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(Bild: MeWe)

Google+: MeWe kündigt Importer an

Ein Upload-Tool soll Umsteigern dabei helfen, ihre Google+-Inhalte einfach in MeWe zu importieren. Der Google+ MeWe Importer ist für den 12. März oder früher angekündigt.

Google beschränkt Zugriff auf SMS bei bestimmten Android-Apps

Der Zugriff auf SMS und Anrufprotokolle soll nur noch bei Apps erlaubt werden, wenn er für ihren primären Einsatzzweck erforderlich ist. Entwickler von Apps müssen die fraglichen Berechtigungen entweder entfernen oder mit triftigen Gründen um eine Genehmigung zu ersuchen. m

Family Link: Google stellt Kinderschutz-App für Android vor

Die App richtet sich an Kinder unter 13 Jahren, die kein eigenes Google-Konto einrichten dürfen. Sie erhalten ein spezielles Familiy-Link-Konto, mit dem sie auf das Internet und Funktionen wie E-Mail und Messenger zugreifen können. Die Installation von Apps sowie die Nutzungszeiten des Android-Geräts unterliegen aber der Kontrolle der Eltern.

Facebook untersagt Nutzung seiner Daten für Überwachungstools

Die neue Richtlinie ist speziell für Entwickler gedacht. Sie konkretisiert laut Facebook lediglich bereits vorhandene Bestimmungen. Das Social Network setzt damit eine Forderung von Bürgerrechtlern um. Sie hatten Facebook und Twitter schon vor Monaten vorgeworfen, Daten für die Überwachung von Nutzern zu liefern.

MetaGer bietet Kartendienst

Die Metasuchmaschine bezieht die Karten vom freien Projekt OpenStreetMap. Der Start erfolgt mit Deutschlandkarten, Europa und weitere Regionen sollen folgen. Der Dienst verspricht, keine Bewegungsprofile zu erstellen oder zu speichern. Er ist im Webbrowser und als Android-App verfügbar.

Google plant Löschung von Play-Store-Apps ohne Datenschutzrichtlinie

Eine Datenschutzrichtlinie ist vor allem bei Apps vorgeschrieben, die persönliche Daten verarbeiten. Entwickler haben nun bis zum 15. März Zeit, eine fehlende Richtlinie nachzureichen. Apps ohne Datenschutzrichtlinie sollen aber nur in Einzelfällen aus dem Play Store verschwinden.

Windows 10 (Bild: Microsoft)

Microsoft verbessert Privatsphärenschutz mit Windows 10

Das Creators Update für Windows 10 enthält ein neues Datenschutz-Setup. Microsoft reduziert zudem die Menge der gesammelten Diagnosedaten. Außerdem liefert ein webbasiertes Dashboard einen Überblick über alle von Windows-10-Geräten gespeicherten Daten.

EugH-Bau (Bild: EU)

EuGH kippt Vorratsdatenspeicherung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippt die anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Das Gericht sieht darin eine zu große Einschränkung der Privatsphäre. Generell sei die Speicherung von Daten erlaubt, jedoch müssen dafür bestimmte Garantien erfüllt werden.

Klage gegen Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht

Mit ihr soll die vor einem Jahr vom Bundestag beschlossene “Speicherpflicht für Verkehrsdaten” gekippt werden. Die Kläger unter Federführung des Vereins Digitalcourage e.V. halten sie trotz der Änderungen gegenüber der ersten Auflage des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung für unzulässig. Für die Provider hat bereits im Mai die Firma Space.net gegen das Gesetz geklagt.

WLAN-Hotspot (Bild: Shutterstock-Georgejmclittle)

Kaspersky: Mehr als ein Viertel aller WLAN-Hotspots sind unsicher

Sie verwenden keine Passwörter und verzichten auf Verschlüsselung. Viele dieser Hotspots befinden sich an bei Touristen beliebten Orten. Drei Prozent der 31 Millionen untersuchten Hotspots weltweit setzen zudem auf die leicht zu knackende WEP-Verschlüsselung.

