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EU-Kommission wendet drohenden Verkaufsstopp für WLAN-Produkte ab

In Deutschland sorgte eine Ende April beschlossene Änderung des Funkanlagengesetzes (FUAG) für Aufatmen. Nun hat die EU-Kommission wenige Tage vor Ablauf der Frist eine zumindest teilweise Übergangslösung verabschiedet. Mit Ruhm bekleckert hat sich die EU-Verwaltung dennoch nicht.

Brocade-Ausverkauf trifft nun auch SDN-Software

Der US-amerikanische Konzern AT&T erwirbt das Vyatta Network Operating System und die Produktline vRouter. Er will auch “bestimmte” Brocade-Mitarbeiter anwerben, die bisher mit der Entwicklung der beiden betraut waren. Die Transaktion soll noch im Frühsommer abgeschlossen werden.

Cisco patcht von der CIA ausgenutzte Telnet-Lücke

Die Sicherheitslücke war durch die als Vault 7 bezeichnete Veröffentlichung von CIA-Dokumenten bei Wikileaks bekannt geworden. Sie steckt in über 300 Switch-Modellen von Cisco, wird offiziell als CVE-2017-3881 bezeichnet und mit 9,8 Punkten im zehnstufigen Common Vulnerability Scoring System eingestuft.

Cisco kauft SDN-Start-up Viptela

Der Netzwerkausrüster bezahlt für Viptela rund 610 Millionen Dollar. Dessen Technologie soll die als “Cisco Intelligent WAN” und “Meraki SD-WAN” vermarkteten Angebote ergänzen. Die Übernahme soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen sein.

Verkaufsstopp für WLAN-Produkte in Deutschland abgewehrt

Eigentlich solle eine EU-Richtlinie im Juni 2017 umgesetzt werden. Allerdings hinken die Standardisierungsgremien hinterher und können die Hersteller sie daher nicht erfüllen. Das nun beschlossene Funkanlagengesetz (FUAG) sorgt dafür, dass WLAN-Produkte zumindest hierzulande von den Herstellern weiter verkauft werden dürfen.

Riverbed Technology übernimmt WLAN-Anbieter Xirrus

Der Käufer will sein als SteelConnect vermarktetes SD-WAN-Portfolio (Software-Defined WAN) damit um Verwaltungsoptionen in Zweigstellen oder per WLAN-abgedeckten Bereichen erweitern. Er tritt damit in die Fußstapfen von Firmen wie Cisco, der HPE-Sparte Aruba und dem deutschen Anbieter Lancom.

Huawei auf dem Weg zum Digitalisierungs-Enabler

Auf dem westeuropäischen Partner Summit der Enterprise-Sparte des Konzerns wurde vor allem die Notwendigkeit der Digitalisierung klar gemacht und die Partner darauf vorbereitet, diesen Weg mit ihren Kunden zu beschreiten. Ganz nebenbei wurde das neue Selbstverständnis des Unternehmens vermittelt.

Lancom rüstet WLAN Access Points auf 802.11ac-Wave-2 auf

Die Access Points Lancom LN-1702 und Lancom LN-1700 erreichen mit 4×4 Multi-User MIMO bis zu 1733 MBit/s. Die Neuvorstellungen Lancom LN-862 und Lancom LN-860 mit 2×2 MU-MIMO zu 867 MBit/s. Alle vier lassen sich über die Lancom Management Cloud verwalten und ermöglichen Firmen so Software-Defined-Networking.

Abschaffung der WLAN-Störerhaftung: Bundesregierung macht Fortschritte

Sie hat den von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf beschlossen. Er sollunverhältnismäßige Abmahnungen unmöglich machen und schafft den Zwang zur Nutzerregistrierung ab. Bei Rechtsverletzungen über einen Hotspot kann dessen Betreiber unter Umständen zur Sperrung einzelner Seiten verpflichtet werden.

Lindt OS: Cisco arbeitet angeblich an neuem Netzwerkbetriebssystem

Es soll Berichten zufolge High-end-Netzwerkfunktionen auf alte und günstige Cisco-Switches und -Router bringen. Dadurch würde das noch weitgehend auf Hardware basierende Geschäft des Netzwerkausrüsters gründlich umgekrempelt. In einer Stellungnahme betont Cisco den hohen Nutzen enger Integration von Hard- und Software.

Brocade verkauft Netzwerkgeschäft an Extreme Networks

Der Käufer bezahlt 55 Millionen Dollar in bar, davon 35 Millionen sofort und den Rest in Raten in den kommenden fünf Jahren. Er bekommt dafür die für den Einsatz in Rechenzentren konzipierten Brocade-Produktreihen VDX (Swithcing), MLX (Routing) und die neuen, konvergenten SLX-Produkte sowie diverse Software für SDN.

AVM aktualisiert Firmware für Fritzbox 5490

Zahlreiche andere Router-Modelle erhielten in den letzten Tagen Updates auf die Version 6.83. Sie verspricht schnellere Datenübertragung durch automatischen Wechsel zwischen 2,4 GHz und 5 GHz. Für mehr Sicherheit sorgen Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie erzwungene stärkere Passwörter.

AVM stellt Fritzbox 7590 und Fritzbox 6590 Cable vor

Die beiden künftigen Spitzenmodelle sollen im Mai respektive im Juni für jeweils 269 Euro in den Handel kommen. Die Fritzbox 7590 überrascht durch ein komplett neues Gehäusedesign. Die Fritzbox 6590 schafft mit 32×8-Kanalbündelung bis zu 1760 MBit/s im Downstream.

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