IT-News Wikileaks

Julian Assange bezeichnet USA als Hexenjäger

Vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft, die dem Betreiber der Whistleblower-Website Wikileaks politisches Asyl gewährt, greift Assange die USA scharf an – und bezeichnet den in den USA inhaftierten Bradley Manning als Helden.

Geldmangel stoppt Wikileaks

Die Blockade einiger Zahlungsdienstleister bringt Wikileaks in finanzielle Bedrängnis. Man werde vorerst kein neues Material veröffentlichen, sondern müsse erstmal Spenden sammeln, heißt es bei der Enthüllungsplattform.

Wikileaks veröffentlicht hundertausend Diplomatendepeschen

Die bisher umfangreichste Wikileaks-Veröffentlichung legt zahlreiche weitere US-Depeschen offen, die US-Diplomaten geschrieben hatten. Sprecher Julian Assange soll unglücklich über die derzeit mangelnde Medienreaktion zu Wikileaks gewesen sein und daher den Rest der vorhandenen Depeschen offengelegt haben.

Zahlreiche Wikileaks-Dateien zerstört

Ex-Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg soll zahlreiche Informationen  zerstört haben, weil Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht sorgfältig genug mit den Informanten umgehe.

Hätte WikiLeaks Osama Bin Laden fast gerettet?

Hat WikiLeaks die Entscheidung der US-Regierung, eine Kommandoaktion gegen Osama Bin Laden durchzuführen, beschleunigt? Aufgrund von Dokumenten, die die Enthüllungsplattform letzte Woche veröffentlichte, lässt sich zumindest darüber spekulieren.

Wikileaks-E-Book verursacht bereits Kritik

Die New York Times hat gemeinsam mit Barnes&Noble ein E-Book produziert, das die Geschichte von Wikileaks und seinen Veröffentlichungen der US-(Un)Diplomatie-Depeschen erzählen soll. Kritiker halten es für fachlich falsch und einen journalistischen  Fehlgriff. Dabei ist das Werk noch gar nicht komplett erhältlich.

Medien kopieren Wikileaks-Konzept

Die anonyme »digitale Babyklappe für Informanten«, wie es ein Kollege nannte, wurde schon bei Al Jazeera und neuerdings bei der New York Times eingeführt. Sie alle wollen offenbar nicht mehr abhängig sein vom »dubiosen« Netzwerk.

Neues Tool: Der WikiLeaks-Finder

Um sich gegen Abschaltungen zu wehren, hat die Community weltweit tausende von Mirror-Sites für WikiLeaks angelegt. Ein Tool weist nun den Weg zu voll verfügbaren Adressen, die sich auf dem neuesten Stand befinden.

Amazon Webservices:»Warum wir Wikileaks abschalteten«

Die Vertreibung von Wikileaks aus den Amazon Web Services habe nicht wegen Regierungseinfluss stattgefunden: Das Whistleblower-Angebot habe nur keine Copyrights an den veröffentlichten Daten gehabt – das sei ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.

Interpol jagt Wikileaks-Chef

Sind die Sex-Vorwürfe ein Komplott oder wahr? Der Chef der Whistleblower-Website ist jetzt weltweit ein von Polizisten gesuchter Mann.

Wikileaks-Seiten nicht mehr auf schwarzer Liste

Der pazifische Inselstaat hebt die Sperre von Wikileaks-Seiten auf: Die Beschwerden seien geprüft und die zwischenzeitlich gesperrten Seiten hätten sich als vollkommen legal herausgestellt.

Wikileaks-Veröffentlichung als »11. September der Diplomatie«?

Um schneller Informationen austauschen zu können, hatte die Bush-Regierung nach dem 11. September 2001 den Zugang zu Informationen erweitert – nun hätten zu viele Menschen Zugang zu eigentlich geheimen Infos, erklärte der frühere US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum.

US-Armee will Wikileaks-Informanten bestrafen

Im Irak hatte die US-Armee vom Hubschrauber aus Zivilisten angegriffen. Ein Armee-Angehöriger hatte dies aufgezeichnet und ein Geheimdienstmitarbeiter hatte sein Video auf Wikileaks veröffentlicht. Dies sieht die Armee nicht nur als Veröffentlichung von Geheimnissen, sondern sogar als Spionage.