Red Hat wurde Ziel eines Hackerangriffs

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Der bekannte Linux-Distributor warnte seine Kunden über den Vorfall und bietet ein Sicherheits-Update an.

Hacker brachen vorige Woche in die Server von Red Hat ein, bestätigte der Hersteller gestern Abend. Es habe sogar einen der Fedora-Server getroffen. Nun untersuche man gerade, ob Daten gestohlen wurden oder Malware ins System gelang. Auf jeden Fall bietet das Softwarehaus ein Sicherheits-Update an, da zumindest einige Dateien von Enterprise Linux 4 und 5 von den Eindringlingen “berührt” wurden. “Vorsorglich werden wir von den betroffenen Packages frische saubere Versionen anbieten”, lässt Red Hat wissen.
Der Fedora-Hack scheint da schon schwerwiegender gewesen zu sein. System-Administratoren wurden deshalb bereits direkt kontaktiert. Wie die bösen Jungs in die Server gekommen sind, wollte der Hersteller lieber nicht offen legen. (Ralf Müller)

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