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IT-Security (Bild: Shutterstock/Mathias Rosenthal)

Juli-Patchday 2015: Microsoft liefert 14 Sicherheits-Updates

Die meisten beheben Sicherheitslücken in allen gängigen Versionen des Internet Explorer. Aber auch im SQL-Server, in Microsoft Office, Hyper-V und dem Remote-Desktop-Protokoll gibt es Sicherheitsprobleme. Einer der im Browser gepatchten Fehler kam durch die bei Hacking Team entwendeten Dokumente an die Öffentlichkeit.

Adobe Sicherheitsprobleme (Bild: Adobe und Shutterstock/KIM-NGUYEN

Adobe muss schon wieder 54 Sicherheitslücken schließen

Nach dem Notfall-Patch für Flash Player gestern werden mit dem planmäßigen Juli-Patch-Paket heute 52 als “kritisch” eingestufte Fehler in den PDF-Anwendungen behoben. Angreifer könnten darüber Schadcode einschleusen und ausführen. Zwei Bugs im Shockwave Player erlauben Hackern ebenfalls, die Kontrolle zu übernehmen.

TOR Project Logo (Bild: Tor Project)

Anonymität von TOR-Nutzern durch Fake-Websites gefährdet

Offenbar wurden hunderte Webseiten, die nur über den Tor-Browser erreichbar sind, gefälscht und manipuliert. Experten vermuten, dass dort die Daten der Website-Besucher mit Hilfe von Man-in-the-Middle-Angriffen abgegriffen werden. Darauf hat Juha Nurmi hingewiesen, der Mitgründer einer Open-Source-Suchmaschine für das TOR-Netzwerk ist.

adobe-flash-updater (Bild Adobe)

Adobe verteilt Notfall-Patch für den Flash Player

Das Update auf die Version 18.0.0.209 ist ab sofort für Windows und Mac OS X erhältlich. Es schließt zumindest zwei Zero-Day-Lücken. Firefox blockiert das Flash-Plug-in in Version 18.0.0.203 und früher. Sicherheitsexperten fordern erneut das Ende der Flash-Technologie.

Flash Player (Bild: Adobe)

Angriff auf Hacking Team bringt weitere Adobe-Lücken ans Licht

Fireeye und Trend Micro haben in den Unterlagen, die dem italiensichen Unternehmen gestohlen wurden, Beispielcode für die Ausnutzung von Lücken im Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux gefunden. Adobe stuft sie wie die bereits vergangen Woche gepatchte Lücke als kritisch ein. Die neuen Schwachstellen sollen diese Woche behoben werden.

G Data Logo (Bild: G Data)

Android-Malware: G Data verzeichnet jeden Tag 4900 Neuzugänge

Im ersten Quartal steigt die Gesamtzahl um 6,4 Prozent auf 440.267. Über die Hälfte der Android-Schädlinge hat einen finanziell motivierten Hintergrund. Überdies rücken Smartphones stärker in den Fokus von Cyberkriminellen, da sie zur Steuerung von Geräten für das Internet der Dinge eingesetzt werden.