IT-News Roaminggebühren

frau-mit-smartphone-telefonierend-shutterstock (Bild: Shutterstock)

EU will Roaming ohne Zusatzkosten auf 90 Tage pro Jahr beschränken

Ein Entwurf für eine neue Richtlinie soll “missbräuchliche oder ungewöhnliche Nutzung von Roaming-Services” verhindern. Sie sollen damit auf Urlaube oder Dienstreisen beschränkt werden. Sich im Ausland günstige Verträge zu beschaffen und dann im eignen Land langfristig zu nutzen, geht dann nicht mehr.

Telefonica (Grafik: Telefònica)

Bundesnetzagentur rügt Telefónica wegen zu hoher Roaminggebühren

Die EU sieht einen Maximalzuschlag von 5 Cent pro Gesprächsminute auf den gebuchten Inlandstarif vor. Telefónica berechnet jedoch bis zu 20 Cent pro Minute für Anrufe im EU-Ausland. Die Bundesnetzagentur fordert das Unternehmen daher auf, “die Verordnungskonformität unverzüglich herzustellen”. Betroffene könnten die zu viel bezahlten Gebühren erstattet bekommen.

Vodafone (Bild: Vodafone)

Vodafone verzichtet im EU-Ausland weitgehend auf Roaminggebühren

Die Regelung gilt ab 14. April für Neu- und Vertragskunden. Sie müssen dann für Telefonie und Datennutzung im EU-Ausland die durch EU-Auflagen ohnehin stark reduzierten Aufschläge nicht mehr bezahlen. Prepaid-Kunden profitieren erst Ende des Monats von der Änderung.

Smartphone-ÖPNV (Bild: Shutterstock/William Perugini)

Roaminggebühren sollen in der EU nun zum Juni 2017 wegfallen

Die Abschaffung soll sowohl die Zusatzgebühren für Telefongespräche als auch für SMS und die Datenübertragung im Ausland erfassen. Dem Entwurf müssen noch EU-Parlament und die Regierungen der Mitgliedstaaten zustimmen – die allerdings beide an der Ausarbeitung beteiligt waren.

Frau mit Smartphone (Bild: Shutterstock/Robert Neumann)

Abschaffung der Roaminggebühren in Europa verzögert sich wohl bis 2018

Dafür hat sich die Mehrheit der Mitgliedsstaaten im Europäischen Rat ausgesprochen. Bisher war die Abschaffung der Roaminggebühren bis Ende 2015 vorgesehen. Nun soll es jedoch bis 2018 einen “Basis-Roaming-Rabatt” mit 5 MByte Gratisvolumen pro Tag geben. Dieses Vorhaben wurde aufgrund der begrenzten Datenmenge bereits heftig kritisiert.

Deutsche Telekom stellt neue Auslandstarife vor (Bild: Deutsche Telekom AG)

Roaming-Angebote im Vergleich: Günstig telefonieren und surfen im Urlaub

Bis zur Abschaffung der Roaminggebühren – voraussichtlich Ende 2015 – buhlen Netzbetreiber und Mobilfunkdiscounter noch mit Roaming-Flatrates um die Gunst reisewilliger Kunden. ITespresso hat Anbieter von Roaming-Paketen verglichen und gibt für die Urlaubszeit einen Überblick über ausgewählte Offerten.

Deutsche Telekom stellt neue Auslandstarife vor (Bild: Deutsche Telekom AG)

Deutsche Telekom stellt neue Auslandstarife vor

Ab Juli können Vertragskunden mit dem zubuchbaren Auslandtarif “All Inclusive” im EU-Ausland zu Preisen wie im Inland telefonieren, SMS verschicken und mobil online gehen. Die Deutsche Telekom weitet die “Travel & Surf”-Pässe zudem über das EU-Ausland aus. Geschäftskunden bietet der Konzern ab Mai die Option “Roaming Global Plus” an.

EU (Bild: Shutterstock)

EU-weite Abschaffung von Roaminggebühren hat nächste Hürde genommen

Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat sich jetzt dafür ausgesprochen. Jetzt fehlt noch die Zustimmung des Europaparlaments und des EU-Ministerrats. Das Parlament befasst sich am 3. April mit dem Thema. Mit einer abschließenden Entscheidung der Mitgliedsstaaten rechnet EU-Kommissarin Neelie Kroes spätestens Ende 2014.

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Aldi Talk senkt Preise für Roaming im EU-Ausland

Die Tarife liegen damit schon jetzt unter den ab 1. Juli geltenden Vorgaben der EU-Kommission. Gespräche und Surfen im Internet kosten nun soviel wie bei der Mobilfunknutzung in Deutschland. Die Roaming-Offerte gilt auch für die Schweiz.

EU (Bild: Shutterstock)

EU will Roaminggebühren offenbar früher als bisher geplant abschaffen

Der Industrieausschuss im Europäischen Parlament geht über die Vorschläge von EU-Kommissarin Neelie Kroes hinaus. Er hat jetzt die Abschaffung zum 15. Dezember vorgeschlagen. Wird die Vorlage vom Ausschuss beschlossen, müssen sie aber noch das EU-Parlament und die 28 Mitgliedsländer gutheißen.

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EU-Kommissarin: Es bleibt bei der Senkung der Roaminggebühren

Neelie Kroes rückt auch nicht von ihren Plänen für einen einheitlichen Mobilfunkmarkt ab. Einen Zeitplan für die weitere Gebührensenkung will die EU will in der kommenden Woche vorstellen. Die vollständige Abschaffung ist nun aber offenbar vom Tisch.

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EU rudert offenbar bei Senkung der Roaminggebühren zurück

Angeblich zeigen Proteste der Mobilfunkanbieter nun doch Wirkung. Beschwert haben sollen sich unter anderem die O2-Mutter Telefónica und die Deutsche Telekom. Von ihren Plänne für einen einheitlichen Mobilfunkmarkt will die EU allerdings wohl nicht abrücken.

EU (Bild: Shutterstock)

EU-Kommissarin will bis 2015 einheitlichen Mobilfunkmarkt schaffen

Neelie Kroes will ihre Vorschläge für den Mobilfunk-Binnenmarkt im Juni vorlegen. Unternehmen und Verbrauchern könnten etwa durch Wegfall von Roaminggebühren über 110 Milliarden Euro sparen. Noch in ihrer Amtszeit, die 2015 endet, will Kroes einen grenzenlosen Telekommunikationsmarkt ohne Fragmentierung schaffen.