Siemens-Zulieferer: Das große Zittern vor BenQ

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Für Zulieferer der von BenQ übernommenen Siemens-Handysparte brechen schwere Zeiten an. Ein erstes Opfer gibt es möglicherweise schon mit dem taiwanischen Unternehmen Lite-On.

Nachdem BenQ mit der Handy-Produktion schon im nächsten Jahr wieder Gewinn machen will, erwarten Analysten einen großen Kehraus unter den Zulieferern. Da BenQ über eigene Zulieferer verfügt, ständen die Siemens-Lieferanten zunächst hinten an.

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) ist Lite-On das erste Opfer dieser Strategie. Das taiwanische Unternehmen kündigte an, seine Produktion für Mobiltelefone einzustellen. Allerdings bestätigte eine Siemens-Sprecherin nur, dass man gemeinsam mit BenQ bestehende Zulieferverträge prüfe; ein Zusammenhang mit der Werksschließung bei Lite-On wurde aber dementiert.

Schlecht sieht es laut FTD auch für die Siemens-Zulieferer Infineon, Flextronics und den deutschen Gehäusebauer Balda aus. Sie haben bisher keine Verträge mit BenQ. (dd)

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