Unter Druck: Telekom baut Läden aus

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Trotz der Entlassungswellen und Restrukturierungen überraschte der Konzern am Wochenende mit der Akündigung, in den kommenden Jahren bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze in T-Punkten schaffen zu wollen.

Die Deutsche Telekom will ihren Kundenservice in den eigenen Vertriebsläden (T-Punkten) auf Vordermann bringen und stärker kundenorientiert ausrichten, bestätigte Konzernsprecher Ulrich Lissek gestern. Daher seien bis zu 1.500 neue Verkäufer und Berater nötig. In den rund 500 T-Punkten beschäftige die Telekom derzeit rund 4000 Menschen.

Kai-Uwe Ricke gab am Wochenende in einem Gespräch mit der Rheinischen Post zu, dass die Telekom große Probleme habe, offene Stellen im Konzern – wie etwa bei den T-Punkten – mit eigenen Leuten zu besetzen. Die Telekom hatte vor knapp einem Jahr angekündigt, sich bis Ende 2008 von 32.000 Mitarbeitern trennen zu wollen. (rm)

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