Verschlüsselung (Shutterstock/maxuser)

Bundesinnenminister macht innere Sicherheit zum IT-Thema

Eine gemeinsame Stellungnahme von Thomas de Maizière und seinem französischen Amtskollegen Bernard Cazeneuve fordert selektiven Einblick in verschlüsselte Kommunikation via Messenger und Unterstützung durch Betreiber Sozialer Netzwerke bei der Terrorismusbekämpfung. Die Vorschläge sollen im September beim Gipfeltreffen der EU-27-Staaten besprochen werden.

encryption-schloss-code-sicherheit (Bild: Shutterstock / photobank.kiev.ua)

Internetnutzer haben immer weniger Vertrauen in die Sicherheit im Netz

Das geht aus einer Umfrage des Centre for International Governance Innovation (CIGI) hervor. 57 Prozent fürchten, dass ihre Privatsphäre heute stärker in Gefahr ist als noch vor einem Jahr. Als Reaktion auf solche Befürchtungen schränken sich viele Anwender im Internet ein.

Flaggen-EU-USA (Bild: Shutterstock/meshmerize)

Datenschützer fordern Nachbesserungen beim Safe-Harbor-Nachfolger

In ihren Augen ist der bestehende Entwurf nicht konkret genug formuliert. So fehlten etwa Zusagen für Daten, welche von den USA in Nicht-EU-Länder transferiert werden. Überdies zweifeln die Datenschützer an der Unabhängigkeit des eingesetzten US-Ombudsmanns.

TrutzBox mit WLAN (Bild: Comidio)

Trutzbox ermöglicht anonymes Surfen im Internet

Bei dem Gerät handelt es sich um einen Home-Server, der an den Router angeschlossen und so zum Tracking-Schutz zwischen Heimnetz und Interverbindung geschaltet wird. Laut Anbieter ist das Gerät eine Kombination aus Mail-Server, Pseudonymisierung beim Surfen, Jugendschutz und Firewall.

mackeeper-logo (Bild: Kromtech)

Lücke in Mac-OS-Optimierungstool MacKeeper macht Nutzerdaten zugänglich

Die persönlichen Informationen von 13 Millionen Anwendern sind demnach betroffen. Ein Sicherheitsexperte hatte eine öffentlich zugängliche Datenbank des Herausgebers Kromtech entdeckt. Der Kölner Anbieter schloss die Lücke eigenen Angaben zufolge binnen weniger Stunden. Ein Missbrauch der Daten wird immerhin ausgeschlossen.

Government Communications Headquarters GCHQ Logo (Bild: GCHQ)

GCHQ gibt endlich Hackerattacken zu

Offenbar setzt der britische Geheimdienst auch über längere Zeitspannen Überwachungssoftware auf Mobilgeräten ein. Alles, was er dazu braucht, sind allgemein gefasste Gerichtsbeschlüsse. Laut einer Klage soll der GCHQ damit gegen britisches Recht verstoßen.

Lerntablet von VTech (Screenshot: ITespresso)

Kindercomputer-Anbieter VTech verliert Nutzerdaten an Hacker

Offenbar gehen dem Unternehmen Daten von etwa 4,8 Millionen Anwendern seines App Store verloren. Ebenso erbeuten die Angreifer Vornamen und Geburtsdaten von über 200.000 Kindern. Der verantwortliche Hacker plant allerdings nicht, die Daten offenzulegen.

Apple (Bild: Apple)

Apple löscht über 250 Spionage-Apps aus seinem App Store

Die betroffenen Anwendungen setzen ein Werbe-SDK des chinesischen Anbieters Youmi ein. Unter anderem erfasst dieses die Apple-ID samt der damit verknüpften E-Mail-Adresse. Zudem erstellt es eine Liste aller installierten Apps. Offensichtlich wussten viele Entwickler nichts von den Spionagefunktionen des SDK.