Malware über Werbebanner bei MySpace verbreitet

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Ungepatchten Windows-Systemen wurde in den vergangenen Tagen Schadcode über die altbekannte Schwachstelle bei der Verarbeitung von WMF-Bildern untergeschoben.

Wie die Washington Post unter Berufung auf den iDefense-Sicherheitspezialisten Michael La Pilla berichtet, wurde über Banner-Werbung in den letzten Wochen versucht, Spyware und Trojaner zu verbreiten. Aufgefallen war das Problem bei der Website MySpace.com, als über die bereits seit Januar geschlossene Windows-Lücke im Bildformat WMF versucht wurde, Rechner zu infizieren.

Die installierte Spyware protokolliert das Surfverhalten des Anwenders mit und öffnet Werbe-Popups. Zudem nimmt sie Kontakt zu einem Server in der Türkei auf ? zu Abrechnungszwecken für die erfolgreiche Spyware-Installation. La Pilla zufolge konnte man auf diesem Wege ermitteln, dass bereits mehr als eine Million Systeme infiziert wurden. (dd)

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