bekannt vorkommen.

Japaner entwickeln ultradünne 6-Zoll-Displays

Hersteller aus Taiwan erzählen, dass japanische Unternehmen derzeit an neuen Anzeigengrößen für “Phablets” arbeiten. Sie sollen ultradünn sein und die Lücke zwischen Smartphones und Tablets füllen. Die neue Nische soll dem Preisverfall bei Geräten mit anderen Displaygrößen entgegengesetzt werden.

Sharp liefert Apple nun Displays für das nächste iPhone

Wahrscheinlich bekommt das iPhone 5 also einen IGZO-Bildschirm. Diese sind transparenter als herkömmliche Displays. Dadurch können sie entweder heller sein oder mit weniger Strom auskommen. Sharp hatte die Technologie im April als reif für den Einsatz in Smartphones bezeichnet.

Sharp: TV-Sparte frisst die Gewinne auf

Durch den Konkurrenzkampf im TV-Markt gerät Hersteller Sharp in Schwierigkeiten. Voriges Quartal erlebten die Japaner einen Fall der Profite um 86 Prozent.

Sharp zeigt 80-Zoll-Whiteboard

Ist es das größte Touch-Display der Welt oder nur ein helles Whiteboard, das durch Infrarot oder Laserpointer angesprochen wird? Sharp macht dies zum großen Geheimnis und lockt so Neugierige zur Vorstellung in Amsterdam.

Apples Fernsehapparat soll Mitte 2012 kommen

Der iPhone-Bauer will im Februar die Produktion seiner kommerziellen TV-Geräte anlaufen lassen. Gebaut werden sie in einer Sharp-Fabrik in Japan. Apple beteiligte sich finanziell bei den Japanern.

Hitachi, Sony und Toshiba wollen Displays bauen

Die Konzerne haben sich heimlich zusammen gesetzt und eine ungewöhnliche Kooperation beschlossen: Sie vereinen ihre Bildschirm-Produktionen in der neuen Organisation »Japan Display«.

LCD-Absatz: Panasonic orientiert sich von TV zu Tablet

Da die Flachbildfernseher dem Hersteller nicht mehr so aus den Händen gerissen werden wie früher, hat sich der japanische Hersteller überlegt, seine Displays nun fit für den Einbau in den beliebten Tablets zu machen.