Yankee Group: Kauf von T-Mobile USA durch AT&T erhöht die Preise

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Weniger Auswahl schafft automatisch höhere Preise, meldet das Marktforschungsunternehmen an die Aufsichtsbehörde FCC. Der Konzern AT&T greift schon vor und hackt den übermäßigen Verbrauch der Datensauger ab: Die unbegrenzte Mobilsurf-Flatrate geht den Weg alles Irdischen.

In einem Report über die aktuelle Situation schneller mobiler Datenübertragung in den USA (also »4G«) beschreibt die Yankee Group, dass das neue vereinte Telekommunikations-Unternehmen mehr als 50 Prozent Marktanteil am mobilen Datentransport haben werde Dies könnte zu einem Ergebnis führen, dass die Telecom-Aufsichtsbehörde FCC und das Kartellamt nicht mögen würden: »Mehr Marktkonzentration, weniger Auswahl und höhere Preise«.

Das ausführliche Werk sendeten die aufmerksamen Marktforscher sofort an die FCC weiter.

Die Deutsche Telekom hatte seine US-Tochter nicht mehr rechtzeitig losschlagen können, bevor die Verluste auch ins Gesamtkonzernergebnis tröpfelten – in nur einem Quartal verlor das Unternehmen 5000 Kunden, schrieb auch die Washington Post.

Selbst der Käufer AT&T merkt langsam, dass der unendliche Datenverkehr das Betriebsergebnis eintrüben kann und dreht nun den Hahn für die Vielsurfer ab – wie schon europäische Telekommunikationsunternehmen zuvor schafft AT& den unlimitierten Flatrate-Datenverkehr ab und drosselt die Geschwindigkeit bei Grenzübertretungen. Auch in den USA verlieren also die reinen »Datensauger«.

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