IT-News Cyberkriminalität

exchange-logo (Bild: Microsoft)

Microsoft Exchange: Zero-Day-Lücke kompromittiert Domänencontroller

Der Sicherheitsforscher Mollema kombiniert verschiedene Schwachstellen zu einem neuen Angriff. Ein Angreifer, der nur über die Anmeldedaten eines Exchange-Postfachs verfügt, erhält so Administrator-Rechte für den Domänen-Controller. Das erforderliche Python-Tool ist frei verfügbar.

Australischer Teenager hackt Apples Server

Angeblich erbeutet er 90 GByte Daten. Apple dementiert eine Kompromittierung von Kundendaten. Seine Taten bescheren dem Jugendlichen angeblich einen gewissen Bekanntheitsgrad in der internationalen Hacker-Community.

Mylobot will Windows-PCs für ein Botnet nutzen

Die Malware ist noch nicht weit verbreitet und es bleibt immer noch unklar, wer der Angreifer hinter Mylobot ist, wie die Malware verbreitet wird oder was ihr letztendliches Ziel ist. Eines haben die Entdecker aus der Komplexität des Systems jedoch geschlossen: Es ist kein Amateurbetrieb.

Krimineller DDoS-Service stillgelegt

Über ein Dutzend Länder beteiligen sich an der “Operation Power OFF” gegen Webstresser.org. Von diesem Service gingen rund 4 Millionen DDoS-Attacken aus. Dort konnten registrierte Nutzer schon ab 15 Euro monatlich Angriffe gegen Websites und Online-Services in Auftrag geben.

Boeing von WannaCry betroffen

Laut einem internen Rundschreiben legt die Ransomware Teile der Produktion lahm. Ein Ingenieur befürchtet sogar eine Infektion von Flugzeug-Software. Eine Sprecherin dementiert hingegen Auswirkungen auf die Flugzeugfertigung.

8500 Prozent Wachstum bei Cryptojacking

Bewährte Methoden aber auch neue Trends wie die Kompromittierung über legitime Software-Updates setzen sich aktuell durch. Bei Ransomware setzt inzwischen ein Preisverfall ein.

Neuer Crypto-Miner zielt auf Linux

Ein Python-basierter Schädling will ungefragt die Rechenpower von Servern und Linux-Systemen kapern um damit die Kryptowährung Monero zu minen.

Hintermänner des Mirai-Botnets bekennen sich schuldig

Im US-Bundesstaat Alaska stehen drei Männer im Alter zwischen 20 und 21 Jahren vor Gericht. Sie räumen die Entwicklung und den Betrieb des Botnets Mirai ein. Einer der drei Angeklagten muss sich wegen zwei weiteren Cyberangriffen verantworten.

Neue Version das Banking-Trojaners Ursnif entdeckt

Ursnif stiehlt Anmelde- und Bankdaten. Er täuscht offenbar erfolgreich eine Verbindung zur Bank der Opfer vor. Tatsächlich geben sie Daten jedoch auf einer von Hackern kontrollierten Website ein.

Uber-CEO ordnete Zahlungen an Hacker persönlich an

Nach der Zahlung ermittelte Uber die Identität der Hacker. Es meldete sie jedoch nicht den Behörden, sondern verlangte von ihnen die Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung. Damit verstieß Uber möglicherweise gegen Gesetze und Absprachen mit Regulierungsbehörden.

Polizei warnt vor gefälschten Sendungsbenachrichtigungen von DHL und UPS

Empfänger werden zum Teil mit korrektem Namen angeschrieben. Die Mails verweisen mit einem Link auf eine Word-Datei, die angeblich Informationen über eine bevorstehende Paketzustellung respektive eine Änderung des Zustelltermins enthält. Beim Öffnen der Datei besteht die Gefahr, dass ein Makro-Virus ausgeführt wird.

Malware für Geldautomaten im Darknet zum Kauf angeboten

Kaspersky Lab vermutet hinter einem für 5000 Dollar angebotenen Crimeware-Kit russischsprachige Urhebe . Der Geldautomat muss geöffnet werden, um ein USB-Laufwerk zu verbinden. Die Schadsoftware nutzt proprietäre Programmbibliotheken der Automatenhersteller.

Hotelkette Hyatt hat schon wieder Gästedaten verloren

Es ist bereits die zweite Datenpanne innerhalb von zwei Jahren bei dem Unternehmen. Diesmal wurden Daten von Scheckkarten gestohlen. Die Vorfälle ereigneten sich an mehreren Standorten zwischen 18. März und 2. Juli 2017.

HTML/FakeAlert: Malwarewelle breitet sich in Europa aus

Besonders stark betroffen sind Spanien und Frankreich. Hierzulande wird HTML/FakeAlert derzeit häufiger erkannt als jede andere Malware. Der Trojaner verleitet seine Opfer mit gefälschten Warnmeldungen zum Kauf von angeblichen Sicherheitsprogrammen.

8,9 Prozent der europäischen Botnet-Rechner stehen in Deutschland

Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf Rang drei. Davor liegen Italien mit 10,17 Prozent und Russland mit 13,59 Prozent. Die höchste Bot-Dichte weist der Vatikanstaat auf. Dort ist einer von fünf mit dem Internet verbundenden Rechner Teil eines Botnets. In Deutschland ist es jeder Vierundvierzigste.

Gefahr für Geldautomaten durch veraltete Software

Die meisten Geldautomaten werden mit nicht mehr unterstützten Windows-Versionen betrieben, viele sogar noch mit Windows CE oder Windows NT. Europol fürchtet verheerende Folgen, falls ein Angriff mit einer ähnlich wie WannaCry konzipierten Malware gelingen sollte.

Deloitte verliert bei Hackerangriff Kundendaten

Es sollen sich US-Regierungsorganisationen unter den Betroffenen befinden. Experten vermuten, dass das gesamte Ausmaß des Angriffs noch nicht bekannt ist und dass sich womöglich noch immer Hacker im System des Beratungshauses unterwegs sind.

Phishing-Attacke über LinkedIn

Hacker nutzen kompromittierte LinkedIn-Konten, um über Mails und private Nachrichten Daten von anderen Nutzern abzuschöpfen.

Städtischer IT-Mitarbeiter wegen Millionendiebstahls verurteilt

Er war über 30 Jahre in der Verwaltung der schottischen Stadt Dundee beschäftigt. Zwischen 2009 und 2016 hat er sich seine Position zunutze gemacht, um Überweisungen in Höhe von über 1,15 Millionen Euro auf eigene Konten vorzunehmen. Die waren als Zahlungen an Lieferanten getarnt.

Der Survival Guide für die digitale Katastrophe

Kein Unternehmen kann sich zu 100 Prozent vor Cyberkrime schützen. Matthias Maier, Security Evangelist bei Splunk glaubt, dass Unternehmen, die gut vorbereitet sind, dennoch die Auswirkungen besser in den Griff bekommen können.

FireEye: Mandiant nicht gehackt

Es seien keine Rechner oder Systeme kompromittiert worden. Die Screenshots stammten aus freiem Material oder aus Social-Media-Konten von Mitarbeitern.

FireEye-Tochter Mandiant von Hackern geknackt

Hacker wollen den guten Ruf der Sicherheitsanalysten zerstören und veröffentlichen persönliche Daten von einer Workstation. Die Mandiant-Lösung selbst scheint nicht betroffen zu sein.

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