IT-News Überwachung

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Verletzen elektronische Schließanlagen Persönlichkeitsrechte?

Darüber muss diese Woche das Landgericht Detmold entscheiden. Geklagt hat ein Lehrer eines Berufskollegs im Landkreis Lippe. Der wehrt sich mit Unterstützung eines Großteils des Kollegiums gegen die der Schließanlage innewohnende Möglichkeit zur umfassenden Datenspeicherung und der dadurch möglichen Erstellung von Bewegungsprofilen.

Verschlüsselung (Shutterstock/maxuser)

Bundesinnenminister macht innere Sicherheit zum IT-Thema

Eine gemeinsame Stellungnahme von Thomas de Maizière und seinem französischen Amtskollegen Bernard Cazeneuve fordert selektiven Einblick in verschlüsselte Kommunikation via Messenger und Unterstützung durch Betreiber Sozialer Netzwerke bei der Terrorismusbekämpfung. Die Vorschläge sollen im September beim Gipfeltreffen der EU-27-Staaten besprochen werden.

Government Communications Headquarters GCHQ Logo (Bild: GCHQ)

GCHQ gibt endlich Hackerattacken zu

Offenbar setzt der britische Geheimdienst auch über längere Zeitspannen Überwachungssoftware auf Mobilgeräten ein. Alles, was er dazu braucht, sind allgemein gefasste Gerichtsbeschlüsse. Laut einer Klage soll der GCHQ damit gegen britisches Recht verstoßen.

NSA Siegel (Bild: News.com)

NSA: Massenüberwachung nur mit freundlicher Unterstützung von AT&T möglich

Laut den Snowden-Dokumenten war der US-Telekommunikationsriese dem Geheimdienst bei der Internet-Überwachung und dem Zugriff auf E-Mails behilflich. Die NSA lobt sogar ausdrücklich die “extreme Hilfsbereitschaft” von AT&T. Das Unternehmen beteuert hingegen, stets im Rahmen rechtlicher Vorgaben gehandelt zu haben.

(Bild: Shutterstock/Slavoljub Pantelic)

US-Konzerne sprechen sich erneut gegen Hintertüren in Technologieprodukten aus

Mehr als 140 Unterzeichner sehen durch die vom Geheimdienst geforderte Möglichkeit die Sicherheit von Smartphones und anderen Kommunikationsgeräten gefährdet. Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Computerexperten erwarten durch Hintertüren und die geschwächte Verschlüsselung überdies einen beträchtlichen Schaden für die US-amerikanische Wirtschaft.

Datenschutz und Privatsphäre (Bild: Shutterstock/science photo)

Vorratsdatenspeicherung: Bundesbeauftragte für Datenschutz hält Gesetzentwurf für rechtswidrig

Andrea Voßhoff zufolge entspricht er den “sehr engen Vorgaben” des Europäischen Gerichtshofs nicht. Mit der vergangenen Woche vorgelegten Regelung für “Speicherverpflichtung und Höchstspeicherfristen für Verkehrsdaten” haben Innen- und Justizministerium einen neuen Anlauf bei der Vorratsdatenspeicherung gemacht. Der erste wurde 2010 vom Bundesverfassungsgericht für unzulässig erklärt.

Siegel der National Security Agency (Bild: News.com)

“Aber die NSA…” – Ich kann es nicht mehr hören!

Jörn Böger, SQL-Consultant und Nils Schmidt, Marketing Consultant, beide bei Fritz & Macziol beschäftigt, hören derzeit immer wieder dieselben Einwände gegen Cloud Computing. Inzwischen zweifeln sie allerdings an deren Ernsthaftigkeit: Ist die NSA vielleicht nur ein bequemer Vorwand, um sich nicht mit der Cloud auseinandersetzen zu müssen?

Edward Snowden (Bild: Deutsche Messe)

Mögliches Snowden-Asyl: US-Regierung drohte angeblich Deutschland

Vizekanzler Sigmar Gabriel räumte das gegenüber dem Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald ein. Demzufolge wollten die USA Informationen über potenzielle Terroranschläge in Deutschland zurückhalten. Die Drohung galt des Weiteren für Reisen von Edward Snowden nach Deutschland.

