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Google China schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Google in Shanghai will die Sicherheit seiner Systeme überprüfen und sagt den Angestellten, sie sollten sich »mal zuhause entspannen«. Nach den Versuchen, in Google Mail einzudringen, werden auch diverse politische Verdächtigungen laut.

Bundesregierung bessert Gesetzentwurf für Internet-Sperren nach

Zwar hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf, mit dem Internet-Sperren für kinderpornografische Webseiten eingeführt werden sollen, etwas angepasst, doch weiterhin heißt es »Sperren statt Löschen«. Kritiker sind enttäuscht – dennoch soll der Bundestag das Gesetz schon am Donnerstag verabschieden.

China sperrt YouTube

Erneut hat China das Videoportal YouTube gesperrt, weil dort Bilder von chinesischen Soldaten zu sehen waren, die auf Mönche und andere Tibeter einprügelten.

Reporter ohne Grenzen kritisieren Internet-Zensur

Zwölf Länder bezeichnet die Organisation als »Feinde des Internets«, weil sie das Internet überwachen, zensieren und Cyberdissidenten einsperren. Doch auch einige Praktiken in demokratischen Ländern prangert man an.

China sperrt 1.250 Porno-Seiten

Weil frei zugängliche Pornographie die Bürger ruiniert, versucht die Regierung der Volksrepublik diese zu blockieren und brüstet sich mit einem ersten Zwischensieg.

Wikipedia-Sperre aufgehoben

Die Internet Watch Foundation hat die Wikipedia aus ihrer Blacklist entfernt. Im beanstandeten Cover des Scorpions-Albums Virgin Killer sieht man aber noch immer einen möglichen Verstoß gegen den Protection of Children Act.

Australien filtert alle Internet-Zugänge

Um seine Bürger vor schlechten Einflüssen wie Pornographie und illegalen Seiten zu schützen filtert die australische Regierung künftig den gesamten Internetverkehr und setzt »böse« Seiten auf eine schwarze Liste.

Google zensiert Gesichter

Der Suchmaschinenbetreiber gab bekannt sämtliche Gesichter im Google-Earth Streetview-Modus zu zensieren. Damit hofft das Unternehmen weitere Klagen abwehren zu können.

Indonesien blockiert YouTube

Wegen des umstrittenen Koran-Films »Fitna« des nierländischen Rechtspopulisten Geert Wilders wurde in Indonesien der Zugriff auf das Videoportal YouTube gesperrt.

Tibet-Konflikt: China sperrt YouTube

Damit die chinesische Bevölkerung sich kein Bild von den Protesten in Tibet und vom Vorgehen der Sicherheitskräfte machen kann, haben die Behörden das Videoportal YouTube gesperrt.