IT-News Rocket Internet

Rocket Internet (Bild: Rocket Internet)

Rocket Internet sieht sich trotz Fehlzündungen auf Kurs

Im Geschäftsjahr 2015 liegt den soeben vorgelegten Zahlen zufolge der Nettoverlust bei 197,8 Millionen Euro. Der Start-up-Produzent verteidigt das als Investitionen in die Zukunft und sieht sich selbst vollkommen im Plan. Bis 2017 will er die ersten drei seiner Firmen in die Gewinnzone geführt haben.

Jumia ist das bedeutendste Projekt der Africa Internet Group (AIG) und derzeit in elf Ländern aktiv (Screenshot: ITespresso).

Rocket Internet sammelt für Africa Internet Group 300 Millionen Euro ein

Damit soll wahrscheinlich in erster Linie die Shopping-Siote Junia ausgebaut werden. Im Rahmen der jetzt bekannt gegeben Investition ist mit Goldman Sachs ein neuer Geldgeber hinzugekommen. Außerdem wurde ein kürzlich erfolgtes Investment des Versicherungskonzerns AXA in die Africa Internet Group (AIG) eingerechnet, durch das deren Wert auf eine Milliarde Dollar kletterte.

Spotcap (Grafik: Spotcap)

Russischer Milliardär investiert in Online-Kreditmarktplatz Spotcap

Im Rahmen einer Finanzierungsrunde hat sich neben dem Fonds Finstar des russischen Milliardärs Oleg Boyko auch der bisherige Geldgeber Holtzbrinck Ventures beteiligt. Zusammen stecken sie 31,5 Millionen Euro in das von Rocket Internet aufgezogene Start-up. Dies operiert zwar aus Berlin, konzentriert sich aber bisher auf Australien, Spanien und die Niederlande.

Wunderkarten.de (Screenshot: ITespresso)

Rocket Internet verkauft Bonnyprints an Planet Cards

Bonnyprints betreibt die Website wunderkarten.de über die sich zu diversen Anlässen Karten aus anpassbaren Vorlagen erstellen lassen. Die Site soll auch nach der Übernahme durch den französischen Wettbewerber bestehen bleiben. Sie wird vom neuen Eigentümer dann parallel zu Planet-cards.de betrieben.

Funding Circle Logo (Grafik: Funding Circle)

Online-Kreditmarktplätze Funding Circle und Zencap fusionieren

Beide vergeben Kredite an Unternehmen. Zencap wird künftig als Funding Circle Kontinentaleuropa am Markt auftreten. Der im März 2014 von Rocket Internet ins Leben gerufene Marktplatz wird aber auch unter neuem Namen von den Gründern und Geschäftsführern Matthias Knecht und Christian Grobe geleitet.

Rocket Internet (Bild: Rocket Internet)

Rocket Internet im ersten Halbjahr mit Verlust von 45,9 Millionen Euro

Die Start-up-Fabrik führt das überwiegend auf einmalige Effekte zurück. Außerdem teilt sie mit, man habe die Umstellung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) abgeschlossen. Damit sei man dem Ziel, in den Prime Standard aufgenommen zu werden, einen wichtigen Schritt näher gekommen.

Thermondo Logo (Grafik: Thermondo)

Thermondo erhält 6 Millionen Euro Venture Capital

Zu den Investoren gehören jetzt auch Holtzbrinck Ventures und Rocket Internet. Sie sehen den “digitalen Heizungsbauer” Thermondo als “Vorreiter der digitalen Revolution im Handwerk”. Mit dem Geld will das Start-up die Anzahl seiner Standorte erhöhen und noch im Laufe des Jahres 140 neue Mitarbeiter einstellen.