Government Communications Headquarters GCHQ Logo (Bild: GCHQ)

GCHQ darf Handys und Computer auch ohne konkreten Verdacht überwachen

Das besagt ein Gerichtsdokument, welches die Befugnisse des britischen Geheimdienstes beschreibt. Demnach sind Abhöraktionen auch ohne eine greifbare Bedrohung für die Sicherheit oder Hinweise auf eine Straftat möglich. Bürgerrechtler fordern jetzt ein Ende des “verdachtslosen Hackings”.

gemalto-logo (Bild: Gemalto)

Gemalto-Hack erlaubt NSA angeblich Spyware-Installation auf Smartphones

Die Geheimdienste hatten offenbar Zugriff auf sogenannte OTA-Schlüssel (Over the Air). Diese ermöglichen die Installation von Updates aus der Ferne – und zwar ohne Kenntnis des Nutzers. Die Snowden-Unterlagen mit den Einzelheiten zum Gemalto-Einbruch erwähnen diese OTA-Schlüssel jedoch nur an einer Stelle.

SIM-Karten (Bild: Shutterstock/chere)

NSA und GCHQ: Angeblicher Hack des SIM-Karten-Anbieters Gemalto

Die Geheimdienste stahlen aus dem Gemalto-Netzwerk mutmaßlich die Schlüssel für die Mobilfunkverschlüsselung. Das geht aus einem 2010 entstandenen Dokument aus dem Fundus von Edward Snowden hervor. Das niederländische Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller von SIM-Karten.

Hacker-Angriff (Bild Shutterstock)

USA und Großbritannien sind offenbar für Regin-Malware verantwortlich

Das geht aus einem auf Malware-Analysen und Expertenaussagen beruhenden Bericht hervor. Regin steckt wohl hinter dem Angriff auf die belgische Telefongesellschaft Belgacom. Nach eigenen Angaben konnte Symantec den Schädling jedoch immer noch nicht einem Staat zuordnen. Laut Kaspersky wurde Regin auch für das Abhören von GSM-Netzen eingesetzt.

cebit-partner-uk-flagge (Bild: Deutsche Messe AG)

Großbritannien: ISPs müssen IP-Adressen künftig für 12 Monate speichern

Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass die dortigen Internet-Provider zur Datenweitergabe an Ermittlungsbehörden verpflichtet sind. Innenministerin Theresa May zufolge dient das Gesetz dem Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität. Ein tiefergehendes Abhörgesetz war an dem Protest der Liberaldemokraten gescheitert.

Symantec (Grafik: Symantec)

Symantec entdeckt hoch entwickelte Spähsoftware Regin

Sie kursiert offenbar bereits seit 2008. Ihre Tarnfunktionen ermöglichen einen Einsatz in langjährigen Spionage-Kampagnen. Zu den Zielen zählen unter anderem Internet Service Provider sowie Telekommunikationsanbieter.

Vodafone (Bild: Vodafone)

Vodafone-Tochter fungierte angeblich als Abhörhelfer für den GCHQ

Der 2012 übernommene britische Festnetzanbieter Cable & Wireless soll für angenommene Spähaufträge regelmäßig Millionenbeträge kassiert haben. Allein im Februar 2009 zahlte der britische Geheimdienst angeblich etwa 7,5 Millionen Euro. Vodafone dementiert die Vorwürfe, das BSI hegt allerdings Zweifel an seiner Darstellung.

Government Communications Headquarters (GCHQ)

Geheimdienstchef bestreitet umfassendes Recht auf Privatsphäre

Der Chef des britischen Geheimdienstes GCHQ fordert in einem Gastbeitrag für die Financial Times US-Technikfirmen zu mehr Unterstützung auf. Er ist der Ansicht, dass sie den Missbrauch ihrer Angebote durch Kriminelle und Terroristen verdrängen. Darüber hinaus will er neue Regelungen für legale Ermittlungen von Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden.

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US-Abhörgesetze: Apple, Google und Microsoft wollen schärfere Reform

In Form eines offenen Briefes wenden sie sich an den US-Senat. Demnach soll dieser die vom Repräsentantenhaus verabschiedete Fassung des USA Freedom Act überarbeiten. Die Unterzeichner des Briefs bemängeln, dass der aktuelle Entwurf immer noch die massenhafte Sammlung von Metadaten ermöglicht.

