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sicherheit_gefahr_shutterstock (Bild: Shutterstock)

Lenovo liefert Notebooks mit vorinstallierter Adware aus

Seit etwa Mitte letzten Jahres hat Lenovo die Adware Superfish Visual Discovery auf Laptops vorinstalliert. Die Software kompromittiert die Verbindungsdaten verschlüsselter Websites mittels eines eigenen Root-Zertifikats und schleust damit Werbung ein. Das Zertifikat könnte von Hackern auch für Man-in-the-Middle-Angriffe eingesetzt werden.

malware (Bild: Shutterstock)

Redtube verteilt Schadsoftware an Besucher

Das auf Pornos spezialisierte Streaming-Portal wurde Opfer einer Hackerattacke. In einem unsichtbaren iFrame schleusten die Angreifer Code ein, der wiederum für eine Seitenumleitung sorgte. Die Besucher waren dadurch einem Exploit-Bausatz ausgeliefert, der vornehmlich Zero-Day-Lücken in Anwendungen wie Flash und Silverlight ausnutzt.

Dr. Web Logo (Bild: Doctor Web)

Dr. Web warnt vor funktionsreichem Linux-Trojaner

Der Sicherheitsanbieter schreibt die “Linux.BackDoor.Xnote.1″ genannte Hintertür der Hackergruppe ChinaZ zu. Die Angreifer nutzen die SSH-Verbindung, um Malware auf Linux-Systemen einzuschleusen. Der Schädling soll unter anderem in der Lage sein, Befehle von Kommandoservern entgegenzunehmen und DDoS-Angriffe zu starten.

Hacker-Angriff (Bild Shutterstock)

Osteuropas Weg von der Malware-Brutstätte zum Eldorado für Security-Firmen

Aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks kam lange Zeit viel und besonders gefährliche Malware. Allerdings ist inzwischen viel Know-how, das sich damals bei den Virenschreibern angesammelt hat, auf der Gegenseite angekommen: Firmen wie Kaspersky, Bitdefender und Eset haben nicht zuletzt damit den Markt für PC-Security erobert.

Botnet (Bild: Shutterstock / Gunnar Assmy)

Türkisches Botnetz Filmkan infiziert Rechner von Facebook-Nutzern

Dem IT-Security-Unternehmen Palo Alto Networks zufolge wird ein Viren-Dropper auf das System des Nutzers gespielt, wenn dieser auf einen Link zu einem vermeintlich pornografischen Video klickt und ein angebliches Update für den Flash Player herunterlädt. Der Sicherheitsanbieter rät generell, gegenüber solchen Update-Meldungen misstrauisch zu sein.

Cisco Logo (Grafik: Cisco)

Security-Verantwortliche wiegen sich in falscher Sicherheit

Laut Cisco Annual Security Report 2015 sind 90 Prozent der Security-Verantwortlichen in Firmen von ihren Sicherheitsvorkehrungen überzeugt. Daher aktualisieren auch nur 60 Prozent regelmäßig ihre Systeme, obwohl Malware immer öfter versucht, längere Zeit unerkannt auf Hosts zu bleiben. Auch Erkenntnisse zu neuen Angriffsmethoden stellt Cisco in dem Bericht vor.