Tippfehler: Eine Goldgrube im Internet

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Laut einer Studie des Sicherheitsexperten McAfee führt jeder 14. Tippfehler bei der Eingabe einer URL zu einer von Cyberkriminellen betriebenen Webseite.

Fehlerhaft eingetippte URL-Adressen werden von Cyberkriminellen zunehmend für Sicherheitsangriffe missbraucht, deckt eine Studie des Antiirensoftwarespezialisten McAfee auf. Die Untersuchung mit dem Namen “What’s In A Name: The State of Typo-Squatting 2007” belegt, dass Domaindiebe immer öfter versuchen Tippfehler dazu zu nutzen, ahnungslose Surfer auf ihre dubiösen Seiten zu locken. Besonders betroffen seien Kinder und Jugendliche: 60 Prozent der entdeckten Webseiten sind auf Surfen unter 18 Jahres ausgerichtet, schreibt Pressetext Austria.

“Diese Betrugsform zeigt besonders gut die Wildwest-Mentalität auf, die noch immer in großen Teilen des Internets vorherrscht”, meint der McAfee-Manager Jeff Green. Nicht selten werden auf solchen Domains illegale Inhalte oder Links zu Pornographie-Seiten aufgelistet. “Der Trend zu fadenscheinigen Methoden im Internet nimmt in letzter Zeit deutlich zu”, fügt Marcus Rapp von F-Secure an. Typo-Squatting sei nur eines von vielen Problemen, dem nur schwer beizukommen sei, begründet Rapp. (mr)

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