Rocket Internet Logo (Bild: Rocket Internet)

Rocket Internet legt solide Zahlen vor und kooperiert mit Facebook

Die zehn gewinnträchtigsten Start-ups im Portfolio verzeichneten im ersten Halbjahr 2014 einen Volumenzuwachs von 104 Prozent. Die zehn wachstumsstärksten legten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 gar um 378 Prozent zu. Neben den bisherigen Bereichen Mode, Lebensmittellieferungen und Wohnungseinrichtungen will sich das Unternehmen in den kommenden Monaten im Reisemarkt engagieren.

Rocket Internet Logo (Bild: Rocket Internet)

Enttäuschender Börsengang für Rocket Internet und Zalando

Katerstimmung statt Aufbruchstimmung: Die im Vorfeld von den meisten mit viel Vorschusslorbeeren bedachten – aber von einigen Experten auch mit Skepsis betrachteten – Börsengänge des E-Commerce-Start-ups und des Inkubators gingen daneben. Die Aktien sackten gründlich ab. Verdient haben bisher nur ihre Gründer.

Rocket Internet Logo (Bild: Rocket Internet)

Rocket Internet bestätigt Pläne für einen Börsengang

Der Berliner Inkubator bestätigt damit die seit Wochen umlaufenden Gerüchte. Ihnen hatte Rocket Internet mit mehreren vorbereitenden Transaktionen immer wieder neue Nahrung gegeben – aber stets nicht kommentiert. Experten kritisieren, dass die Firma sich “nur” im Frankfurter Entry Standard notieren lassen will.

ZDF-Sendung Frontal 21 vom 27. August 2014 (Screenshot: ITespresso)

ZDF-Sendung rechnet mit Rocket Internet und den Samwer-Brüdern ab

Das Team von Frontal21 durfte sich als erstes Fernsehteam überhaupt in der Zentrale von Rocket Internet umsehen und ein Interview mit Oliver Samwer führen. Überzeugt wurde es dadurch allerdings nicht: In der aktuellen Sendung wirft es Rocket Internet übertrieben aggressives Geschäftsgebaren – teilweise am Rande der Legalität – vor und entzaubert die Internetunternehmen als schlichte aber effiziente Nachahmer.

Rocket Internet Logo (Bild: Rocket Internet)

Holtzbrinck beteiligt sich direkt an Rocket Internet

Im Rahmen der Transaktion wandelt die VC-Sparte Holtzbrinck Ventures ihre Anteile an sieben E-Commerce-Firmen unter dem Rocket-Internet-Dach in Anteile am Unternehmen um. Holtzbrinck ist mit einem Anteil von 2,5 Prozent dann der kleinste von sechs Anteilseignern.

Logo Zencap (Grafik: Zencap)

Crowd-Kredite: Zencap startet Online-Kreditmarktplatz für Firmen

Das Angebot richtet sich an mittelständische Unternehmen. Ihnen verspricht es, schnell und unbürokratisch Finanzierungen zwischen 10.000 und 150.000 Euro zu vermitteln. Investoren bietet Zencap fünf Risikoklassen und verspricht ihnen Renditen zwischen 2,3 und 13,9 Prozent.

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Rocket Internet knackt die Milliardengrenze

In Euro klingt die im ersten Halbjahr 2013 eingesammelte Summe noch beeindruckend, aber weniger ehrfurchtgebietend: gut 764 Millionen Euro. Das Geld stammt zu einem großen Teil von den beiden wichtigsten Geldgebern Kinnevik und Access Industries. Insgesamt kamen allerdings 650 Millionen Dollar auch von Investoren für bestimmte Unternehmen des Inkubators.

E-Commerce: Lamoda bekommt Finanzspritze von 130 Millionen Dollar

Das Geld stammt von Access Industries, Summit Partners und Tengelmann Ventures. Lamoda bezeichnet sich selbst als größter Mode-E-Tailer in Russland. Die Finanzierungsrunde stellt das bisher größte Investment im russischen E-Commerce dar. Eine ähnliche Summe ging allerdings erst kürzlich an das ebenfalls von Rocket Internet betreute asiatische Start-up Zalora.