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Urteil: Pressefreiheit gilt auch für Wikipedia-Artikel

Ein Universitätsprofessor hatte gegen die Veröffentlichung von Details zu seiner Person in Wikipedia geklagt. Das Landgericht Tübingen entschied nun, dass das Online-Stellen wahrer Tatsachen erlaubt ist. Es argumentiert dabei mit dem Grundrecht der Pressefreiheit.

Polizei nimmt neunjähriger Pirate-Bay-Nutzerin das Notebook weg

Wer seine Kinder nicht rechtzeitig über die Gefahren des Internets aufklärt, kann schnell die Polizei im Haus haben. Das mussten nun finnische Eltern bemerken, deren kleine Tochter jetzt kein Notebook mehr hat: Konfisziert wegen Copyright-Vergehen. Womöglich muss man Unternehmen auch dazu bringen, entsprechnde Klauseln in die Arbeitsverträge aufzunehmen – sonst sind auch dort die Mitarbeiter-Notebooks (und Jobs) schnell weg.

Datev warnt: Trojaner tarnt sich als Steuerbescheid

Wieder einmal versucht ein Trojaner als Nachricht der Finanzverwaltung getarnt auf Rechner argloser Nutzer zu gelangen. Die E-Mail kommt in unterschiedlicher Aufmachung, bringt im angehängten PDF-Dokument aber immer Schadsoftware mit. Diese nutzt eine Lücke in älteren Versionen des Adobe Readers.

Samsung verklagt LG: Geheimnisverrat bei OLEDs

Samsung klagt wegen Techniken rund um OLED-Displays und will deren Nutzung und Verbreitung mit einer einstweiligen Verfügung verhindern. Je Verstoß fordert das Unternehmen 695.000 Euro von seinem Rivalen. Allerdings ist Samsung selbst nicht ganz frei von Fehlern beim “Abkupfern”: In Taiwan werden Anschuldigungen laut, die Koreaner hätten bei Asus Designs für Convertibles gestohlen.

Können Internet-Domains konfisziert werden?

Der US-Kongress beschäftigt sich mit Domain-Konfiszierungen. In den USA wurden sie teilweise für über ein Jahr beschlagnahmt – und wurden dann ohne jede Erklärung wieder freigegeben. Angeblich seien Copyrightverstöße der Grund. Nun wollen die Parlamentarier mehr über die Beschlagnahmungspraxis wissen. Und in Deutschland?

Apple-Patentstreit-Sieg führt noch nicht zu Samsung-Importverbot

Samsung kann erst einmal die Geräte , die gegen Apples Patente verstoßen sollen, weiterhin in den USA und vielen anderen Ländern verkaufen – auch in Deutschland. Solange sich lokale Gerichte nicht anders entscheiden, liegen keine rechtlich gültigen Importverbote vor. Und in den USA sind Anhörungen dazu erst in einem Monat angesetzt.

Koreanische Richter: Apple und Samsung verletzen gegenseitig ihre Patente

Die Streithähne müsen sich gegenseitig Schadenersatz gewähren und haben so jeweils nur geringe Kosten. Das fast salomonische Urteil gewährt beiden Seiten nur ein Verkaufsverbot für ältere Geräte. Die Richter entschieden außerdem, dass die Mobil-Systeme der beiden Hersteller kaum zu verwechseln sind.