O&O/Laplink Umzugshilfe vs. Paragon System Upgrade Utilities 2010
Umzugshelfer für Windows 7 im Test

von Christian Lanzerath 0

Paragon System Upgrade Utilities 2010

Einen anderen Weg gehen Anwender von System Upgrade Utilities 2010: Die Software richtet sich in erster Linie an User, die Windows 7 auf dem selben Computer installieren möchten. Sie erstellen ebenfalls zunächst eine Sicherung des aktuellen Betriebssystems, um im Notfall zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Anschließend partitioniert das Programm die Festplatte, um Platz für das neue Betriebssystem zu schaffen. Die Windows-7-Partition wird als primäre Partition angelegt, während die bisherige Partition mit Windows XP oder Vista als versteckt markiert wird. Das ist sinnvoll, um bei der anschließenden Installation von Windows 7 nicht die alte Partition zu beschädigen. Im Test dauerte dieser Vorgang nur wenige Minuten. Allerdings blieb das Display des Test-Notebooks danach schwarz, obwohl der Rechner noch lief. Erst ein manueller Neustart ließ die Erfolgsmeldung erscheinen, die dazu auffordert, Windows 7 nun von der Setup-DVD zu installieren.

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Nach der parallelen Installation auf der zuvor eingerichteten Partition startet das neue Betriebssystem sofort, ohne dem Benutzer die Wahl zwischen Windows 7 und Windows XP/Vista zu überlassen. Dafür muss der User den Bootmanager erst einrichten. Auch dabei hilft ihm das Paragon-Programm mit einem kleinen Tool. Im Test funktionierte diese Prozedur reibungslos. Aber spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass System Upgrade Utilities 2010 nicht unbedingt für Benutzer mit wenig Erfahrung im Umgang mit Windows-Installationen und Festplattenpartitionierung geeignet ist. Trotz der Schritt-für-Schritt-Assistenten ist Basiswissen in Sachen Partitionen, Dateisysteme und dergleichen nötig, um den Umzug auf Windows 7 problemlos zu vollziehen. Sind das neue und alte Betriebssystem parallel eingerichtet und über den Bootmanager zugänglich, erstellt der Anwender eine virtuelle Festplatte auf Grundlage der XP/Vista-Partition, die er anschließend in Windows 7 als virtuelle Maschine einbindet. System Upgrade Utilities 2010 unterstützt die Formate für Microsoft Virtual PC und VMware Workstation. Letztere verursacht aber Zusatzkosten, weswegen wir uns die Unterstützung weiterer Gratis-Virtualisierer gewünscht hätten.

Im Test nutzten wir die Freeware Microsoft Virtual PC und starteten die alte Windows-Installation als virtuelle Maschine unter Windows 7. Ist auch dieser Schritt getan, löscht der Benutzer zuletzt die alte XP/Vista-Partition und aktualisiert den Master Boot Record, so dass beim Hochfahren des Rechners nun nur noch Windows 7 startet. Hier hilft Paragon dem User, die recht komplexen Angelegenheiten über eine grafische Benutzeroberfläche erledigt zu können. Auf die alten Programme und Dateien, die er bisher unter Windows XP oder Vista genutzt hat, greift er künftig über die virtuelle Maschine zu. Dieses Vorgehen gelang im Test denn auch ohne weitere Komplikationen, so dass auf unserem Computer zum Schluss allein Windows 7 installiert war, die alte Windows-XP-Installation aber weiterhin in einer virtuellen Maschine lief.

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