Posteo (Bild: Posteo)

E-Mail-Provider Posteo wehrt sich gegen Nötigung durch deutsche Behörden

Staatsschützer haben nach dem gestern durch Posteo veröffentlichten Transparenzbericht im Juli 2013 die Räumlichkeiten des E-Mail-Anbieters durchsucht und versucht, ihn zu einer rechtswidrigen Zusammenarbeit zu bewegen. Daher hat die Firma aus Berlin Anzeige gegen die beteiligten Beamten erstattet.

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NSA behält Informationen zu Zero-Day-Lücken oftmals für sich

Einem Bericht zufolge nutzt der Geheimdienst sie in einigen Fällen zu Spionagezwecken. In der Regel leitet die NSA die Details aber an die Hersteller weiter. Der künftige NSA-Chef Michael Rogers plant nach seiner Ernennung, den Einsatz von Zero-Day-Lücken zu begrenzen.

Wickr-Logo Bildschirm Android (Bild: Wickr)

Wickr präsentiert verschlüsselten Text-Messaging-Dienst für Android

Nicht nur auf Android-Geräten läuft der verschlüsselte Messaging-Dienst von Wickr, sondern auch auf Geräten mit iOS von Apple. Standards wie AES256 und TLS nutzt die App für die Verschlüsselung. Wickr anonymisiert alle Kontaktdaten, um eine Rückverfolgung zu verhindern.

Der GCHQ hat offenbar Kunden und Technologien der deutschen Firmen Stellar, Cetel und IABG ausgespäht (Bild: Shutterstock/Brian A ).

X-Keyscore erlaubt komplette Überwachung aller Internetaktivitäten

NSA-Mitarbeiter erhalten mit X-Keyscore Zugriff auf nahezu alle Kommunikationsdaten. Dazu gehören neben Inhalten von E-Mails und Chats auch der komplette Browserverlauf. Die NSA sammelt die Informationen angeblich ohne einen Gerichtsbeschluss. Die meisten Daten werden bis zu 30 Tage vorgehalten.

Der GCHQ hat offenbar Kunden und Technologien der deutschen Firmen Stellar, Cetel und IABG ausgespäht (Bild: Shutterstock/Brian A ).

OECD nimmt FinFisher-Hersteller Gamma unter die Lupe

Das hat die nationale Kontaktstelle der OECD in Großbritannien mitgeteilt. Nun wird untersucht, ob der Anbieter beim Export seiner Software nach Bahrein gegen OECD-Richtlinien verstoßen hat. Über eine gleichlautende Beschwerde mehrerer Menschenrechtsorgansiationen gegen die Münchner Firma Trovicor ist von der deutschen Kontaktstelle noch nicht entschieden worden.

CCC deckt Sicherheitslücken im Bundestrojaner auf

Der Chaos Computer Club hat die staatliche Spionagesoftware eingehend untersucht und gravierende Sicherheitsmängel entdeckt: unverschlüsselte Datenübertragung, fehlende Authentifizierung und Datenübertragung in die USA landeten auf der Mängelliste.

Cisco baut Profi-Werkzeug für das Stalking

Privatpersonen verfolgen und auskundschaften (Stalking) ist in vielen Ländern verboten. Firmenkunden sollen nun aber online mit »Cisco SocialMiner« professionell ausgeforscht werden.

3M kauft zwei Sicherheitsfirmen

In den vergangenen beiden Tagen hat der us-amerikanische Technologiekonzern 3M gleich zwei Sicherheitsanbieter übernommen. Für den Biometriespezialisten Congent Systems zahlt man 943 und für den Überwachungsspezialisten Attenti 230 Millionen Dollar.

Überwachung in Firmen nimmt zu

Das Ausschnüffeln von Mitarbeitern ist in vielen Unternehmen gang und gäbe. Das behauptet Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz in einem heute veröffentlichten Interview im Tagesspiegel.

Überwachung im Büro: Was darf der Chef?

Überwachung von Mitarbeitern ist in engen Grenzen zugelassen, wenn die Firmenleitung einen konkreten Verdacht hegt. Rechtsanwalt Swen Walentowski erklärt, was geht und was nicht.